Oberliga Nord Thread

Wuschel

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Rinchinlhumbe schrieb:
Stand bei Herzlake nicht auch ein fetter Mäzen dahinter, der am Ende die Lust verlor bzw. sich verzettelte ?
Irgendwann hieß der Verein Hasetal-Herzlake und verlor seine Spiele mit durchschnittlich vier Toren Unterschied. Weiß auch gar nicht in welcher Liga die jetzt spielen.
Oldenburg: wäre objektiv gesehen die bessere Wahl im Vergleich zu Havelse, der Verein gehört mindestens in die Oberliga. Dann sollte am besten noch Meppen und die Konkursmasse von Göttingen05 aufsteigen. So passt das.
Ja, das war der Möbelhändler Klose (deswegen ja auch mein Verweis auf die "Klose-Zeit"), der dann aber wie Gary schon sagte pleite ging.
Der Verein spielt jetzt in der 1.Kreisklasse Mitte des Emsland und steht einen Spieltag vor Schluss auf einem Mittelfeldplatz.
Jugendmannschaften gibts immer noch recht viele dort, das ist aber auch fast das Einzige, dass vom einstigen Ruhm übrig geblieben ist. Und selbst die spielen nicht mehr so hoch wie vor ein paar Jahren.
 

Wuschel

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garylineker schrieb:
Ich bekomme nicht immer gleich Hautausschlag, wenn irgendwo ein privater Gönner auftaucht.
Hatten wir ja schon im Ahlen-Thread. Es ist mir zwar nicht wirklich sympathisch, aber ich habe schon Respekt davor was einige wenige Personen im Fußball bewegen können. Und grad für solch kleine Orte wie Herzlake oder Ahlen oder ähnliche bedeutet das doch wenigstens einige Jahre eine geile Fußball-Zeit. :hammer:
garylineker schrieb:
In Herzlake wurde damals unglaubliches bewegt, das Stadion ist ähnlich wie in Havelse geil und wäre für etliche Oberligisten ein Traum.
Frag in Cloppenburg nach. :frown: Mein Vater kam vor kurzem übrigens noch in den Genuß mit der Altherrenmannschaft unseres Vereines gegen die Altherrenmannschaft von Herzlake ein Spiel in dem Stadion zu absolvieren. :spitze:
garylineker schrieb:
Berühmt bzw. berüchtigt ist Herzlake ja auch als Trainingslager-Stätte, Stichwort Schmerzlake.
Während der Saison waren Bielefeld und Duisburg für Kurztrainingslager noch da.
Vor ein paar Jahren hab ich mir da mal ein Training von Wolfsburg angesehen, sind aber auch super Trainingsbedingungen.
 
garylineker schrieb:
Ich bekomme nicht immer gleich Hautausschlag, wenn irgendwo ein privater Gönner auftaucht. In Herzlake wurde damals unglaubliches bewegt, das Stadion ist ähnlich wie in Havelse geil und wäre für etliche Oberligisten ein Traum.
Ja bewegt wurde scheinbar viel, aber es ist einfach nicht von der Hand zu weisen, was mit den Vereinen passiert die sich so abhängig machen.
St. Pauli - hatten lange zu kämpfen
Fortuna Köln - Insolvenz
Herzlake - ebenfalls
LR Ahlen - wer weiß was da jetzt passiert

Gibt sicher noch mehr Bsp.
Das ist immer die gefahr bei solchen privaten Gönnern.
 

Wuschel

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mst8576 schrieb:
Ja bewegt wurde scheinbar viel, aber es ist einfach nicht von der Hand zu weisen, was mit den Vereinen passiert die sich so abhängig machen.
St. Pauli - hatten lange zu kämpfen
Fortuna Köln - Insolvenz
Herzlake - ebenfalls
LR Ahlen - wer weiß was da jetzt passiert

Gibt sicher noch mehr Bsp.
Das ist immer die gefahr bei solchen privaten Gönnern.
Viele von derartigen Vereinen hätten aber auch ohne solche privaten Gönner auch nie so hoch gespielt, sondern wären immer unterklassiger geblieben. :floet:
 

gary

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MSGKnicks schrieb:
Viele von derartigen Vereinen hätten aber auch ohne solche privaten Gönner auch nie so hoch gespielt, sondern wären immer unterklassiger geblieben.

Eben, Clubs wie Herzlake oder Ahlen wären nie so hoch gekommen und hätten nicht diese Infrastruktur.

St. Pauli in die Kategorie Ahlen/Herzlake zu schmeißen ist außerdem frech.
Da wurden immer nur Löcher gestopft und keine Rekordetats und/oder Stadien von Privatleuten geschenkt.
 

gary

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Aimar schrieb:
Und diese Löcher kamen aus dem Nix?


Natürlich nicht.
Aber du willst mir doch jetzt nicht ernsthaft erzählen, dass du St. Pauli in die Kategorie Ahlen/Herzlake einstufst. :suspekt:
Dann können auch ca. 1 Mio. andere Vereine in diese Kategorie aufgenommen werden.
 

Aimar

Frauensportbeauftragter
garylineker schrieb:
Natürlich nicht.
Aber du willst mir doch jetzt nicht ernsthaft erzählen, dass du St. Pauli in die Kategorie Ahlen/Herzlake einstufst. :suspekt:
Dann können auch ca. 1 Mio. andere Vereine in diese Kategorie aufgenommen werden.

Ne, das nartürlich nicht. :hand:
 
garylineker schrieb:
St. Pauli in die Kategorie Ahlen/Herzlake zu schmeißen ist außerdem frech.
Da wurden immer nur Löcher gestopft und keine Rekordetats und/oder Stadien von Privatleuten geschenkt.
Heult doch nicht gleich. Man ihr wisst doch wie ich es meine. Das Grundprinzip ist trotzdem das gleiche auch wenn St. Pipi ein anderes Kaliber wie Herzlake ist.
Und auch wenn es nur zum Löcher stopfen war, damit hat man keine probleme gelöst wie man jetzt sieht. papa Heinz is nich mehr und die Probleme sind trotzdem wieder da. Herzlake oder Fortuna Köln sind von der Bildfläche verschwunden, mal schaun was bei Ahlen passiert.

Generell ist es mMn trotzdem nicht zu befürworten sich so von EINER person abhängig zu machen. Auch wenn die Löcher stopft.
 

gary

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mst8576 schrieb:
Generell ist es mMn trotzdem nicht zu befürworten sich so von EINER person abhängig zu machen. Auch wenn die Löcher stopft.

Das sehe ich auch so.

Aber Dorfvereine wie Herzlake oder damals Hoisdorf würden ohne Gönner nie bis in die 3. Liga kommen. Die spielen jetzt ohne den Gönner wieder da, wo sie ohnehin immer geblieben wären.
Von daher haben sie keinen Nachteil durch den zwischenzeitlichen Höhenflug erlitten.

Fortuna Köln ist als namhafter Großstadtclub noch wieder ein anderer Fall, St. Pauli gehört imho sowieso nicht in diese Liste.
Nur von Papa Heinz ist man auch nicht abhängig gewesen, das ist mit einem Löring, Spicker und anderen nicht vergleichbar.
 

Aimar

Frauensportbeauftragter
garylineker schrieb:
Glückwunsch zum Aufstieg an den SVW :spitze:


Nächste Saison wird die Oberliga wohl mit attraktiven Aufsteigern bereichert.

Der VfB Oldenburg ist derzeit Tabellenführer in der VL Nds. West und sorgte am WE dank verbilligter Eintrittskarten mit 6.500 Zuschauern gegen Bückeburg für einen neuen Zuschauerrekord.
Nächsten Freitag wird dieser Zuschauerrekord im Derby gegen VfL Oldenburg möglicherweise schon wieder gebrochen.

In der VL Nds. Ost hat derzeit der Lüneburger SK gute Aussichten, aus Hamburg wird mit Concordia oder VfL93 auch eine „Traditionsmannschaft“ hochkommen, FC Oberneuland ist ebenfalls ein akzeptabler Aufsteiger, nur SV Eichede aus SH ist eher namenlos.

Das war wohl nix. Weder der LSK noch Oldeburg steigen auf :lachtot:
 

gary

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Aimar schrieb:
Das war wohl nix. Weder der LSK noch Oldeburg steigen auf :lachtot:


Finde ich gar nicht lustig, zumal beide nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gescheitert sind :schimpf:

Letzten Donnerstag bin ich noch bei Lüneburger SK – Rotenburger SV gewesen, da wir unseren Vatertagsausflug strategisch geschickt nach Lüneburg gelegt hatten.
Trotz nasskaltem Wetter waren über 1.000 Zuschauer dabei, die Angst der Lüneburger vor dem Aufstieg war aber schon dort deutlich spürbar.
Irgendwie reichte es gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten ja zumindest noch zu einem knappen Sieg, mit einem weiteren Sieg beim Vorletzten wäre der LSK dann aufgestiegen. Aber leider waren die dort wohl noch nervöser und spielten nur 0:0.
Mit der VSK Osterholz-Scharmbeck hat der Weltmeister Günter Hermann jetzt ja sein „Meisterstück“ abgeliefert.

In der VL West wäre mir als Alternativkandidat zum VfB Oldenburg ja wie erwähnt der TSV Havelse am liebsten gewesen. Ramlingen/Ehlershausen musste wirklich nicht sein, obwohl ein Kumpel von mir in Ehlershausen wohnt und vor ein paar Jahren selber noch für Ramlingen/Ehlershausen gespielt hat.


Der Vollständigkeit halber die 5 Oberligaaufsteiger:

SV Ramlingen / Ehlershausen (VL Nds.-West)
VSK Osterholz-Scharmbeck (VL Nds.-Ost)
SV Henstedt-Rhen (VL SH)
FC Oberneuland (VL Bremen)
VfL 93 Hamburg (VL Hamburg)


btw:

Auch wenn es für mich kein ausschlaggebendes Argument für meine Sympathieverteilung war:

VfB Oldenburg und Lüneburger SK hätten der Oberliga finanziell gut getan.
Für Zuschauerzahlen im Bereich oberhalb von 1.000 ist jetzt nur noch der SV Meppen gut, auswärts ziehen die außer bei den Bezirksderbys in Nordhorn und CLP allerdings auch kaum.
 

Wuschel

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Heute abend gibts in Cloppenburg noch das Finale im NFV-Pokal zwischen dem BVC und dem VfL Osnabrück! Und natürlich dürfte der VfL in der Favoritenrolle sein, da sich schon einige der Stammspieler in den Urlaub verabschiedet haben, der BVC aber in Bestbesetzung antreten kann. Ein Sieg in diesem Finale wäre für den BVC noch ein Bonbon nach einer tollen Saison.

Wollitz ist zum Improvisieren gezwungen
VfL Osnabrück fehlen fünf Stammspieler



Osnabrück – Doch, doch: Als Regionalligist nimmt der VfL Osnabrück heute Abend (Anstoß: 19 Uhr) im Verbandspokalfinale beim klassentieferen Oberligisten BV Cloppenburg schon noch die Rolle des Favoriten ein. Vielleicht aber auch nur noch auf dem Papier. Tatsächlich präsentiert der Traditionsklub an der Friesoyther Straße eine Mannschaft, die so wohl nie wieder auflaufen dürfte.

Der Grund: Enochs, Reichenberger, de Jong, Schäfer und Heidenreich haben sich fünf Stammspieler unmittelbar nach dem letzten Regionalliga-Punktspiel beim VfB Lübeck (0:2) in den Urlaub verabschiedet. Die VfL-Profis hatten sich die entsprechenden Zusagen bereits im Winter geben lassen und stehen deshalb ihrem Team heute Abend nicht zur Verfügung, wenn Osnabrück versucht, den letztjährigen Pokalerfolg (Sieg im Elfmeterschießen beim VfL Wolfsburg II) zu verteidigen.

Kein Wunder, dass VfL-Trainer Claus-Dieter Wollitz (41) den Endspieltermin nach Beendigung der Punktspiele als „ausgesprochen unglücklich“ bezeichnet. Der frühere Profi (u.a. Schalke, Leverkusen, Köln) ist in Cloppenburg zum Improvisieren gezwungen und muss sich vor allem beim BVC-Oberligakonkurrenten VfL Osnabrück II bedienen. So könnten Talente wie Daniel Flottmann oder Marc Heider, zuletzt auch in Lübeck schon im Einsatz, eventuell sogar in der Startformation auftauchen. VfL-Coach Wollitz, dessen Team die Teilnahme an der ersten DFB-Pokalrunde wie der BV Cloppenburg bereits vor dem Anstoß in der Tasche hat, versucht allen personellen Engpässen zum Trotz seinen Akteuren die nötige Pokal-Motivation zu vermitteln.

„Irgendetwas herzuschenken, hat noch nie meiner Mentalität entsprochen. Wir haben ein Pflichtspiel und das wollen wir gewinnen“, betont der einstmals begnadete Techniker, der in Anlehnung an den brasilianischen Weltklasse-Fußballer von den Fans nach wie vor nur „Pele“ gerufen wird.

Nach der enttäuschenden Spielzeit 2005/2006, die für den im vergangenen Sommer als Meisterschaftsmitfavoriten gestarteten Klub von der Bremer Brücke nur den zehnten Tabellenplatz zu Tage förderte, wollen die „Lila-Weißen“ in der kommenden Saison neu angreifen. Dies mit einem reichlich runderneuerten Team. Unterschrieben haben mit Marko Tredup (LR Ahlen), Bilal Aziz (FC Schalke 04 II) und Matthias Surmann (Spvg. Greuther Fürth) bereits drei Neuzugänge.

Großes Interesse besteht zudem am Aachener Florian Bruns, der einst beim VfB Oldenburg als Riesentalent galt, dann aber sowohl beim SC Freiburg als auch eben bei Alemannia Aachen den ganz großen Durchbruch nicht schaffte. Gerne verpflichten würde Wollitz, der in Osnabrück trotz des dürftigen Saisonverlaufs nie ernsthaft in die Diskussion geriet, den Ahlener Innenverteidiger Dominique Ndjeng.




Und noch ein kleiner Artikel:




„Finale, keine Abschiedstour“
BVC-Coach Goslar nominiert Bestformation



Cloppenburg – Eines kann auch Jörg Goslar nicht beeinflussen – das Wetter. So bleibt auch dem Trainer des Fußball-Oberligisten BV Cloppenburg nur die inständige Hoffnung auf möglichst geringe Niederschläge am heutigen Dienstag, wenn von 19 Uhr an das NFV-Pokalfinale gegen den Regionalligisten VfL Osnabrück über die Bühne geht.

Seit die alte Tribüne abgerissen und inzwischen komplett abtransportiert wurde, herrscht tagtäglich Dauerregen vor. Dennoch hoffen die Cloppenburger auf eine stattliche Kulisse in einer Partie, die die Gastgeber in der aktuellen Bestformation angehen werden. „Wir bestreiten ein Finale, keine Abschiedstour für Spieler, die uns verlassen“, meint Goslar.

Dass Osnabrück eben nicht im stärksten Regionalliga-Format, sondern mit diversen Ergänzungen aus dem Oberliga-Team vorstellig wird – siehe Aufmacher – sieht der Coach nicht zwingend als Vorteil für sein Team an. „Wir haben es schon in der Meisterschaft mit einem unberechenbaren und spielstarken Gegner zu tun gehabt. Das wird im Endspiel nicht anders sein“, meint Goslar, dessen in der zurückliegenden Saison so glänzend auftrumpfende Mannschaft sich am Mittwoch ins „Regenerations-Trainingslager“ nach Mallorca verabschiedet. Auf die Balearen-Insel zieht’s einige Tage später auch den Trainer. Freilich: Der „Ballermann“ muss es dann aber nicht sein...
 
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