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LR Sturmrot bis „Die Sonne schien ihr …“, S. 115, 23%, 09.12

FrauE

Es tät Euch gut, zu lesen!
Ich mag die Ideen, die bei den Ermittlungen hoch kommen und dass Olofs Schwester befragt wurde und kurz nach den Geschehnissen abhaute, weil der Vater ein schwieriger Mensch war. Bin gespannt, was da noch alles raus kommt.
 

Malou

Bekanntes Mitglied
Dieses "Landleben, alle kennen sich, es ist totaaaaal langweilig dort" geht mir zunehmend auf die Nerven.

Interessant fand ich, daß das Wasserwerk im Nachhinein genau mitteilen kann, wann die Dusche eingestellt wurde. Bzw. sie sehen nur den Wasserverbrauch, nicht, von welchem Gerät der stamm. Aber interessante kleine Details der Ermittlung. Insgesamt finde ich die Ermittlung aber nicht ganz nachvollziehbar.

"Und ja, er selbst wache immer vor sechs auf. Zuletzt verschlafen habe er 1972." Da war ich noch nicht mal geboren 😂. Ich war schon ganz erschöpft beim Lesen, was das alles für Frühaufsteher sind. Die könnten glatt bei eurem GP mitmachen.

Gah, gegendert wird jetzt also auch in Schweden. Es verfolgt einen jetzt sogar in Romanen.

Das Restaurant mit der Destillerie, mit "bezauberndem Blick über den Fluss und die blauenden Berge" klang klasse, da würde ich auch gerne mal essen. Dieses "blauende" fand ich ungewöhnlich, da dachte ich an Manatis Bemerkung, dass es manchmal etwas poetisch (sie hatte ein anderes Wort, das ich jetzt nicht mehr weiß) formuliert würde. Stimmt, gelegentlich sind ja Formulierungen, die man in einem Krimi nicht erwartet.

Der Vater hatte also auch keinen Kontakt zu seiner Tochter mehr und seine Frau hat ihn auch verlassen. Scheint ja ein echtes Herzchen gewesen zu sein.

Die lokalen Geschichten (die alte Dame, die bei der Holzauslese arbeitete, die erschossene Arbeiterin, Zweckbeziehungen etc.) sind ja an sich ganz nett, aber sie wirkten in der Menge doch etwas aufgepropft, weil sie nichts mit der Geschichte zu tun haben.

Die Anrufe des Vaters (häufig, aber kurz) bei Polizei und Bibliothek sind interessant. Ich bin gespannt, was dahintersteckt.

Dieser GG befragt Eira zu ihrem Kinderwunsch und nennt sie gleichzeitig alt. 30 scheint ja in Schweden wirklich schon uralt zu sein, wie sich die Bemerkungen dazu häufen. Die privaten Fragen finde ich absolut unangebracht, die beiden kennen sich kaum und die Schweden sind damit eigentlich nicht so schnell. Abgesehen davon sind das wieder so überflüssige kleine Sachen, die nichts zur Geschichte beitragen. Da kann ich mich gleich auch noch über das Ende aufregen - als dieser Barbesuch anfing, dachte ich noch: "Och nöööö, hoffentlich keine Romanze!" und bevor ich es zu Ende gedacht habe, sprangen die beiden schon miteinander ins Bett. Total aus dem Nichts, ohne Gewinn für die Geschichte. Da fiel mir eine Freundin ein, deren Verlag ihr zu ihrem Krimi gesagt hätte, sie müsste da erst noch eine Liebesgeschichte reinschreiben. So etwas müsse rein. Nein, so etwas muss nicht rein. Sollte das hier noch etwas zur Geschichte beitragen, nehme ich meine jetzige Kritik zurück, aber das wirkte hier genau so, als ob entweder durch den Verlag so etwas verlangt worden wäre, oder die Autorin noch dachte: "Ach ja, Liebesgeschichte muss noch rein." Uninspiriert und überflüssig. Und auf meiner Liste von Minusaspekten in einem Buch ganz weit oben.

GG möchte den Journalisten ausweichen, weil sie ihn sonst wiedererkennen? Ähm - hm? Ist er verdeckter Ermittler, oder warum würde ihn das Wiedererkennen sonst stören?

Der Nydalen-Hof klingt schön, die jüngeren Nydalens werden mir zunehmend unsympathisch. Ich fand die beiden von Anfang an unangenehm, habe gedacht: "Na, wer weiß, vielleicht nur ein erster Eindruck", aber die werden immer unangenehmer. Und die Eltern müssen im Nebenhaus wohnen, damit der Herr Sohn samt Anhang genügend Platz hat?

Dem Hund geht es gut!! Und Olof hat ihn extra geholt. Damit hat er bei mir gepunktet. - Und ich glaube zunehmend, dass man ihm die Vergewaltigung und den Mord angehängt hat. Die Strickjacke könnte ihm auch jemand unter das Bett gelegt haben - z.B. der Herr Papa?

Die verdammte Pferdeschinderei (sollte verboten werden, dieser Dreck) habe ich nur überflogen, finde ich nicht nur thematisch unangenehm, sondern es war mir auch zu viel beschrieben. Die Wege, auf denen die Ermittler von einem zum anderen finden, finde ich manchmal nicht ganz nachvollziehbar. Da fängt August plötzlich mit diesem Vergewaltiger an, von dem ihm einer der Typen beim Rennen erzählt hat und von dem man Sven mit der Begründung erzählte: "Um ihm zu zeigen, dass er vielleicht nicht der Einzige war." Das fand ich sehr seltsam. "Ja, weil dein Sohn ja wegen Vergewaltigung verurteilt wurde, vielleicht tröstet es dich, dass in der Nähe noch ein anderer Vergewaltiger wohnt." Ich habe das mehrfach gelesen und fand diese ganze Passage nicht schlüssig. Und die Ermittler springen jetzt darauf an ... warum genau?
 

Beatrix Kiddo

Bekanntes Mitglied
Teammitglied
Bei der Schöpfung „die blauenden Berge“ dachte ich, dass die Übersetzerin wohl noch eine Runde deutsch lernen oder einen im Tee gehabt haben muss… :hexe:
 

FrauE

Es tät Euch gut, zu lesen!
Ich merke, dass ich tatsächlich eine nicht so kritische Leserin bin. :giggle:

Mir gefällt es weiterhin gut. Dass Olof den Hund aus dem Tierheim geholt hat, fand ich nett. Dass er jetzt das Elternhaus bezogen hat und anscheinend seinen Job aufgibt, ist eine Wendung, die ich auch gespannt verfolge. Irgendwie hat er sein Leben nicht wirklich im Griff, die Schwester scheint sich aber auch sehr distanziert zu haben. Mal sehen, ob die nochmal Zugang zum Bruder findet.
 

Malou

Bekanntes Mitglied
Dass er jetzt das Elternhaus bezogen hat
Das hat mich irritiert. Dann habe ich gedacht, dass er vielleicht die Gegend erst einmal nicht verlassen darf und keine andere - kostenlose - Unterkunft hat. Aber erklärt wird es bislang nicht, oder?
und anscheinend seinen Job aufgibt,
Das war aber m.E. nicht freiwillig, es wird ja erwähnt, dass er jetzt wohl keine Aufträge mehr bekommen wird und darüber enttäuscht ist, weil es ein einträglicher und leichter Job war.
die Schwester scheint sich aber auch sehr distanziert zu haben. Mal sehen, ob die nochmal Zugang zum Bruder findet.
Stimmt, ich habe an sie nur in Beziehung zu ihrem Vater gedacht, gar nicht in Beziehung zu Olof. Das könnte wirklich interessant werden.
 

Manati

Bekanntes Mitglied
Ich scheine den zweiten Abschnitt nur überflogen zu haben. So manches Mal stockte ich, weil mir irgendwie die Continuity abhanden kam.
Ich schmeiß das Wort gern hin und wieder ein, seit ich vor Urzeiten jemanden kennengelernt habe, der dafür beim Film zuständig war.

Na ja, auf jeden Fall stolperte ich auch über die Pferderennbahnszene, wo August für mich völlig unvermittelt einen Satz brachte, den ich überhaupt nicht in den Zusammenhang mit dem zuvor gesagten kriegte.
Am Anfang ist mir das schon mal passiert als Eira mit der Tochter des Toten sprach. Sie war da gerade mit GG im Restaurant und ich übersah, dass sie zur gleichen Zeit mit der Frau telefonierte.

Dieses Mal hab ich aber nicht extra nachgelesen, ich fühle mich dadurch im Lesefluss gestört und hoffe wie @Malou, dass das nicht wichtig für die Geschichte sein wird wie diese ganzen Details, die nun dargelegt werden. Bildlich gesprochen scharrte ich mit den Hufen, wann es denn endlich mit dem Fall weitergeht. Obwohl, realistisch ist dieses Klein-Klein in der Ermittlungsarbeit bestimmt. Aber zu viel ehrliche Polizeiarbeit braucht es für mich nicht.

Das hier von Malou:

Da kann ich mich gleich auch noch über das Ende aufregen - als dieser Barbesuch anfing, dachte ich noch: "Och nöööö, hoffentlich keine Romanze!" und bevor ich es zu Ende gedacht habe, sprangen die beiden schon miteinander ins Bett. Total aus dem Nichts, ohne Gewinn für die Geschichte. Da fiel mir eine Freundin ein, deren Verlag ihr zu ihrem Krimi gesagt hätte, sie müsste da erst noch eine Liebesgeschichte reinschreiben. So etwas müsse rein. Nein, so etwas muss nicht rein. Sollte das hier noch etwas zur Geschichte beitragen, nehme ich meine jetzige Kritik zurück, aber das wirkte hier genau so, als ob entweder durch den Verlag so etwas verlangt worden wäre, oder die Autorin noch dachte: "Ach ja, Liebesgeschichte muss noch rein." Uninspiriert und überflüssig. Und auf meiner Liste von Minusaspekten in einem Buch ganz weit oben.

kann ich nur dick unterstreichen. Es gab ja schon Hinweise "berührte aus Versehen ihre Hüfte", "blies ihr ins Ohr", die man nun wirklich nicht als unterschwellig bezeichnen kann sondern mit Holzhammer hingepinselt. :rolleyes:


Was mir noch komisch auffiel, Eira wird ja bei den Begegnungen mit Befragten gefragt, ob sie Kinder habe und sie antwortet immer "noch nicht". Ist das als Floskel zu verstehen? So à la "frag mich nicht weiter, aber um ein angenehmes Klima zu schaffen, gebe ich vor nicht familienabgeneigt zu sein"? Oder habe ich wieder was überlesen, dass sie einen Kinderwusch hat?

Ich meine, sie ist Single, kümmert sich um ihre Mutter, von anderem habe ich aus ihrem Leben gar nicht mitbekommen. Wenn ich so gefragt würde, wäre meine Antwort einfach "nein, habe ich nicht.
 

Manati

Bekanntes Mitglied
Das hat mich irritiert. Dann habe ich gedacht, dass er vielleicht die Gegend erst einmal nicht verlassen darf und keine andere - kostenlose - Unterkunft hat. Aber erklärt wird es bislang nicht, oder?

Das war aber m.E. nicht freiwillig, es wird ja erwähnt, dass er jetzt wohl keine Aufträge mehr bekommen wird und darüber enttäuscht ist, weil es ein einträglicher und leichter Job war.

Stimmt, ich habe an sie nur in Beziehung zu ihrem Vater gedacht, gar nicht in Beziehung zu Olof. Das könnte wirklich interessant werden.
Ja, der Auftraggeber der Pontiac-Überführung drogte ja schon, das würde er hoch bezahlen. Er hätte den Wagen schon mehrmals verkaufen können.
Gut möglich, dass ihm daneben, dass er die Gegend wohl nicht verlassen darf, das ganz gelegen kommt, dort in der Einöde erst mal unterzutauchen.
 

FrauE

Es tät Euch gut, zu lesen!
Ich komme in den zweiten Abschnitt tatsächlich auch nicht so gut rein, weil da von hier nach da gesprungen wird, das verwirrt mich gerade etwas und die Zeitrückblenden dazwischen kommen noch dazu. Ich lese dadurch gerade etwas langsamer, wegen der Konzentration.
 

Malou

Bekanntes Mitglied
Ich scheine den zweiten Abschnitt nur überflogen zu haben. So manches Mal stockte ich, weil mir irgendwie die Continuity abhanden kam.
Ich schmeiß das Wort gern hin und wieder ein, seit ich vor Urzeiten jemanden kennengelernt habe, der dafür beim Film zuständig war.
Ja, das passiert mit in diesem Buch auch öfter. Ich habe ja nun gemerkt, dass ich wohl hin und wieder wirklich etwas überlese (eBook ist einfach nicht mein Ding, meine Augen mögen es nicht), aber hier:
Na ja, auf jeden Fall stolperte ich auch über die Pferderennbahnszene, wo August für mich völlig unvermittelt einen Satz brachte, den ich überhaupt nicht in den Zusammenhang mit dem zuvor gesagten kriegte.
ging es mir ja ganz genau so und da habe ich sogar zweimal nachgelesen, ob ich etwas übersehen habe. Und auch sonst gibt es immer wieder Momente, wo ich denke: "Hm? Was? Wie kommt ihr jetzt darauf?"
Obwohl, realistisch ist dieses Klein-Klein in der Ermittlungsarbeit bestimmt. Aber zu viel ehrliche Polizeiarbeit braucht es für mich nicht.
Ich mag das an sich schon, wobei es auch immer ein wenig darauf ankommt, wie es geschildert ist. Hier finde ich eher die zusätzlichen Einschübe diverser Art langatmig.
Was mir noch komisch auffiel, Eira wird ja bei den Begegnungen mit Befragten gefragt, ob sie Kinder habe und sie antwortet immer "noch nicht". Ist das als Floskel zu verstehen? So à la "frag mich nicht weiter, aber um ein angenehmes Klima zu schaffen, gebe ich vor nicht familienabgeneigt zu sein"? Oder habe ich wieder was überlesen, dass sie einen Kinderwusch hat?
Ich bin da sicher nicht die zuverlässigste Quelle, aber ich habe auch nichts diesbzgl. gelesen. Mich wundert ohnehin, dass die alle so viel über ihr Privatleben reden. Das passt nicht zu der schwedischen Kultur.

Ich meine, sie ist Single, kümmert sich um ihre Mutter, von anderem habe ich aus ihrem Leben gar nicht mitbekommen. Wenn ich so gefragt würde, wäre meine Antwort einfach "nein, habe ich nicht.
Mir rutscht da eher ein erleichtertes: "O nein!" heraus.
 

FrauE

Es tät Euch gut, zu lesen!
So bin durch, musste zwischendrin nochmal zurück vor Verwirrung und habe noch nicht ganz den Teil mit der Gruppenvergewaltigung verstanden. Da wird ein Zusammenhang hergestellt, der sich mir noch nicht erschließt, aber mal abwarten. Und dass die beiden im Bett landeten fand ich auch überflüssig. Da hat mich die Sprache auch irgendwie gestört, als es z.B. hieß, ihre Zunge war schon voll dabei. Liest sich nicht wirklich stilvoll.
 

Malou

Bekanntes Mitglied
So bin durch, musste zwischendrin nochmal zurück vor Verwirrung und habe noch nicht ganz den Teil mit der Gruppenvergewaltigung verstanden. Da wird ein Zusammenhang hergestellt, der sich mir noch nicht erschließt,
Damit bist du nicht alleine. Das kam komplett aus dem Nichts.
aber mal abwarten. Und dass die beiden im Bett landeten fand ich auch überflüssig. Da hat mich die Sprache auch irgendwie gestört, als es z.B. hieß, ihre Zunge war schon voll dabei. Liest sich nicht wirklich stilvoll.
:LOL: Ja, da habe ich auch den Kopf geschüttelt. Da weiß man die ollen Highlander gleich noch mehr zu schätzen, woll?
 

Cheeria

Bekanntes Mitglied
So auch den Abschnitt fertig gelesen. Stimmungsvoll. Gefällt mir. Für einen Krimi :mahnen:
Gerade Krimis bestehen doch fast nur aus Stimmungen. Ob gut, ob bedrohlich, die Vibes machen es. Liest du nur Action oder hab ich dich falsch verstanden?
Dieses "Landleben, alle kennen sich, es ist totaaaaal langweilig dort" geht mir zunehmend auf die Nerven.
Dass das Land immer so schlecht gemacht wird, ist an der Realität vorbei. Nicht ALLE wollen fort, und nicht alle, die fortgehen, sind die Klugen.
Dieses "blauende" fand ich ungewöhnlich, da dachte ich an Manatis Bemerkung, dass es manchmal etwas poetisch (sie hatte ein anderes Wort, das ich jetzt nicht mehr weiß) formuliert würde. Stimmt, gelegentlich sind ja Formulierungen, die man in einem Krimi nicht erwartet.
Stammt das nicht aus der Lyrik? Anfang 20. Jh. oder etwas später.
Der Vater hatte also auch keinen Kontakt zu seiner Tochter mehr und seine Frau hat ihn auch verlassen.
Und überhaupt, was ist eigentlich mit dem Eiras Vater? Ich hoffe, da kommt auch noch was im Lauf der Geschichte.
Die Anrufe des Vaters (häufig, aber kurz) bei Polizei und Bibliothek sind interessant. Ich bin gespannt, was dahintersteckt.

... und bevor ich es zu Ende gedacht habe, sprangen die beiden schon miteinander ins Bett. Total aus dem Nichts, ohne Gewinn für die Geschichte. Da fiel mir eine Freundin ein, deren Verlag ihr zu ihrem Krimi gesagt hätte, sie müsste da erst noch eine Liebesgeschichte reinschreiben. So etwas müsse rein. Nein, so etwas muss nicht rein. Sollte das hier noch etwas zur Geschichte beitragen, nehme ich meine jetzige Kritik zurück, aber das wirkte hier genau so, als ob entweder durch den Verlag so etwas verlangt worden wäre, oder die Autorin noch dachte: "Ach ja, Liebesgeschichte muss noch rein." Uninspiriert und überflüssig. Und auf meiner Liste von Minusaspekten in einem Buch ganz weit oben.
:ROFLMAO:
Wenn es der Verlag unbedingt so wollte, dann schreddert Alsterdal die Forderung. Unromantisch und praktisch den Lover "danach" zur Tür rausgeschoben, bevor sich was entwickeln kann.
Der Nydalen-Hof klingt schön, die jüngeren Nydalens werden mir zunehmend unsympathisch.
"schön" auf mich in einem angestrengten Sinn. Mutter Mejan scheint da was krampfhaft instand und gepflegt und heile-Welt-mäßig am Leben erhalten zu wollen.

Bei der Schöpfung „die blauenden Berge“ dachte ich, dass die Übersetzerin wohl noch eine Runde deutsch lernen oder einen im Tee gehabt haben muss… :hexe:
:ROFLMAO: S.oben, rein lyrisch.
Aber Farben haben etwas zu sagen in T.As Büchern, kommt mir so vor.
So bin durch, musste zwischendrin nochmal zurück vor Verwirrung und habe noch nicht ganz den Teil mit der Gruppenvergewaltigung verstanden.
Ich muss gefühlt pausenlos zurück. In DER Häufigkeit stört mich das gewaltig. Continuity ist ein Scherbenhaufen, da geht es mir wie @ Manati.
Flüssig zu lesen ist das nicht, und nicht immer ist dieses Durcheinander und Reinplatzen der einen in die andere Ebene, der verschiedenen "Mädchen", "Jungs" und Vergewaltigungen ein Gewinn.
 

Malou

Bekanntes Mitglied
Stammt das nicht aus der Lyrik? Anfang 20. Jh. oder etwas später.
Ich glaube nicht, dass es Lyrik-spezifisch ist. Es ist eigentlich das korrekte Verb für etwas, das blau wird. Findet sich auch heute noch in belletristischen und Sachtexten, wenn auch nicht häufig.
Und überhaupt, was ist eigentlich mit dem Eiras Vater? Ich hoffe, da kommt auch noch was im Lauf der Geschichte.
Ich hoffe nicht! Nicht noch mehr Privatkram, bitteeee!
Wenn es der Verlag unbedingt so wollte, dann schreddert Alsterdal die Forderung.
:LOL: Das könnte es erklären. "Ihr wollt eine Bettgeschichte? Ich geb euch eine Bettgeschichte, das habt ihr jetzt davon!"
Unromantisch und praktisch den Lover "danach" zur Tür rausgeschoben, bevor sich was entwickeln kann.
Ja, praktisch. Find ich gut. Aber nicht in Krimis. Und der Kerl ist doch eh schon vergeben.
"schön" auf mich in einem angestrengten Sinn. Mutter Mejan scheint da was krampfhaft instand und gepflegt und heile-Welt-mäßig am Leben erhalten zu wollen.
Ja, das stimmt! Ich glaube, mich hatte eher die idyllische Lage angesprochen. Ah ja, gerade mal nachgeschaut, was mir gefiel war: "lag wunderschön auf einer Anhöhe". Dann dichter Wald drumherum (Träumschen!) und Blick auf den "Fluss an seiner breitesten Stelle" und "die Berge am Horizont". Das sprach mich an. Als es dann mit "Plaschbecken auf der Wiese, Geranien in Tontöpfen" weitergeht, hat mein Gehirn sich schaudernd abgewandt.
Aber Farben haben etwas zu sagen in T.As Büchern, kommt mir so vor.
Hm, gute Überlegung. In einem späteren Abschnitt überlegte ich ja auch, warum diese Sofi immer Weiß trägt, bzw. das immer erwähnt wird. Bei Symbolischem bin ich aber nicht sonderlich gut.
Ich muss gefühlt pausenlos zurück. In DER Häufigkeit stört mich das gewaltig. Continuity ist ein Scherbenhaufen, da geht es mir wie @ Manati.
Flüssig zu lesen ist das nicht, und nicht immer ist dieses Durcheinander und Reinplatzen der einen in die andere Ebene,
Ja, so empfinde ich es auch. Ich habe mich zwischendurch gefragt, warum da nicht stärker lektoriert wurde.
 
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