Mal wieder was Neues zur US Wahl!!

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

B

beribert

Guest
AlleJahre wieder wird in Florida gewählt und der Sieger steht immer schon vorher fest....... :floet:
Hier das neueste Kapitel zu diesem Thema im Spiegel. Ist ganz interessant. Wer sich mit Statistik ein wenig auskennt, wird feststellen, dass an dieser Geschichte durchaus was dran sein könnte.......... :zwinker3:


FLORIDA

Bushs automatischer Wahlsieg

Jetzt also auch Florida. Nach den Berichten über Unregelmäßigkeiten bei der US-Präsidentschaftswahl im wichtigen Swing-State Ohio gibt es nun auch Zweifel am Ergebnis in Florida. Laut einer Untersuchung der renommierten Universität Berkeley brachten die elektronischen Wahlmaschinen dort Präsident Bush einen deutlichen Vorteil.



REUTERS
George W. Bush: 260.000 Stimmen zu viel in Florida?
Hamburg - Das computergesteuerte Wahlsystem brachte George W. Bush der Studie zufolge 260.000 Stimmen mehr, als er hätte bekommen sollen. Zu diesem Ergebnis ist eine Gruppe Doktoranden der Berkeley-Universität in Kalifornien nach einer statistischen Analyse gekommen, die das Technik-Magazin "Wired" veröffentlicht hat. Die Wissenschaftler forderten die Behörden Floridas auf, die Ergebnisse ihrer Studie zu prüfen und die Stimmabgabe in den Wahlbezirken zu untersuchen, in denen Touchscreens als Wahlmaschinen benutzt wurden.

Ihr Ziel sei nicht - so die Wissenschaftler - den Ausgang der Wahl anzufechten. Bush hatte dort 350.000 Stimmen Vorsprung vor seinem Herausforderer John Kerry. Vielmehr sei die Absicht der Studie, auf die Fehlerhaftigkeit der papierlosen Maschinen hinzuweisen, so "Wired".

Die Analyse der Experten zeigt einen interessanten Unterschied auf: Nämlich dass Bush in Bezirken mit Touchscreen-Wahlmaschinen signifikant mehr Stimmen bekommen hat als in Bezirken mit anderen Systemen - und zwar unabhängig von der Einwohnerstruktur der Bezirke, also von mittlerem Einkommen etwa, Rassenzugehörigkeit und Altersdurchschnitt. In insgesamt 15 Bezirken stellten die Wissenschaftler diese statistische Abweichung fest. In den Bezirken mit anderen Stimmabgabemodalitäten gab es keine entsprechenden Abweichungen.

Die Bezirke, in denen die Abweichungen besonders extrem auffielen, waren ausgesprochen demokratische Bezirke. Die statistische Wahrscheinlichkeit, dass sich eine solche Entwicklung zufällig ergibt, liegt bei weniger als eins zu tausend, zitiert das Fachblatt Soziologie-Professor Michael Hout.

Viele der eingesetzten Touchscreen-Maschinen entwickelte die Firma Election Systems & Software. Das Unternehmen nannte die Ergebnisse der Berkeley-Studie hypothetisch und wies die Vorwürfe zurück. "ES&S-Touchscreen-Wahlsysteme sind in Tausenden Wahlen landesweit getestet worden", sagte ein Sprecher der Firma gegenüber "Wired".

In seinem Bericht zitiert das Blatt auch Susan Van Houten, Mitbegründerin der "Palm Beach Koalition für Wahlreformen". Sie zeigte sich wenig überrascht von den Berkeley-Erkenntnissen und berichtete von Wählern, die ihr Unregelmäßigkeiten mitgeteilt hätten. So hätten Einwohner ihres Bezirks, in dem Geräte der Firma "Sequoia" benutzt wurden, von seltsamen Erfahrungen erzählt: Wählern, die für Kerry gestimmt hatten, zeigte der Bildschirm bei der Überprüfung ihrer Stimmabgabe, ein Votum für Bush an. Sie habe von Computer-Fachleuten erfahren, erklärte Van Houten dem Blatt, dass es relativ einfach sei, so ein System so zu programmieren, dass zum Beispiel jede 50. Stimme automatisch an Bush gehe. Eine solche Manipulation falle nicht so schnell auf.

Aus der Staatskanzlei in Florida heißt es, der Bericht liege dort nicht vor und deshalb wolle man ihn nicht kommentieren. Florida habe jedoch eines der strengsten Genehmigungsverfahren des Landes für solche Geräte. "Nachdem ein System zertifiziert ist, wird jedes einzelne Gerät geprüft und versiegelt. Das Siegel wird bis zum Wahltag nicht gebrochen", sagte die Sprecherin der Behörde.

Die Touchscreen-Geräte waren allerdings schon vergangenes Jahr ins Zwielicht geraten als zahlreiche Computerspezialisten festgestellt hatten, dass die Maschinen für Hackerangriffe und Manipulation anfällig waren.

Meldungen wie die aus "Wired" stützen natürlich die These zahlreicher Kerry-Anhänger, die auch diese Wahl als quasi von Bush gestohlen ansehen. Doch in diesem Jahr sind die Ergebnisse trotz einiger Unregelmäßigkeiten so deutlich, dass auch nach Abzug der falsch gezählten Stimmen George W. Bush eindeutiger Wahlsieger bleiben wird. Denn Bushs Vorsprung vor seinem Herausforderer beträgt insgesamt 3,5 Millionen Stimmen Und dass es eine solch exorbitante Manipulation gegeben haben könnte, das hat - trotz der Vielzahl der Kritiker - bislang noch niemand behauptet.
 
Zuletzt bearbeitet:

whiteman

Becksteins erste Ehefrau
beribert schrieb:
AlleJahre wieder wird in Florida gewählt und der Sieger steht immer schon vorher fest....... :floet:
Hier das neueste Kapitel zu diesem Thema im Spiegel. Ist ganz interessant. Wer sich mit Statistik ein wenig auskennt, wird feststellen, dass an dieser Geschichte durchaus was dran sein könnte.......... :zwinker3:

:eek:

DU glaubst an eine Verschwörung?

Mach Dich nciht lächerlich! :024:

Gruss
 

Schabbab

in Therapie
whiteman schrieb:
:eek:

DU glaubst an eine Verschwörung?

Mach Dich nciht lächerlich! :024:

Gruss
Verschwörung würde ich es nicht nennen, aber Wahlmanipulation schon. Die Seltsamkeiten häufen sich einfach...nicht ausgezählte Stimmen, Stimmen die mehrfach gewertet wurden, verlorene Unterlagen, Wähler die aus den Wahlverzeichnissen gestrichen wurden... Ob das ganze System hat wage ich nicht zu bezweifeln, aber Unrechtmässigkeiten hat es gegeben, davon bin ich überzeugt. Ob es soviele waren, dass Kerry dadurch chancenlos war steht wieder auf einem anderen Blatt und sei mal dahingestellt.
 

neo1968

Anarchist aus Prinzip
Leuts, könne wir es nicht mal dabei belassen

dass Tschortsch Dabbelju die Wahl (wie auch immer das zustande gekommen sein mag) gewonnen hat. Die Lamentiererei bringt doch nix. Die Welt muss eindimenisonal denkenden Blindgänger jetzt halt noch weitere 4 Jahre ertragen.
Machen wir das beste draus.
 

neo1968

Anarchist aus Prinzip
whiteman schrieb:
Denke, dass ist genau der falsche Weg!



...und erinnern uns jeden Tag daran, dass in unserem Namen ein solch korruptes System unterstützt wird!

Gruss

Was willste dagegen tun Whity, wir haben darauf leider absolut keinen Einfluss.
 

Stan-Kowa

Leide an Islamintoleranz
Das Problem ist doch das die mächtigste Nation der Welt ihren Führer auf eine Art und Weise wählt,die in jeder Grundschulwahl zum Klassensprecher abgelehnt werden würde!!
Aber die Kasper aus God´s own Country sind ja so kritikresistent,das sie das Spielchen weiterführen wollen.
Ich glaube viel eher als mit einer eventuellen neuerlichen Wahlmanipulation sollten wir uns mit dem Gedanken vertraut machen,das die Hälfte der US-Bevölkerung genau den Schaden hat den ich ihr schon seit Jahrzehnten zugestanden habe!!
 
Oben