Meinung: wie denkt ihr über den Drachenlord und das Drachengame?

Jabawuki

Ya talkin' to me?
Rainer Winkler während eines Streams in der inzwischen abgerissenen "Schanze".

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"Hatermob" an seinem Geburtstag im August 2018 in seinem Wohnort

drachengame.jpg

Mehr Infos über Rainer Winkler aka den "Drachenlord":

 

Crazyyyy

SechzigOida
Teammitglied
Der Drachenlord lebt vom Drachengame...er hat dermaßen schlechten Content den sich eigentlich niemand angucken würde.

Aber da er mit den Menschen die sich über ihn lustig machen interagiert, diese beleidigt, provoziert ist er ein Meme geworden. Er kann von den YouTube Einnahmen leben.

Er hat keinen Bock regulär arbeiten zu gehen und hofft daher weiter auf die Kohlen aus Streams...daher wird er selbst nicht aufhören.
Anscheinend will Netflix gerade eine Doku über ihn drehen.

Absoluter Wahnsinn alles.
 
Er hat doch inzwischen alles verloren. Sein Haus, sein Auto, seine Youtube-Kanäle, Instagram, Twitter und TikTok. Alles weg. Von was lebt der? Kann ja nur Hartz IV sein.
 

Crazyyyy

SechzigOida
Teammitglied
Er hat doch inzwischen alles verloren. Sein Haus, sein Auto, seine Youtube-Kanäle, Instagram, Twitter und TikTok. Alles weg. Von was lebt der? Kann ja nur Hartz IV sein.
Gibt wahrscheinlich schon einen Vertrag mit Netflix...neue Kohlen :fress:

Aber ja, Doll siehts nicht aus. Hartz 4 glaube ich ohne festen Wohnsitz allerdings nicht
 

Cheeria

Bekanntes Mitglied
Nichts halte ich davon.
Lobo ist nicht immer meiner Meinung, hier aber voll.:)

Die Geschichte des »Drachenlords« ist eine Geschichte der Hassfolklore einer ganzen Generation, eine Art kollektives Squid Game mit einem einzigen Opfer, vielen Tausend Tätern und Millionenpublikum. Es ist auch eine Geschichte der Verachtung von Außenseitern, des Hasses auf dicke und auf nicht besonders smart auftretende Menschen. Die Geschichte des »Drachenlords« zeigt, dass die extremste Form des Cybermobbing in Deutschland dazu führen kann, dass der Staat nicht etwa das Opfer schützt – sondern dazu gebracht werden kann, mitzumobben. Die Geschichte des »Drachenlords« ist damit eine katastrophale Versagensgeschichte der digitalen Gesellschaft, verantwortet von Medien, Politik, Exekutive, Jurisdiktion und dem Publikum.

Lang, aber sehr lesenswert. Und beschreibt ein Staatsversagen gegen Cybermobbing, hier sogar die Mittäterschaft.
 
Zuletzt bearbeitet:

Crazyyyy

SechzigOida
Teammitglied
Nichts halte ich davon.
Lobo ist nicht immer meiner Meinung, hier aber voll.:)

Die Geschichte des »Drachenlords« ist eine Geschichte der Hassfolklore einer ganzen Generation, eine Art kollektives Squid Game mit einem einzigen Opfer, vielen Tausend Tätern und Millionenpublikum. Es ist auch eine Geschichte der Verachtung von Außenseitern, des Hasses auf dicke und auf nicht besonders smart auftretende Menschen. Die Geschichte des »Drachenlords« zeigt, dass die extremste Form des Cybermobbing in Deutschland dazu führen kann, dass der Staat nicht etwa das Opfer schützt – sondern dazu gebracht werden kann, mitzumobben. Die Geschichte des »Drachenlords« ist damit eine katastrophale Versagensgeschichte der digitalen Gesellschaft, verantwortet von Medien, Politik, Exekutive, Jurisdiktion und dem Publikum.

Lang, aber sehr lesenswert. Und beschreibt ein Staatsversagen gegen Cybermobbing, hier sogar die Mittäterschaft.
Lobo sieht das Ganze schon seeehr einseitig..
Winkler ist eben nicht das hilflose Opfer welches aufgrund seines Übergewichts fertig gemacht wird, sondern ein Mitspieler im "Game" der davon profitiert und lebt.

Das das Verhalten der Hater zum Großteil auch indiskutabel und moralisch falsch ist, da braucht man nicht drüber zu diskutieren
 

derMoralapostel

Bekanntes Mitglied
Lobo sieht das Ganze schon seeehr einseitig..
Winkler ist eben nicht das hilflose Opfer welches aufgrund seines Übergewichts fertig gemacht wird, sondern ein Mitspieler im "Game" der davon profitiert und lebt.

Das das Verhalten der Hater zum Großteil auch indiskutabel und moralisch falsch ist, da braucht man nicht drüber zu diskutieren
Natürlich hat der Drachenlord eine, ich nenne es mal, sehr unglückliche Eigendarstellung und -wahrnehmung und absolut kein durchschnittliches Verhalten. Gleichwohl muss man doch festhalten, dass er nie in der Lage war zu überblicken, was er da tatsächlich auslöst und wie sich das auswirken wird. Und eine Rechtfertigung für die Hetzjagden und Straftaten die zu seinen Lasten stattfanden und immer noch stattfinden ist das gleich gar nicht.
 

Cheeria

Bekanntes Mitglied
Lobo sieht das Ganze schon seeehr einseitig..
Das tut einer, der Partei ergreift. Es ging vor allem hier auch um den Prozess und die Instanzen, die neutral sein sollten, das Hatergame aber mitspielen. Eigentlich ein Wahnsinnsskandal im sog. Rechtsstaat.
Winkler ist eben nicht das hilflose Opfer welches aufgrund seines Übergewichts fertig gemacht wird, sondern ein Mitspieler im "Game" der davon profitiert und lebt.
Sagt er selbst, er lebt davon. Wäre er etwas heller in der Birne, hätte er sich einen anderen Job besorgt. So aber setzt er sich immer wieder aus. Und niemand schützt ihn vor sich selbst, sorgt dafür, dass die Zerstörungen entschädigt und die Haupthater angeklagt werden, nicht er. Damit das alles mal ein Ende findet.
 

Crazyyyy

SechzigOida
Teammitglied
Natürlich hat der Drachenlord eine, ich nenne es mal, sehr unglückliche Eigendarstellung und -wahrnehmung und absolut kein durchschnittliches Verhalten. Gleichwohl muss man doch festhalten, dass er nie in der Lage war zu überblicken, was er da tatsächlich auslöst und wie sich das auswirken wird. Und eine Rechtfertigung für die Hetzjagden und Straftaten die zu seinen Lasten stattfanden und immer noch stattfinden ist das gleich gar nicht.
Wer zwingt ihn denn im Internet zu bleiben?
Jeder normale Mensch würde sich nach dem dritten oder vielleicht vierten Besuch eines "Haters" (er hat ja selbst seine Adresse ins Internet posaunt) bei sich Zuhause sagen...ok war ein Fehler ich lösche den Kanal. Die Aufmerksamkeit ist nach spätestens nem halben Jahr weg.
Der zieht das seit Jahren durch und profitiert von der Aufmerksamkeit um seine Person

Nicht falsch verstehen: Ich sympathiere nicht mit Menschen die ihn im realen Leben besuchen und fertig machen wollen , aber jemand der selbst ständig Straftaten begeht kann eigentlich gar nicht das hilflose und harmlose Opfer sein was einfach nur ein paar Videos dreht.
 

Crazyyyy

SechzigOida
Teammitglied
Sagt er selbst, er lebt davon. Wäre er etwas heller in der Birne, hätte er sich einen anderen Job besorgt. So aber setzt er sich immer wieder aus. Und niemand schützt ihn vor sich selbst, sorgt dafür, dass die Zerstörungen entschädigt und die Haupthater angeklagt werden, nicht er. Damit das alles mal ein Ende findet.
Hilfe hat der Drachenlord schon sehr oft angeboten bekommen , wenn ich das richtig sehe. Der ist nur auch ziemlich beratungsresistent.
 

Forentroll

Bekanntes Mitglied
Hilfe hat der Drachenlord schon sehr oft angeboten bekommen , wenn ich das richtig sehe. Der ist nur auch ziemlich beratungsresistent.
Das rechtfertigt, dass die zuständigen Behörden das im Grunde alles lustig laufen lassen? Egal, was der im Internet verzapft, das gibt niemandem das Recht zu den Aktionen, die da abgezogen werden.
 

Crazyyyy

SechzigOida
Teammitglied
Das rechtfertigt, dass die zuständigen Behörden das im Grunde alles lustig laufen lassen? Egal, was der im Internet verzapft, das gibt niemandem das Recht zu den Aktionen, die da abgezogen werden.
Es wurden ja auch schon einige Hater verurteilt, ich meine sogar zu Haftstrafen.

Er wohnt ja mittlerweile nicht mehr in seinem Haus. Damals gab es ja täglich "Besucher" die einfach vor dem Gebäude standen - teilweise natürlich auch randaliert haben. Wenn aber jemand lediglich vor einem Gebäude steht - was willst du da als Rechtsstaat tun. Dat ist legal.

Der Drachenlord hat dann meistens die Leute zusammengebrüllt und das ganze Dorf hatte auch noch was davon.

Da stellt sich mir die Frage: Muss der Rechtsstaat eingreifen und ein ganzes Dorf terrorisiert werden nur damit ein nicht ganz so cleverer Typ im Internet Videos mit teilweise extrem provokativen Inhalt reinstellen kann?
 

Forentroll

Bekanntes Mitglied
Es wurden ja auch schon einige Hater verurteilt, ich meine sogar zu Haftstrafen.

Er wohnt ja mittlerweile nicht mehr in seinem Haus. Damals gab es ja täglich "Besucher" die einfach vor dem Gebäude standen - teilweise natürlich auch randaliert haben. Wenn aber jemand lediglich vor einem Gebäude steht - was willst du da als Rechtsstaat tun. Dat ist legal.

Der Drachenlord hat dann meistens die Leute zusammengebrüllt und das ganze Dorf hatte auch noch was davon.

Da stellt sich mir die Frage: Muss der Rechtsstaat eingreifen und ein ganzes Dorf terrorisiert werden nur damit ein nicht ganz so cleverer Typ im Internet Videos mit teilweise extrem provokativen Inhalt reinstellen kann?
M.W. ist Stalking durchaus strafbar.
 

FrauE

Es tät Euch gut, zu lesen!
Liest sich schon so ein wenig wie Die Geister, die ich rief.
Eine arme Sau. Fühlt sich toll, weil bekannt, dann fliegt ihm sein Konstrukt um die Ohren.
Ich hoffe dennoch, die Täter*innen werden bestraft!
 
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