Lug und Trug allenthalben!

Prof.Dr.Spock

Vulkanier
Verehrte Nachfahren derer von Münchhausen, Polygraphen-Hersteller und Freunde von Uwe Barschel, ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, dass es keine Liaison zwischen Spock und Frau Crazy Lucy gibt, aber nun zum Thema.

In Zeiten der Lügenpresse a.k.a. gleichgeschalteter Systemmedien und Verschwörungstheorien im Sonderangebot, ist es nur logisch, einige Gedanken zum Thema Wahrhaftigkeit vs Schwindel zu formulieren.

Reflektieren wir für einen Augenblick über das, was niemand zugibt und für das es im Falle der Entlarvung immer eine Entschuldigung gibt. Nein, ich rede nicht von dem hochnotpeinlichen Augenblick in dem man mitsingend und in Strapsen beim Anschauen der Hitparade der Volksmusik erwischt wird. Ich rede vom Lügen.

Die Lüge als solche genießt einen außerordentlich schlechten Ruf, aber man stelle sich die Welt ohne sie vor. Es wäre die Hölle. Das Ende von Familienfeiern aller Art, Insolvenz für Fabrikanten von Toupets und Stützstrumpfhosen und welches erste Date würde es auch nur bis ins Restaurant schaffen?

Und wir lügen nicht nur Menschen gegenüber. Wer hat nicht schon mal seinen Golden Retriever durch einen angetäuschten Stöckchenwurf für Stunden in einen Abwasserkanal gehetzt?

Ich denke, wir alle haben Verständnis für die kleinen Unwahrheiten, die es uns erlauben, missliche Momente zu überbrücken: „He, die Karos auf Deinem grünen Polyester-Sakko passen ideal zu ihrem weißen Brautkleid“, „Ich liiieeebe Mousse au Tintenfisch“, „Wow, das war der beste Sex in meinem Leben, ich ruf Dich an sobald ich meinen Dienst in der Fremdenlegion hinter mir habe“.

Wer auf einer Cocktail-Party jemals in ein Gespräch verwickelt wurde, in dem es um die Rezension von Büchern wie „Acid, das Grundgesetz und Bonhoeffers Schuppenflechte“ oder „Der Einfluss der Enzykliken Pius XII. auf Charles Manson“ ging, der weiß die Gnade der Notlüge zu schätzen.

Niemand belügt uns allerdings dreister als unsere Politiker. Zeige mir einen Politiker der nicht lügt, und ich zeige Dir jemanden, der den Rest seines Lebens den Kurs „Politik für mongolische Spätaussiedler“ an der VHS Eckernförde betreut.

Wahrheit und Ehrlichkeit sind in der Politik unwahrscheinlicher, als das neue P.J.Harvey-Album im Hause von Ralf Siegel zu finden.

Traurig aber nicht zu leugnen, ist das einst hehre Ideal der Wahrhaftigkeit heutzutage dehnbarer geworden als Reed Richards beim Stretching in der Sauna und deshalb fühlt sich Spock, ganz moralische Instanz, verpflichtet, mit gutem Beispiel voran zu gehen: „Ja Frau Weidel, ich respektiere Sie und ihren brillanten Intellekt mit ganzem Herzen und ich habe niemals diesen hässlichen Vergleich mit Magda Goebbels in die Welt gesetzt“, aharharhar.
 

StrolchoDulle

Forumsältester! Never Too Old To Rock!
Verehrte Nachfahren derer von Münchhausen, Polygraphen-Hersteller und Freunde von Uwe Barschel, ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, dass es keine Liaison zwischen Spock und Frau Crazy Lucy gibt, aber nun zum Thema.

In Zeiten der Lügenpresse a.k.a. gleichgeschalteter Systemmedien und Verschwörungstheorien im Sonderangebot, ist es nur logisch, einige Gedanken zum Thema Wahrhaftigkeit vs Schwindel zu formulieren.

Reflektieren wir für einen Augenblick über das, was niemand zugibt und für das es im Falle der Entlarvung immer eine Entschuldigung gibt. Nein, ich rede nicht von dem hochnotpeinlichen Augenblick in dem man mitsingend und in Strapsen beim Anschauen der Hitparade der Volksmusik erwischt wird. Ich rede vom Lügen.

Die Lüge als solche genießt einen außerordentlich schlechten Ruf, aber man stelle sich die Welt ohne sie vor. Es wäre die Hölle. Das Ende von Familienfeiern aller Art, Insolvenz für Fabrikanten von Toupets und Stützstrumpfhosen und welches erste Date würde es auch nur bis ins Restaurant schaffen?

Und wir lügen nicht nur Menschen gegenüber. Wer hat nicht schon mal seinen Golden Retriever durch einen angetäuschten Stöckchenwurf für Stunden in einen Abwasserkanal gehetzt?

Ich denke, wir alle haben Verständnis für die kleinen Unwahrheiten, die es uns erlauben, missliche Momente zu überbrücken: „He, die Karos auf Deinem grünen Polyester-Sakko passen ideal zu ihrem weißen Brautkleid“, „Ich liiieeebe Mousse au Tintenfisch“, „Wow, das war der beste Sex in meinem Leben, ich ruf Dich an sobald ich meinen Dienst in der Fremdenlegion hinter mir habe“.

Wer auf einer Cocktail-Party jemals in ein Gespräch verwickelt wurde, in dem es um die Rezension von Büchern wie „Acid, das Grundgesetz und Bonhoeffers Schuppenflechte“ oder „Der Einfluss der Enzykliken Pius XII. auf Charles Manson“ ging, der weiß die Gnade der Notlüge zu schätzen.

Niemand belügt uns allerdings dreister als unsere Politiker. Zeige mir einen Politiker der nicht lügt, und ich zeige Dir jemanden, der den Rest seines Lebens den Kurs „Politik für mongolische Spätaussiedler“ an der VHS Eckernförde betreut.

Wahrheit und Ehrlichkeit sind in der Politik unwahrscheinlicher, als das neue P.J.Harvey-Album im Hause von Ralf Siegel zu finden.

Traurig aber nicht zu leugnen, ist das einst hehre Ideal der Wahrhaftigkeit heutzutage dehnbarer geworden als Reed Richards beim Stretching in der Sauna und deshalb fühlt sich Spock, ganz moralische Instanz, verpflichtet, mit gutem Beispiel voran zu gehen: „Ja Frau Weidel, ich respektiere Sie und ihren brillanten Intellekt mit ganzem Herzen und ich habe niemals diesen hässlichen Vergleich mit Magda Goebbels in die Welt gesetzt“, aharharhar.
Passt aktuell wie die Faust aufs Auge. :spitze:
 
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