Ötzi-Entdecker im Gebirge vermisst

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Bienenkönigin
[font=Arial, Helvetica, sans-serif]Seit Freitag wird im Gasteiner Tal (Pongau) der Finder der Gletscherleiche "Ötzi" vermisst. Der 67-jährige Deutsche ist seit Freitagvormittag verschwunden. Die Hoffnung, ihn lebend zu finden, ist gering.
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[font=Arial, Helvetica, sans-serif]Erfolglose Suche im Schnee
Der Pensionist Helmut Simon hatte im Jahr 1991 die 5.000 Jahre alte Gletscherleiche "Ötzi" beim Hauslabjoch im Ötztal gefunden. Am Freitag wollte er von Bad Hofgastein über die Rastötzen-Alm auf den Gasteiner Gamskarkogel (2.465 m) gehen, kam aber nicht zurück. Seine Frau Erika alarmierte die Hilfskräfte. Sie wird inzwischen von Freunden betreut.

Der starke Schneefall vom Wochenende erschwerte bisher die Suche nach dem Wanderer - am Montag musste die Suchaktion wegen Lawinengefahr abgebrochen werden. Das in Frage kommende Gebiet ist einige Quadratkilomter groß mit zum Teil sehr steilen und tiefen Gräben und Rinnen.

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120 Mann von Bergrettung, Freiwilliger Feuerwehr und anderen Freiwilligen waren bisher im Einsatz - ohne Erfolg. Auch Suchhundeführer waren mit den Teams unterwegs. Helmut Simon hat einen wallenden weißen Bart, ist mit einem roten Anorak und grüner Wanderhose bekleidet.[/size][/font]

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[font=Arial, Helvetica, sans-serif][size=-1]Gerald Krainz, Bergrettung Bad Hofgastein[/size][/font]
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Halber Meter Neuschnee gefallen
Gerald Krainz, Ortsstellenleiter der Bergrettung Hofgastein und Flugretter des "Christophorus 6"-Notarzthubschraubers, sagte zum ORF, dass kaum noch Hoffnung auf eine Lebendbergung bestehe.

Die Temperaturen seien ab etwa 1.500 Meter Seehöhe seit Tagen unter der Nullgradgrenze. In höheren Lagen sei auf dem Gamskarkogel ein halber Meter Neuschnee gefallen. Selbst bei Schönwetter vom Hubschrauber aus könne ein möglicherweise eingeschneiter Körper kaum entdeckt werden, so Krainz.
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[font=Courier New, Courier, mono][size=-1]Hoffen auf Föhn
Nach drei Tagen intensiver Suche im Schnee seien die Mannschaften müde, ergänzt Krainz: "Es kann eigentlich niemand gefunden werden, weil alles eingeschneit ist." Die Suchmannschaften hoffen deshalb auf einen Föhneinbruch.

Wenn der Schnee weg ist, soll die Suche noch einmal im großen Stil gestartet werden. Das gesamte Gebiet soll dann auch noch einmal mit dem Hubschrauber abgeflogen werden.[/size][/font]

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[font=Courier New, Courier, mono][size=-1]Blick vom Gamskarkogel (im Sommer)[/size][/font]
Quelle: http://salzburg.orf.at

Schon irgendwie makaber, dass der Ötzi-Entdecker nun offenbar das Schicksal seines berühmten Fundes teilt. :eek:
 
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