Meinungen aller Art zum Frauenfußball

Werderforever

Bekanntes Mitglied
da bin ich üblicherweise auf arbeit und das dürfte für ein paar millionen in unserem land auch gültigkeit haben.
Das galt für einige Spiele der WM in katar auch. Oder für die WM damals in japan und Südkorea. Glaube tendenziell nicht, dass es da einen Rabatt auf die TV-Rechte gab. Und deine Frage bezüglich der "späten Stunde" ist halt obsolet, weil das nur für wenige Spiele gilt.
 

C.M.B.

Becherwerferbesieger
Das galt für einige Spiele der WM in katar auch. Oder für die WM damals in japan und Südkorea. Glaube tendenziell nicht, dass es da einen Rabatt auf die TV-Rechte gab. Und deine Frage bezüglich der "späten Stunde" ist halt obsolet, weil das nur für wenige Spiele gilt.
auch diese spiele habe ich nicht gesehen.

nochmal ... für dieses event gibt es eben keinen besonders großen markt, darum dürfte dieser "kleine betrag" realistisch sein.
 

Odin_reloaded

Bekanntes Mitglied
Das galt für einige Spiele der WM in katar auch. Oder für die WM damals in japan und Südkorea. Glaube tendenziell nicht, dass es da einen Rabatt auf die TV-Rechte gab. Und deine Frage bezüglich der "späten Stunde" ist halt obsolet, weil das nur für wenige Spiele gilt.
...oder die olympischen Spiele in Japan oder China...
...oder die letzte Rugby-WM in Japan...
Rugby-WM in Japan: Das steckt hinter dem größten Sport-Event des Jahres
Die Welt feiert eine Sportparty, nur Deutschland feiert nicht mit. In Japan fand mit der Rugby-WM das größte Sportereignis des Jahres statt.
Während der knallharte Rugby-Sport in Deutschland nur ein Nischendasein fristet, bricht das Großevent globale Rekorde.
Mit Japan richtete erstmals ein asiatisches Land die Rugby-WM aus. Herrschte vor dem Turnier noch Skepsis ob der vermeintlich mangelnden Rugby-Begeisterung der Japaner, ist diese längst verflogen. Die Stadien sind voll, die Stimmung ist fantastisch.
Die neunte Rugby-WM ist gleichzeitig auch die bisher größte: 1,8 Millionen Besucher erwartet Japan für die WM-Partien, weltweit verfolgen rund 3 Milliarden TV-Zuschauer das Turnier.
Höhepunkt für den Sender war das letzte Gruppenspiel der Japaner gegen Schottland, das 54,8 Millionen Zuschauer allein in Japan verfolgten - mehr als das Fußball-WM-Finale 2002.

In Großbritannien verzeichnete ITV mit 20 Prozent Marktanteil und Zuschauerzahlen von bis zu 4,7 Millionen bei Englands erstem Spiel gegen Tonga an einem späten Vormittag starke Zahlen.
In England verfolgen also prozentual mehr Leute ihr Rugby-Team in Japan als Deutsche ihr Fußball-Team in Katar.
In vier Jahren findet die Rugby-WM in den USA statt, bis dahin haben die Amis auch ein schlagkräftiges Rugbyteam zusammen.
Und die Stadien werden voll sein.. obwohl aktuell noch kaum jemand etwas von der Sportart gehört hat.
Und das ist der große Unterschied zwischen Macher-Nationen und Deutschland.

Weil man in Deutschland kaum jemanden zu etwas bewegen kann, man hört nur Ausreden wie "bin auf Arbeit" oder "zu so später Stunde", ohne die Spielzeiten überhaupt zu kennen.
Deutschland, der Land der Ausreden.
Im besten Fall erntet man ein euphorisches Achselzucken.
 

p.G.

Corona-Gekränkt
Das galt für einige Spiele der WM in katar auch. Oder für die WM damals in japan und Südkorea.

Das war halt interessant genug, sich danach zu richten.
Wir haben bei diversen Turnieren schon mal dem Beamer im Meetingraum eingesetzt. Dass das bei der Frauen WM passiert, halte ich für eher unwahrscheinlich.

Zumindest mal die Frauenfussballversteher aus meinem Freundeskreis schauen sich das mal an, wenn das zu einem günstigen Zeitpunkt kommt und man eh nichts anderes vorhat.
Mit dem Aufwand, der man für Männerfußball einplant hat das nichts zu tun. Das sind übrigens die gleichen, die sich Wecker früher auf 3 Uhr morgens gestellt haben, um Federer zu sehen. So als anekdotische Beiläufigkeit ;)
 

gary

Bekanntes Mitglied
Der "Spiegel" kam jetzt endlich mal mit Zahlen um die Ecke.
Fußball-WM der Frauen 2023: Die Sender sind das Problem – Kommentar

Interessant ist auch die Entwicklung der deutschen TV-Gelder für die Herren-WM, die aufgrund der Separierung der Frauen-WM sogar gesunken sind.
Und die ÖR-Sender meinen, der Differenzbetrag sei genug für die Rechte an der Frauen-WM. Ist das nur naiv oder sogar "frauenfeindlich"?
Die gebotenen fünf Millionen Euro decken ja nicht mal ansatzweise den Inflationsausgleich gegenüber der WM 2018.
Ein Werbespot beim letzten Superbowl kostete 7 Mio Dollar. Und die ÖR-Sender wollen fünf Millionen Euro für eine komplette WM zahlen!


DAS ist der Punkt!

5 Mio für die gesamte WM, also 64 Spiele, oder nur für einzelne Spiele?

Hier mal ausgewählte ZDF-Produktionskosten, Stand 2019. 5 Mio€ für 4 Wochen Vormittags-Programminhalte wäre aus Sicht der Sender ein echtes Schnäppchen. Werbung können sie da ja auch schalten

 

Odin_reloaded

Bekanntes Mitglied
@gary Das wäre für die komplette WM.... aber im ÖR darf täglich nur 20 Minuten Werbung gezeigt werden, diese Zeit wird wohl eher nicht auf den Vormittag geschoben.
 

gary

Bekanntes Mitglied
@gary Das wäre für die komplette WM.... aber im ÖR darf täglich nur 20 Minuten Werbung gezeigt werden, diese Zeit wird wohl eher nicht auf den Vormittag geschoben.

Sowas wird bei Fussballübertragungen doch meist mit "dieses Spiel wird ihnen präsentiert von ...." gelöst. Das ist ja auch zu Tageszeiten erlaubt, wo die ÖR ansonsten keine Werbespots zeigen dürfen und wird imho auch nicht auf das Tageslimit angerechnet.
Ähnlich ist es mit den Gewinnspielen.
 

C.M.B.

Becherwerferbesieger
man hört nur Ausreden wie "bin auf Arbeit" oder "zu so später Stunde",
Das sind keine Ausreden, das ist die Realität.
Für ein Fußballspiel „in der Nacht“ bin ich nie aufgestanden, für Frauenfußball käme mir überhaupt nicht der Gedanke.
Unabhängig davon, dass mich die Nutellaboys/Niveajungs eh nicht interessieren.

Ausnahme ist hier nur der Superbowl.
 

Odin_reloaded

Bekanntes Mitglied
Das sind keine Ausreden, das ist die Realität.
Für ein Fußballspiel „in der Nacht“ bin ich nie aufgestanden, für Frauenfußball käme mir überhaupt nicht der Gedanke.
Unabhängig davon, dass mich die Nutellaboys/Niveajungs eh nicht interessieren.

Ausnahme ist hier nur der Superbowl.
ich glaub dir das durchaus, ich beschreibe auch lediglich das wahre "Interesse" und die "Begeisterungsfähigkeit" der Durchschnittsfeutschen.
Dieses Forum heisst

Fanlager.de - Fußball Live, Streams, Transfers, News!​


,es hat knapp 12.000 Mitglieder und meistens rund 500 Besucher.
Die Anzahl der "Fußballfans" oder auch nur der "Sportfans" hier ist aber erschreckend gering, und eben das spiegelt die deutsche Gesellschaft so unglaublich gut wieder.
"Der Deutsche" bezeichnet Fußball als absolute Sportart Nummer 1, die nationale Institurion dafür ist die Sportschau am Samstagabend, die von durchschnittlich 2 Millionen Menschen verfolgt wird.
2 von 83 Millionen, und das soll dann "die deutsche Sportart schlechthin" sein, die restlichen 81 Millionen Leute interessieren sich für GAR NICHTS!
Die guggen, was die Sender ihnen in der Prime Time vorsetzen... Geissens, Hartz aber herzlich, DSDS, Bachelor*ette, Dschulgelcamp und anderes Trash-TV.
Ab und zu verirrt sich ein(e) Useri*in auf einen Thread wie diesen und fordert brav eine woke Gesinnung und "equal pay", ist sich aber gar nicht bewusst, daß er /sie selber dafür zahlen müsste.
Denn für eine differenzierte Meinungsbildung fehlt es sogar an Grundinteresse für das Thema.
Also plärrt man irgendwas, was die meisten "likes" verspricht und widmet sich wieder dem Fingernageldesign-Thread.
 

C.M.B.

Becherwerferbesieger
Der Deutsche" bezeichnet Fußball als absolute Sportart Nummer 1, die nationale Institurion dafür ist die Sportschau am Samstagabend, die von durchschnittlich 2 Millionen Menschen verfolgt wird.
Selbst die Sportschau ist inzwischen lange out. Warum wohl schauen da „nur“ noch 2 Millionen zu?
Grundsätzlich ändert sich mit den Jahren das Interesse an bestimmten Dingen.
Die heutige Generation (Zielgruppe) hat halt andere Vorlieben.
Du darfst halt (anhand Deines Beispiels) nicht von Dir und mir ausgehen.
Sportschau war früher geil … ab 18 Uhr alle spiele, alle Tore … ohne Werbung und Blabla.
 

Odin_reloaded

Bekanntes Mitglied
Abstieg von Turbine Potsdam: Die Mär von der gewollten Vielfalt
Auf der Homepage der Fußballerinnen des 1. FFC Turbine Potsdam war der Verein auch einen Tag später, am Sonntag um 12 Uhr, noch nicht abgestiegen. Es hatte einfach noch niemand Zeit gefunden, unter der Rubrik Top-News davon zu berichten, dass der einstige Champions-League-Sieger und mehrfache Deutsche Meister nach der 1:5-Niederlage gegen Bayer Leverkusen nicht mehr in der Bundesliga spielen wird.

Dieses Detail zeigt ganz gut, warum an dieser Stelle auf eine vertiefte Analyse zur ausbleibenden Professionalisierung im Verein verzichtet werden kann.
....und das bestätigt exakt das, was ich immer über den Frauenfußball in Deutschland sage:
Keinerlei Professionalität, aber wie Profis bezahlt und behandelt werden wollen.

Heike Ullrich, die Generalsekretärin des DFB, hatte vor vier Jahren noch gesagt, sie fände beides gut: reine Frauenfußballvereine und das vermehrte Interesse der Lizenzvereine mit Profimannschaften bei den Männern. Der DFB müsse die Voraussetzungen schaffen, diese Vielfalt zu erhalten.
Im Rückblick lässt sich sagen, dass der Verband daran kläglich gescheitert ist
. Wenn das wirklich erwünscht gewesen wäre, hätte es einfache Möglichkeiten gegeben. Reine Frauenvereine hätten etwa bei der Vergabe von TV-Geldern deutlich begünstigt werden können. Die Frauenvereine mit Männerabteilungen im Hintergrund arbeiten derzeit im Schnitt mit 1,5 Millionen Euro pro Saison defizitär und fangen das durch interne Quersubventionierung auf.
sooo isset.
Lippenkenntnisse und populistisches Geschwafel von so ner Quotenzuse, aber nichts auf den Pinn kriegen.
@Uwelinho behauptete hier vor einem Monat noch
Gibt ja im finanziellen auch was zwischen der jetzigen Bezahlung der Damen und der Gleichsetzung bei den Gehältern.
Alexandra Popp z.B. verdient 40.000€ im Jahr - Niklas Füllkrug (wohl kein Topverdiener in der Liga) 1,22 Millionen.
Wenn eine Frauenfußball-Abteilung jährlich 1,5 Mio Euro Verlust macht, frage ich mich, wo die Kohle bleibt, wenn die Topspielerinnen nur 40.000 Euro verdienen.
Haben die keinen einzigen Cent Einnahmen?
Oder geht die ganze Kohle für die Baerbocksche Stylistin drauf? Danach sehen diese Quadratgazellen eigentlich nicht aus.

Es steht übrigens jedem frei meinem "chauvi-quatsch" mit sachlichen Argumenten zu begegnen statt mir einfach nur Frauenfeindlichkeit zu unterstellen.
Ich mag Frauen, wenn sie nicht strunzdumm sind. Das trifft genauso auf Männer zu.
 
Zuletzt bearbeitet:

JBB73

Mitglied
Abstieg von Turbine Potsdam: Die Mär von der gewollten Vielfalt

....und das bestätigt exakt das, was ich immer über den Frauenfußball in Deutschland sage:
Keinerlei Professionalität, aber wie Profis bezahlt und behandelt werden wollen.


sooo isset.
Lippenkenntnisse und populistisches Geschwafel von so ner Quotenzuse, aber nichts auf den Pinn kriegen.
@Uwelinho behauptete hier vor einem Monat noch

Wenn eine Frauenfußball-Abteilung jährlich 1,5 Mio Euro Verlust macht, frage ich mich, wo die Kohle bleibt, wenn die Topspielerinnen nur 40.000 Euro verdienen.
Haben die keinen einzigen Cent Einnahmen?
Oder geht die ganze Kohle für die Baerbocksche Stylistin drauf? Danach sehen diese Quadratgazellen eigentlich nicht aus.

Es steht übrigens jedem frei meinem "chauvi-quatsch" mit sachlichen Argumenten zu begegnen statt mir einfach nur Frauenfeindlichkeit zu unterstellen.
Ich mag Frauen, wenn sie nicht strunzdumm sind. Das trifft genauso auf Männer zu.
Popp hat sicher keine 40000€im Jahr eher eine 0 dran.
Wolfsburg hat angeblich ca.10M Budget.
Bei Lyon oder PSG verdienen einige ca.20.000-30000 im Monat.

Für die Liga sind die Vereine mit starker Männerabteilung gut für die Professionellen Strukturen.
Jetzt Leipzig,später dann hoffentlich BVB,Schalke,HSV,Stuttgart und Union B.
Alleine von den Namen klingt das schon für den Markt besser als Sand,Potsdam,Essen oder Meppen.
Sieht man in England da ist nur Reading dabei sonst alles grosse Namen.Newcastle zieht jetzt dort nach und wird bald oben sein.
 

duplo

Bekanntes Mitglied
Popp hat sicher keine 40000€im Jahr eher eine 0 dran.
Wolfsburg hat angeblich ca.10M Budget.
Bei Lyon oder PSG verdienen einige ca.20.000-30000 im Monat.

Für die Liga sind die Vereine mit starker Männerabteilung gut für die Professionellen Strukturen.
Jetzt Leipzig,später dann hoffentlich BVB,Schalke,HSV,Stuttgart und Union B.
Alleine von den Namen klingt das schon für den Markt besser als Sand,Potsdam,Essen oder Meppen.
Sieht man in England da ist nur Reading dabei sonst alles grosse Namen.Newcastle zieht jetzt dort nach und wird bald oben sein.
Müssen die bei Newcastle in Burkas spielen?
 

gary

Bekanntes Mitglied
Inka Grings ist nach nur 10 Monaten als Schweizer Nationaltrainerin entlassen worden. Bzw einigte man sich offiziell einvernehmlich.
In 14 Spielen unter Grings gab es nur einen Sieg.

Eigentlich hätte Grings die Schweizerinnen auf die Heim EM 2025 vorbereiten sollen.
 
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