Olympia 2040 in Deutschland


Pöse Propaganda war schuld
 

Adi Preißler

Zweitnick

Pöse Propaganda war schuld
Das muss er aushalten. Und dass es Interessensgruppen gibt, die sich für oder gegen eine Olympiabewerbung aussprechen, ist ja nicht erst seit gestern so. Didi Reiter kann ja gern mal in Berlin oder Hamburg nachfragen.
 

derMoralapostel

Bekanntes Mitglied
gut: es ist klar, dass es um Bewerbungen für 36,40 und 44 geht
schlecht: der nationale Wettbewerb bindet Ressourcen und sorgt dafür, dass es danach 3 beleidigte Leberwürste gibt
 

Icke

Deutscher Meister 2025
gut: es ist klar, dass es um Bewerbungen für 36,40 und 44 geht
schlecht: der nationale Wettbewerb bindet Ressourcen und sorgt dafür, dass es danach 3 beleidigte Leberwürste gibt
sicher, dass es sich um ein "und" und nicht um ein "oder" handelt?

ich sehe es nämlich schon kommen: Am Ende bewirbt man sich mit einem Standort (welcher auch immer das dann sein wird), scheitert beim ersten Versuch und lässt es direkt erstmal wieder sein....
 

derMoralapostel

Bekanntes Mitglied
sicher, dass es sich um ein "und" und nicht um ein "oder" handelt?

ich sehe es nämlich schon kommen: Am Ende bewirbt man sich mit einem Standort (welcher auch immer das dann sein wird), scheitert beim ersten Versuch und lässt es direkt erstmal wieder sein....
Ich habe die Frage des gestrigen Bürgerentscheids ("Sind Sie dafür, dass sich die Landeshauptstadt München um Olympische und Paralympische Sommerspiele bewirbt, die entweder im Jahr 2036, 2040 oder 2044 stattfinden?") so interpretiert, dass es um eine Bewerbung für 36 und wenns dann nicht klappt, aber realistische Chancen gibt auch für 40 und 44 geht. Die umgekehrte Interpretation wäre aber natürlich auch möglich.
Falls die Spiele 2036 an einen anderen Ausrichter in Europa vergeben würden, bräuchte man es aber realistisch betrachtet weder 40 noch 44 noch mal versuchen.
 

Icke

Deutscher Meister 2025
ich hab die ganze Diskussion bisher immer so verstanden, dass noch gar nicht genau klar ist für wann genau man sich in diesem Zeitraum bewerben will. Ursprünglich hieß es halt 2040. Dann kam irgendwann auch 2036 ins Spiel. 2044 habe ich jetzt beim Münchener Bürgerentscheid quasi das erste mal wirklich wahrgenommen. Insofern bin ich mal gespannt. wie man das handhaben möchte. Und dann mal abwarten wann Europa das nächste mal dran kommt und sollte es '36 sein, wann danach wieder. Wie schon mal geschriebe, hielte ich es durchaus auch nicht für verkehrt es auch in unwahrscheinlichen Jahren zu versuchen, einfach um schon auf dem Schirm zu sein, wenn Europa dann mal wieder dran ist...
 

gary

Bekanntes Mitglied
schlecht: der nationale Wettbewerb bindet Ressourcen und sorgt dafür, dass es danach 3 beleidigte Leberwürste gibt

Sofern es dazu kommt. In Hamburg gibt es im Mai ein Referendum, RHein-Ruhr will wohl auch abstimmen lassen. Und in Berlin gibt es zumindest eine starke Nolympia-Bewegung.

Auch mit Hamburger Bezug würde ich persönlich München auf internationaler Bühne noch am aussichtsreichsten halten.
 

derMoralapostel

Bekanntes Mitglied
Sofern es dazu kommt. In Hamburg gibt es im Mai ein Referendum, RHein-Ruhr will wohl auch abstimmen lassen. Und in Berlin gibt es zumindest eine starke Nolympia-Bewegung.

Auch mit Hamburger Bezug würde ich persönlich München auf internationaler Bühne noch am aussichtsreichsten halten.
München hat im Vergleich zu den anderen Interessenten den Vorteil der erfolgreich durchgeführten European Championships 2022 als gefühltes Mini-Olympia
 

gary

Bekanntes Mitglied
München hat im Vergleich zu den anderen Interessenten den Vorteil der erfolgreich durchgeführten European Championships 2022 als gefühltes Mini-Olympia

Und der Olympiapark gehört zu den schönsten Olympiaparks aller Zeiten und ist heute noch ein Touristenmagnet.
München ist touristisch wohl auch die im Ausland bekannste deutsche Stadt.
Bei der Wortkreation Rheinruhr werden sich viele fragen, was das denn sein soll.
Bei Hamburg sind es in erster Linie schöne Pläne. Bzgl Ausrichtung von internationalen Sportevents ist es aber eher Provinz.

Berlin hat natürlich den Hauptstadtbonus und viele Sportevents. Dass Berlin 2036 bekommt, halte ich allerdings für eher unwahrscheinlich. Auch wenn es ein schönes, rundes Jubiläum wäre.
 

Werderforever

Bekanntes Mitglied
Sofern es dazu kommt. In Hamburg gibt es im Mai ein Referendum, RHein-Ruhr will wohl auch abstimmen lassen. Und in Berlin gibt es zumindest eine starke Nolympia-Bewegung.

Auch mit Hamburger Bezug würde ich persönlich München auf internationaler Bühne noch am aussichtsreichsten halten.
Und München müsste vermutlich die wenigsten Sportstätten neu bauen, vermute ich mal. Habe gelesen, dass trotzdem mit Kosten von 21 Milliarden gerechnet wird, falls München den Zuschlag erhält.Der Löwenanteil ginge allerdings wohl für die Modernisierung der Infrastruktur drauf, wovon also alle Bürger profitieren würden.
 

Bolthor

#AMFG14
Ich will alleine deswegen Olympia in Deutschland haben, damit die Idioten mal gezwungen werden die Sportförderung wieder in den Blickpunkt zu rücken.
 

gary

Bekanntes Mitglied
Und München müsste vermutlich die wenigsten Sportstätten neu bauen, vermute ich mal. Habe gelesen, dass trotzdem mit Kosten von 21 Milliarden gerechnet wird, falls München den Zuschlag erhält.Der Löwenanteil ginge allerdings wohl für die Modernisierung der Infrastruktur drauf, wovon also alle Bürger profitieren würden.

Bzgl Nachhaltigkeit rechnen ja alle Ausrichter immer die Bewerbungsunterlagen schön und stelle dann eine Weile nach Zuschlag überraschend fest, dass doch nicht alles so wie beworben genutzt werden kann.

In Hamburg ist u.a. die Radrennbahn Stellingen als bestehende Sportstätte im Katalog. Das Teil ist seit Jahrzehnten marode. Man kann den Ort nutzen, müsste aber abreißen und komplett neu bauen. Ähnlich ist es vielfach.

Der Chef der Hamburger Olympiakampagne verdient übrigens fast so viel wie der Hamburger Bürgermeister. War bei der Kampagne 2012 schon ähnlich.
In diese Kampagnen fließen ja auch hohe Steuergelder, deshalb sind die Bewerbungen so beliebt.
 

Werderforever

Bekanntes Mitglied
Bzgl Nachhaltigkeit rechnen ja alle Ausrichter immer die Bewerbungsunterlagen schön und stelle dann eine Weile nach Zuschlag überraschend fest, dass doch nicht alles so wie beworben genutzt werden kann.

In Hamburg ist u.a. die Radrennbahn Stellingen als bestehende Sportstätte im Katalog. Das Teil ist seit Jahrzehnten marode. Man kann den Ort nutzen, müsste aber abreißen und komplett neu bauen. Ähnlich ist es vielfach.

Der Chef der Hamburger Olympiakampagne verdient übrigens fast so viel wie der Hamburger Bürgermeister. War bei der Kampagne 2012 schon ähnlich.
In diese Kampagnen fließen ja auch hohe Steuergelder, deshalb sind die Bewerbungen so beliebt.
Was das "schönrechnen" angeht, würde mich nal eine Schlussbilanz zu Paris interessieren.Da hieß es vorher und auch während der Spiele, dass nur zwei Sportstätten neu gebaut werden musssten.Das klingt erstmal vernünftig.
 
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