Olympia 2040 in Deutschland

Icke

Deutscher Meister 2025
Und München müsste vermutlich die wenigsten Sportstätten neu bauen, vermute ich mal. Habe gelesen, dass trotzdem mit Kosten von 21 Milliarden gerechnet wird, falls München den Zuschlag erhält.Der Löwenanteil ginge allerdings wohl für die Modernisierung der Infrastruktur drauf, wovon also alle Bürger profitieren würden.
Berlin dürfte das meiste auch schon stehen haben. Manches müsste aber sicherlich modernisiert bzw für die doch deutlich größere Zuschauerzahlen ausgebaut/angepasst werden.
 

Biathlon-Fan

Bekanntes Mitglied
Bei der Wortkreation Rheinruhr werden sich viele fragen, was das denn sein soll.
Wobei ich dem RheinRuhr-Konzept durchaus gute Chancen geben würde. Wie man an den Winterspielen 2026 und 2030 sieht, ist das IOC diesem zerklüfften Konzept gegenüber nicht abgeneigt. Allerdings bin ich skeptisch, dass die Infrastruktur hier ein solch großes Event stemmen könnte. Mir fehlt ein wenig die Fantasie wo man hier noch neue Sportanlagen und Athletendörfer hinpflanzen möchte. Und der öffentliche Nahverkehr ist derzeit auch mehr in einer Krisensituation, als dass es rund läuft. Und gerade bei solch einem Konzept, muss dieser natürlich 100% funktionieren.
Da wären kompakte Orte wie München besser geeignet.
 

gary

Bekanntes Mitglied
Rein nach den Übernachtungszahlen liegt Berlin rund 50% vor München.

Ist ja auch mehr als doppelt so groß und halt die Hauptstadt.


Wobei ich dem RheinRuhr-Konzept durchaus gute Chancen geben würde. Wie man an den Winterspielen 2026 und 2030 sieht, ist das IOC diesem zerklüfften Konzept gegenüber nicht abgeneigt.

Zumindest bei Sommerspielen war es bislang immer so, dass eine Stadt als Ausrichter genannt wird. Wo ja auch längst nicht alles stattfindet, bei Paris ging es sogar bis nach Übersee.
Wenn es keine Alternativen gibt ok. Aber in D gibt es ja mit Berlin, München und Hamburg 3 weltbekannte Städte als potentielle internationale Kandidaten.

btw
In Graubünden stimmte die Bevölkerung damals gegen eine Olympiabewerbung. U.a. wegen der Verkehrsbelastungen.
Durch Livigno bekommen sie in Kürze Olympia halt doch vor die Nase gesetzt. Da ein Großteil des Verkehrs nach Livigno über Graubünden geht.
Wo sie einige Millionen in Verkehrskonzepte investieren müssen, ohne selbst Ausrichter zu sein.
 

gary

Bekanntes Mitglied
München und Berlin haben u.a. den Vorteil, dass sie schon ein Olympiastadion haben.
In Hamburg und Rheinruhr müsste das ja erst gebaut werden und was will man später mit einer Leichtathletikschüssel.

Wichtig ist, dass die Segelwettbewerbe wieder in Kiel stattfinden.

Da kommen für alle deutschen Bewerber ja auch nur Kiel oder Warnemünde in Frage.
 

Biathlon-Fan

Bekanntes Mitglied
München und Berlin haben u.a. den Vorteil, dass sie schon ein Olympiastadion haben.
In Hamburg und Rheinruhr müsste das ja erst gebaut werden und was will man später mit einer Leichtathletikschüssel.
Soll meines Wissens bei beiden Konzepten anschließend zurückgebaut werden bzw. umfunktioniert werden.
Was das betrifft, hat München aber auch den Nachteil, dass zu wenig Plätze überdacht sind. Nachrüstungen dürften auf Grund des Denkmalschutzes schwierig sein.
 

Vatreni

Hrvatska u srcu!
Soll meines Wissens bei beiden Konzepten anschließend zurückgebaut werden bzw. umfunktioniert werden.
Was das betrifft, hat München aber auch den Nachteil, dass zu wenig Plätze überdacht sind. Nachrüstungen dürften auf Grund des Denkmalschutzes schwierig sein.
War ja schon vor dem Bau der Allianz Arena Thema und sehr schwierig.
 

Adi Preißler

Zweitnick
Da kommen für alle deutschen Bewerber ja auch nur Kiel oder Warnemünde in Frage.
Ich glaube bei der Berliner Bewerbung für die Olympischen Spiele 2000 war Rostock als Veranstaltungsort für die Segelwettbewerbe eingeplant. Oder wäre das dann tatsächlich auch Warnemünde gewesen so wie in Kiel 1972 Schilksee (was allerdings zu Kiel gehört)?

Für Kiel spricht neben dem herausragenden Segelgebiet als solchem die große Erfahrung in der Organisation großer Segelwettbewerbe durch die alljährlich stattfindende Kieler Woche.
 

Icke

Deutscher Meister 2025
Soll meines Wissens bei beiden Konzepten anschließend zurückgebaut werden bzw. umfunktioniert werden.
Was das betrifft, hat München aber auch den Nachteil, dass zu wenig Plätze überdacht sind. Nachrüstungen dürften auf Grund des Denkmalschutzes schwierig sein.
Das Stadion in LA für 2028 ist doch, meine ich, auch nicht überdacht... :zucken:
 

derMoralapostel

Bekanntes Mitglied
Der DOSB-Präsident gab im ZDF-Interview grade einen Ausblick auf die angekündigte Bewerbung. Aus Gründen der Nachhaltigkeit (möglichst kein Neubau von Sportstätten) wird es ein eher dezentrales Konzept geben (müssen), das sich möglicherweise auf mehrere Standorte verteilt. So ist z.B. Aachen für Reitsport gesetzt und Kanuslalom ist Augsburg oder Leipzig gesetzt. Weiter gedacht, bedeutet das dann aber auch, dass nur Berlin oder München als Hauptort in Frage kommen, andere große Leichtathletik-Stadien gibts ja nicht.
Mal sehen wie so ein Konzept dann konkret aussehen soll und wie es ankommt.
ich greife einen alten Post von mir auf, der nach einem Interview mit dem DOSB-Präsidenten entstanden ist:
Ich habe mich noch nicht tiefer mit den Konzepten und angedachten Sportstätten befasst, weiß jemand wie das z.B. hinsichtlich Reiten und Kanuslalom aussieht? Kanuslalom in Augsburg oder Leipzig würde ja bei München oder Berlin passen, bei Hamburg oder Rhein-Ruhr eher nicht. Reiten in Aachen bei Rhein-Ruhr, aber sonst? :zucken:
 

gary

Bekanntes Mitglied
ich greife einen alten Post von mir auf, der nach einem Interview mit dem DOSB-Präsidenten entstanden ist:
Ich habe mich noch nicht tiefer mit den Konzepten und angedachten Sportstätten befasst, weiß jemand wie das z.B. hinsichtlich Reiten und Kanuslalom aussieht? Kanuslalom in Augsburg oder Leipzig würde ja bei München oder Berlin passen, bei Hamburg oder Rhein-Ruhr eher nicht. Reiten in Aachen bei Rhein-Ruhr, aber sonst? :zucken:

Hamburg hat für Reiten den Derbypark Klein Flottbek vorgesehen, wo jährlich auch das deutsche Springderby stattfindet. Für Vielseitigkeitsreiten Luhmühlen bei Lüneburg. Was das deutsche Vielseitigkeitsmekka ist. In Kiel würde neben Segeln auch Handball und Rugby stattfinden. Kanu in Markleeberg bei Leipzig. Schießen in Suhl (Thüringen), Golf in Gut Kaden.

Charme am Hamburger Konzept hat, dass über 80% der Wettbewerbe im Umkreis von 7km stattfinden würden und das olympische Dorf mitten drin ist.

1761654559901.jpeg

Ein Knackpunkt ist halt das Olympiastadion, welches in Altona entstehen und nach Olympia als Multifunktionsarena zurückgebaut werden soll.
 

Werderforever

Bekanntes Mitglied
Hamburg hat für Reiten den Derbypark Klein Flottbek vorgesehen, wo jährlich auch das deutsche Springderby stattfindet. Für Vielseitigkeitsreiten Luhmühlen bei Lüneburg. Was das deutsche Vielseitigkeitsmekka ist. In Kiel würde neben Segeln auch Handball und Rugby stattfinden. Kanu in Markleeberg bei Leipzig. Schießen in Suhl (Thüringen), Golf in Gut Kaden.

Charme am Hamburger Konzept hat, dass über 80% der Wettbewerbe im Umkreis von 7km stattfinden würden und das olympische Dorf mitten drin ist.

Anhang anzeigen 63194

Ein Knackpunkt ist halt das Olympiastadion, welches in Altona entstehen und nach Olympia als Multifunktionsarena zurückgebaut werden soll.
Wäre dann nach dem Millerntor und dem Volkspark das dritte recht grosse Stadion. Da würde sich dann stark die Frage der anschliessenden Nutzung stellen.Gibt es dafür schon Konzepte?
 

gary

Bekanntes Mitglied
Wäre dann nach dem Millerntor und dem Volkspark das dritte recht grosse Stadion. Da würde sich dann stark die Frage der anschliessenden Nutzung stellen.Gibt es dafür schon Konzepte?

Ja, eventuell als neues HSV-Stadion. Wobei dann die Frage wäre, was mit der jetzigen Arena passiert.
Dass Leichtathletik-taugliche Multifunktionsarenen nur eingeschränkt Fußball-Hexenkessel sind, sind man imho am Stade de France.
Zudem soll das zurückgebaute Olympiastadion ggf wohl nur noch eine Kapazität von 60.000 haben. Da könnte der HSV dann auch gleich im Volkspark bleiben.
 

derMoralapostel

Bekanntes Mitglied
Hamburg hat für Reiten den Derbypark Klein Flottbek vorgesehen, wo jährlich auch das deutsche Springderby stattfindet. Für Vielseitigkeitsreiten Luhmühlen bei Lüneburg. Was das deutsche Vielseitigkeitsmekka ist. In Kiel würde neben Segeln auch Handball und Rugby stattfinden. Kanu in Markleeberg bei Leipzig. Schießen in Suhl (Thüringen), Golf in Gut Kaden.

Charme am Hamburger Konzept hat, dass über 80% der Wettbewerbe im Umkreis von 7km stattfinden würden und das olympische Dorf mitten drin ist.

Anhang anzeigen 63194

Ein Knackpunkt ist halt das Olympiastadion, welches in Altona entstehen und nach Olympia als Multifunktionsarena zurückgebaut werden soll.
Danke für den Überblick :spitze:
Ich habe mir jetzt nur schnell mal München angeschaut, da soll nach dem Konzept auch sehr vieles auf bestehenden Anlagen stattfinden (die natürlich (fast) alle saniert werden müssten...).
Interessant: Im SAP Garden würde nicht Basketball sondern nur Handball gespielt. Wildwasser-Kanu wie erwartet in Augsburg, Fußball Vorrunde in Hoffenheim, Augsburg, Freiburg, München, Nürnberg, Augsburg, Finale in der AA, Golf in Eichenried, Freiwasser im Starnberger See (Ludwig II lässt grüßen :zahn: ), Reiten in Nymphenburg, Riem und im englischen Garten, Beachvolleyball auf dem Oktoberfest ähh der Theresienwiese.

Hätte, wie auch Hamburg, was für sich. Also auf dem Papier.
 

gary

Bekanntes Mitglied
Hätte, wie auch Hamburg, was für sich. Also auf dem Papier.

Ich glaube, die Konzepte sind alle ziemlich cool mit vielen tollen Austragungsstätten. Hauptsache, die zerfleischen sich bei der nationalen Auswahl nicht gegenseitig, wie du auch geschrieben hast.
Die Mängel, welche national von der Konkurrenz angeprangert werden, kann die internationale Konkurrenz dann ja gleich aufgreifen und verfeinern.
 

derMoralapostel

Bekanntes Mitglied
Ich glaube, die Konzepte sind alle ziemlich cool mit vielen tollen Austragungsstätten. Hauptsache, die zerfleischen sich bei der nationalen Auswahl nicht gegenseitig, wie du auch geschrieben hast.
Die Mängel, welche national von der Konkurrenz angeprangert werden, kann die internationale Konkurrenz dann ja gleich aufgreifen und verfeinern.
das Risiko sehe ich nicht mal so vor der nationalen Entscheidung, denn wenn da vorher noch Schwächen/Lücken/Probleme identifiziert werden, könnte man für die Bewerbung beim IOC noch gezielt nachbessern. Die Schwierigkeit sehe ich vor allem im Verhalten nach der nationalen Entscheidung. Ich tue mich jedenfalls schwer mit der Vorstellung, dass alle Unterlegenen und deren Landesfürsten äh Ministerpräsidenten äh Entscheidungsträger sich danach friedlich zurückziehen und sich versammelt hinter den Gewinner stellen und nicht aus dem Hinterhalt Giftpfeile verschießen...
 

gary

Bekanntes Mitglied
das Risiko sehe ich nicht mal so vor der nationalen Entscheidung, denn wenn da vorher noch Schwächen/Lücken/Probleme identifiziert werden, könnte man für die Bewerbung beim IOC noch gezielt nachbessern. Die Schwierigkeit sehe ich vor allem im Verhalten nach der nationalen Entscheidung. Ich tue mich jedenfalls schwer mit der Vorstellung, dass alle Unterlegenen und deren Landesfürsten äh Ministerpräsidenten äh Entscheidungsträger sich danach friedlich zurückziehen und sich versammelt hinter den Gewinner stellen und nicht aus dem Hinterhalt Giftpfeile verschießen...

Wenn München verliert, und das auch noch gegen Saupreißn, dürften Giftpfeile aus der bayerischen Staatskanzlei sicherer sein, als dass der FC Bayern in 9 von 10 Jahren deutscher Meister wird :knueppel:
 

gary

Bekanntes Mitglied
das Risiko sehe ich nicht mal so vor der nationalen Entscheidung, denn wenn da vorher noch Schwächen/Lücken/Probleme identifiziert werden, könnte man für die Bewerbung beim IOC noch gezielt nachbessern.

Sofern es Schwächen sind, die sich nachbessern lassen.
Ein für das IOC gar nicht mal so unwichtiger Punkt ist die Zustimmung der Bevölkerung. Da hat München schon mit einem Wert vorgelegt, den zumindest Hamburg beim Referendum kaum erreichen wird.
Könnte mir vorstellen, dass die Kandidatur ohnehin abgelehnt wird oder eine schwache Zustimmung knapp über 50%.
 
Oben