Pressekonferenz und akt. S04

Kymbrium

Grand Prix Hitchcock Bassprediger
Teammitglied
Sind zwar nur knapp 25min (Video), die PK. Aber gut, dann knapp gerafft zum lesen :floet:


pk: Pia Lisa Kienel

fk: Frank Kramer

rs: Rouven Schröder

mv: Medien-Vertreter



pk: Bülti meinte unter der Woche, Ballbesitz sei noch ausbaubar. Frank wie arbeitet ihr daran.

fk: Glückauf (Füllwort). In erster Linie haben wir an Spielformen gearbeitet. Dass wir nach einer Balleroberung erkennen, ob wir schnell den Ball nach vorne spielen können oder erst einmal den Ballbesitz sichern müssen. Das beinhaltet dann auch mal, den Ball zuerst zurück zu spielen. Dass wir darin Automatismen entwickeln, dass wir Klarheit in unserem Spiel schaffen. Das werden wir brauchen gegen Union Berlin. Das ist eine sehr kmpakte Mannschaft. die eben da auch ihre Stärke hat, dass sie eben als Mannschaft agiert und sehr kompakt spielt und dann natürlich auch, das hat man jetzt gegen Leipzig gut gesehen, gute Umschaltmomente, wenn man ihnen den Ball vor die Füße schmeißt. Und an diesen Dingen haben wir gearbeitet und das wollen wir natürlich auch am Wochenende umsetzen.

"mv": Frank, Sie haben es bisher so gemacht, ich sag mal so eine Art Job-Sharing ist, glaube ich, das Wort, das häufiger gefallen ist, zwischen Simon Terodde und Sebastian Polter, Sebastian ist unter der Woche jetzt mit einem dick bandagierten Oberschenkel raus, ist der fit und wenn nicht, wie machen Sie das mit dem Job-Sharing?

fk: (kann sich mit Mühe das Lachen verkneifen) Zunächst einmal müssen unsere Stürmer natürlich sehr intensiv arbeiten. Das verlangt den Jungs natürlich alles ab, auch eben gegen den Ball und deshalb kostet es eben extrem Körner. Und dem tragen wir dann Rechnung, indem wir frische Leute dann auch bringen. Wir haben einen guten Konkurrenzkampf in der Truppe, in der dann auch jeder eben den (mit Lächeln zu mv) Job des anderen auch übernehmen kann. Der Polti hat ein bisschen was am Muskel gespürt, das haben wir untersucht, das ist bis jetzt gut verlaufen, das heißt wir gehen mal davon aus, dass er mit am Start ist und dann gucken wir, wie wir es am besten hinbekommen.

mv: Dominick Drexler keht nach Rotsperre zurück. Wie hat er sich in den beiden Wochen im Training präsentiert und ist er direkt ein Kandidat für die Startelf? Und: Tobias Mohr nach Magen-Darm-Infekt ist der wieder da?

fk: Also Tobi Mohr ist wieder da, ausgestanden. Dominick Drexler hat in den vergangenen zwei Wochen gearbeitet: an sich gearbeitet aber auch mit der Mannschaft gearbeitet und ist deshalb natürlich auch ein Kandidat, den man wieder von Angfang an bringen kann. Alle haben die Szene gesehen, da kann man dem Jungen nichts vorwerfen, deshalb wird er natürlich sofort in den Kreis derer aufgenommen, die da eben auch für die Startelf in Frage kommen.

mv: Frank, noch einmal zu dem Eingangsthema mit dem Ballbesitz, Pia sagte es eben, wir haben schon unter der Woche mit Marius Bülter darüber gesprochen, der sagte, das ist natürlich auch irgendwie Kräfte zehrend, wenn man da soviel hinterherrennen muss. Ihr hattet jetzt 28 bis 30 % Ballbesitz, das kann ja nicht bis zum Saisonende so weitergehen, das ist ja ... wo sollt ihr die Kraft auch her nehmen. Was für ein Prozentsatz wäre denn so zufriedenstellend für Euch, wo Du sagst, das könnte unser Spiel vertragen, auch wenn man natürlich weiß, dass ihr wahrscheinlich immer ein bisschen weniger Ballbesitz haben werdet als der Gegner?

fk: Ich glaube, man sollte das nicht an irgendwelchenProzentzahlen festmachen. Das gibt natürlich auch immer das Drehbuch des Spiels so ein bisschen her: Was hat der Gegner vor? Lässt er dir den Ball? Dann hast Du ein bisschen mehr Ballbesitz. Ist er dominant, so wie jetzt die beiden letzten Teams, gegen die wir gespielt haben, die eben extrem viel Wert auf Ballbesitz legen und dafür auch mal Personal in die eigene Hälfte ziehen. Ich glaube, man sollte es nicht an irgendwelchen Zahlen festmachen, der Charakter des Spiels, da braucht man ein gutes Gefühl dafür, wann müssen wir einfach mehr Ballbesitz haben, wann müssen wir dominanter werden? Vielleicht auch mal, um mal eine Ruhephase ins Spiel reinzubekommen, um eben nicht permanent angehen zu müssen, und da, wenn wir jetzt zB. Union Berlin anschaut als nächsten Gegner, ich glaub jetzt auch nicht, dass die sich irgendwelche Prozentzahlen auf die Fahne schreiben und sagen: Unser Fußball funktioniert nur, wenn wir soundsoviel Ballbesitz haben, sondern, das ist eine Mannschaft, die einem wenig schenkt: Wenn Du den Ball hast, musst Du alles erarbeiten, die eine gute Körperlichkeit hat und im Kollektiv gut arbeitet. Wir brauchen dieses Gefühl, jetzt wollen sie uns den Ball lassen, lass uns die Sachen gut vorbereiten und vernünftig damit umgehen, damit er nicht gleich wieder weg ist und was noch dazu kommt nach der Balleroberung eben den Ballbesitz zu sichern, wenn es nicht schnell zum gegnerischen Tor geht, dieses Gefühl das müssen wir einfach weiter bearbeiten, weil da haben wir zuviele Situationen auch gehabt in den letzten Spielen, wo wir den Ball gewinnen, sehr viel aufwenden dafür und dann im gleichen Tempo, in der gleichen Intensität weitergehen und dadurch die Gefahr des Ballverlustes sofort wieder steigt und da müssen wir - und das wollen wir auch - da müssen wir dran arbeiten, besser machen und einfach eine bessere Balance in unser Spiel bekommen. Und es ist auch abhängig vom Gegner, wieviel Ballbesitz du hast und natürlich auch vom Drehbuch des Spiels.

mv: Was ist denn dafür nötig, um das besser hin zu bekommen. Also die Automatismen natürlich, aber dann einfach mehr Ruhe auszustrahlen und nicht hektisch zu werden und versuchen, den Ball direkt wieder an den Nebenmann zu kriegen und natürlich auch zu gucken, dass die Abläufe mit den Mitspielern besser werden, sind das so die Faktoren?

fk: Ja! Also sich selber zu regulieren: Wenn ich gegen den Ball gehe, dann musst du das intensiv machen, ist doch klar, da musst du die Wege machen, wenn Du dem Gegner weh tun willst, dann musst Du das in hohem Tempo machen mit einer intensiven Spielweise. Und in dem Moment, wo du den Ball eroberst oder wo Du den Ball auch hast, egal ob aus einem Abstoß oder aus dem Spiel heraus, da musst du dich regulieren. Da musst du sagen: Ja , in dem Moment gehts, da kannst Du schnell nach vorne, der Gegner bietet dir was an, und im anderen Moment geht es auch nicht, dann müssen auch alle mit dabei sein. Und diese Balance müssen wir sowohl individuell als auch als Kollektiv schaffen, und auch da wieder: Du musst einfach mit wenig Schnickschnack auskommen, so wie es Union Berlin auch tut, so richtig eine Kontinuität, die Du da brauchst. Und einfach dieses Gefühl, das müssen wir noch bekommen. Da wollen wir einfach noch sehr sehr viel, wollen da sofort auch - gerade zu Hause, wenn dann gepuscht wird von außen - dann wollen wir einfach sehr viel und ich glaube, wir müssen uns da ein bisschen selber regulieren.

mv: Diese richtige Balance herzustellen, Herr Kramer, das hört sich natürlich, immer, wenn man darüber redet, relativ leicht an, aber das ist ja schon eine hohe Kunst im Fußball.Wer sind denn die Spieler auf dem Platz, von denen Sie erwarten, dass die im Grunde das Tempo vorgeben, dass die das Tempo bestimmen, das kann ja auch nicht jeder?

fk: Das ist richtig. Gefragt sind trotzdem alle Spieler. Wir können ja nur als Kollektiv sowas auch regeln, in dem Moment immer der, der am Ball ist, der muss es regulieren und alle anderen müssen ihm das entsprechende Angebot machen. Und wenn die natürlich vor ihm kein Tempo aufnehmen, dann bedeutet es natürlich auch den Ballbesitz am Ball entsprechend auch zu sichern und eine andere Lösung zu suchen und diese Entscheidungsfindung auf dem Platz, die geht natürlich häufiger aus dem Zentrum als auf den Außen, das ist ganz normal, das gibt die Position schon vor, ob das eine Innenverteidiger-Position ist ob das im Zentralen Mittelfeld ist, ganz klar natürlich auch in der Spitze, wenn mann die Bälle festmacht und nicht direkt irgendwo in den Raum ablegt. Also von dem her: Es geht oft vom Zentrum aus, trotzdem heutzutage sind auch die Außenverteidiger da gefragt, also jetzt sind wir schon fast durch, gell? Die, die wir jetzt weggelassen haben, das sind die offensiven Außen, das sind einfach die, die müssen einfach Angebote machen und müssen in hohem Tempo unterwegs sein.

mv: Einen haben Sie vielleicht doch noch vergessen: Einer der sehr viel Tempo hat, ist Jordon Larsson, jetzt ist der seit seiner Ankunft zwei / drei Wochen weiter. Ist der denn jetzt auch schon ein Kandidat für die Stratelf oder was braucht er noch bis dahin, weil er ja wirklich zweifelsohne Tempo bringen könnte.

fk: Also eins ist klar: 90 Minuten wir er in der Intensität wahrscheinlich noch nicht ganz gehen können, darf man auch nicht bverlangen. Aber man kann von Anfang an über eine längere Strecke gehen oder du kannst halt reinkommen und dann entsprechend nochmal Dynamik auslösen und einfach noch einmal Schwung reinbringen. Also beides. Das werden wir uns heute und morgen noch einmal anschauen und dann werden wir die richtige Entscheidung treffen.

"mv": Herr Kramer, wie haben Sie unter der Woche Simon Terodde erlebt? Der hat schon im Sportstudio gesagt: "Es gilt was wieder gut zu machen." Wir kennen ihn alle als sehr ehrgeizig. Spielt der mit der - ich sag mal: - gesunden, positiven Wut im Bauch am Samstag? Ist das ein Faktor? Das zu einen. Zum anderen hat Alexander Schwolow aus unserer Sicht ja am Samstag in Wolfsburg sein bislang stärkstes (fk nickt) stabilstes Schalke-Spiel gemacht. Das will er jetzt sicherlich auch zu Hause beweisen. Ist das auch ein Faktor, auf den Sie jetzt setzen, dass er jetzt auf Schalke und auch in seiner Leistung angekommen ist?

fk: Zunächst einmal zu Simon: Simon ist ja wirklich so ein erfahrener Spieler. Der kennt die Situationen natürlich auch alle und weiß, wenn es mal in einem Spiel nicht nach Wunsch läuft, dann kann man sich da nur befreien, indem man sich da rausarbeitet und positive Erlebnisse wieder hat. Und das tut er: Im Training, also da ist er voll am Start, kann da voll gehen, versucht eben auch bei sich zu bleiben. Das ist genau der richtige Weg, glaube ich. Alle, wir alle können ihn da nur unterstützen auch. Und das tun wir auch. Und ich glaube, dass die Fans ihm da noch einmal viel geben können an Zuspruch und Unterstützung und Atmosphäre, das tut dann einem Stürmer auch gut, dann wir der Simon auch Erfolgserlebnisse haben. Und bei Alex ist es so. Er hat davor auch gute Spiele gehabt ... was heißt gute Spiele gehabt? Er hat einfach richtig gut gehalten. Da war immer so eine Situation dabei, wo du sagst: Hm, könnte man vielleicht auch anders lösen, diesmal waren ALLE Situationen wirklich richtig gut gelöst, richtig stark. Und das wird er natürlich auch beweisen wollen und bestätigen wollen. Aber das gilt ja für alle Spieler: Dass wir gute Leistungen immer wieder besatätigen müssen, um einfach auch diese Konstanz in die Leistung reinzubringen, die wir auch brauchen, unbedingt. Dinge, die jetzt nicht so gelaufen sind, schnell abhaken und vorangehen. Das ist das Thema bei Simon dann.

mv: Herr Kramer, Sie haben Union Berlin gerade schon zweimal angesprochen. Kurz: Was genau macht die so stark?

fk: Also erstmal diese Kontinuität. Die sind jetzt wieder mit 7 Punkten gestartet, aus drei Spielen. Man sieht auch wenig Gegentore, 2 jetzt in den drei Spielen. Auch letzte Saison: Irgendwie hat man immer das Gefühl: Da gibt es kaum Ausreißer nach oben / unten. Die sind in der Vorrunde ungefähr genauso wie in der Rückrunde, auswärts waren sie letztes Jahr auf dem 7. Platz, daheim waren sie auf dem 5. Platz, es ist alles sehr ausgewogen, sehr ausgeglichen, sehr kompakt, und du kriegst von ihnen ..., du musst dir alles ... was heißt: musst? Alles, was du möchtest, hast du dir zu erarbeiten. Sie werfen dir von sich aus nichts hin. Und diese Konstanz, die sie da heben, die sie sich auch erarbeitet haben, die sie auch mit einer guten Körperlichkeit schonmal auf den Platz bringen und ich hab schon gesagt gehabt, mit wenig Schnickschnack auch spielen, ganz gradlinig und klar, ich glaube, das ist auch ein bisschen so ein Markenzeichen vom Urs Fischer, wie ein Schweizer Uhrwerk einfach arbeitet, sich da von nichts und niemandem rausbringen lässt und irgenwas Überdinger macht, sondern, das, was sie machen, machen sie gut, und genau da müssen wir natürlich auch anpacken, müssen Union die Stirn bieten, und müssen da sein oder wollen da sein in diesen Momenten und Situationen, die du dir da erspielen kannst, und wenn man da zubeißt, klar dann musst du das Momentum oder dann wollen wir das Momentum natürlich auf unsere Seite ziehen.

mv: Herr Schröder, Sie können sich vorstellen: Ich hab ne ganze Latte an Fragen. Wir fangen mit der Union-Berlin-Frage an (rs: Sehr gern): Oliver Ruhnert ist ja hier auf Schalke sehr bekannt. Der kommt wie Sie aus dem Sauerland. Kennen Sie ihn schon länger? Und. Was hat er so verdammt richtig gemacht, dass Union Berlin so gut steht?

rs: Erstmal Glückauf. Ja mich freut ungemein, dass Oliver Ruhnert jetzt zurück zu seinem alten Arbeitgeber kommt, Schalke 04. Wir sind beides Sauerländer. Der Oli hat einen beeindruckenden Weg hinter sich, muss ich wirklich sagen, auch die Art und Weise, wie er arbeitet, sehr sehr akribisch, er hat ein richtig gutes Gespür, einen Kader zusammenzustellen. Und man sieht auch an jedem Transfer eine gewisse Handschrift auch in der Kaderzusammenstellung. Ich finde es ist ein großes Kompliment, wenn Frank Kramer sagt, das ist ohne Schnickschnack, das ist eine richtig harte Arbeit, das steckt auch ein absoluter Plan dahinter, auch Urs Fischer ist ein sehr sehr guter Trainer. Ich glaube, das ist einfach ein richtig guter Job. Das ist konstant. Wer in den letzten zwei Jahren, glaube ich, 107 Punkte geholt, also 50 und 57, das zeugt einfach von einer richtigen Qualität. Sie stehen für das Spiel. Und ich glaube, dass du nach jedem Spiel sagen kannst: Die haben alles abgerufen. Das ist, glaube ich, ein wichtiger Punkt. Ein Stück auch Glück mit der Erwartungshaltung. Das ist ja auch, wenn man den Oli dann hört, und uns die Favoritenrolle dann zuschieben möchte, dann zeigt das einfach: Understatement macht immer Spaß, gar keine Frage, aber aufgrund des Weges von Union Berlin ist es, glaube ich, schon so, dass sie natürlich schon derjenige Favorit sind auch wenn wir auf Schalke spielen. Aber wir freuen uns drauf. Wir freuen uns auf dieses Duell, weil wir alles abrufen müssen. Ich freu mich auf den Oli, auf seine Art, seine ureigene Art, das macht immer weider Spaß. Einaml durfte ich ja auch mit ihm verhandeln, zwecks mit Marius: Das ist dann nicht ganz so schön. Die Sauerländer sind halt beide stur, dann wir es halt schwer, wenn beide aufeinandertreffen. Dann wird das immer schwierig. Aber am Ende des Tages: Harter Kampf, fairer Kampf, Das macht Spaß. Das war, glaube ich die Frage, oder? Also: Absolute Wertschätzung dem Verein gegenüber. - Ich bin übrigens total froh, dass Frank Kramer eben keine Prozente gesagt hat zu Toni Lieto. Das hätte der sich sofort aufgeschrieben. (grinst über die gesamte Glatze)

mv: Grundsätzlich noch eine Frage zum Personal. Du hast ja eben schon etwas gesagt zu Sebastian Polter. Wie sieht es generell aus. Ich glaube, Justin hat sich einen Faserriss zugezogen, der Marius hatte am Dienstag einen Schlag abbekommen auf den Fuß, hat gesagt, dass es nicht so schlimm ist. Ist es dabei geblieben und wie sieht es bei den anderen aus? Grundsätzlich?

fk: Ja, es ist so. Justin hat sich einen Faserriss geholt bei einer expressiven Bewegung, wie es halt beim Torwart manchmal ist. Heutzutage ja alle auch mit Eishockey-Moves unterwegs. Da hat er sich leider verletzt. Ansonsten: Tobi Mohr ist auch wieder am Start, hat sich erholt von seinem Magen-Darm. Ist alles draußen, was raus muss und jetzt auch wieder drin, was wir brauchen, um entsprechend als kollektiv auch angreifen zu können. Von dem her gehen wir davon aus, dass ansonsten alle am Start sind. Sidi ist noch ein bisschen im Aufbau. Der kann noch nicht alles mitmachen. Ansonsten sind alle am Start. und nochmal: Wir freuen uns alle jetzt: Zweites Heimspiel. Wenn man ans erste zurückdenkt: die Atmosphäre, es wird richtig geil. Und das brauchen wir auch. Dieses Kollektiv, dieses Miteinander zwischen Unterstützung der Fans und auch dem, was wir auf dem Platz als Kollektiv eben abliefern wollen. Da freue ich mich echt brutal drauf. Das ist... da kriege ich schon wieder Gänsehaut.

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Grand Prix Hitchcock Bassprediger
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Fortsetzung


mv: Herr Schröder, in einer Woche schließt das Transferfenster ... Herr Kramer lacht schon ... (fk: Ich verabschiede mich mal, das kann ja länger dauern, oder? - rs schüttelt den Kopf) Ich weiß ja nicht, wie die Antworten sind. Sie haben in Wolfsburg davon gesprochen, viele Vorgespräche, aber es liegt nichts auf dem Tisch. Hat sich das inzwischen geändert? Und Frage 2: Gibt es so eine Regel: Je näher der erste September rückt, desto wahrscheinlicher wird eine Leihe bei Harit?

rs: Die Gespräche sind auf jeden Fall deutlich intensiver, was den gesamten Kader betrifft. Ich glaube auch einfach, dass die Vereine komplett jetzt aufgewacht sind, die was tun wollen. Ich glaube, da ist national und international wirklich richtig Schwung jetzt drin. Ich werde sicher jetzt kein Update geben. Ich habe das einmal nach dem Spiel gemacht, um Euch upzudaten. Aber jetzt muss ich mal ein Update sein lassen, weil eine gewisse Entwicklung auch da ist und zwei Tage vor einem Spiel irgendein Update zu geben, finde ich, passt nicht. 1.9. ist so eine Flughöhe, wo immer alle denken, da fällt der Stift. Das ist ja in dem Fall nicht. Wir haben schon noch zwei / drei Transferfenster, die auf sind, wo man wegtransferieren kann. Von daher sind wir da völlig auch da relaxt. Weil auch da natürlich, wenn am 1.9. so gefühlt für den ein oder anderen eine gewisse Tür oder mehrere Türen zugegangen sind, gibt es immer noch Türen, wo man durchgehen kann und das ist für uns natürlich auch als Verein, der evtl. verkaufen möchteauch dann auch ein Ziel. Von daher sind wir da sehr sehr geduldig, sind gut vorbereitet. Ich glaube, das ist das Wichtigste: Wenn Dich was erreicht, dass Du relativ schnell auch handeln kannst. Von daher sind wir noch komplett in der Auslotung. Wir werden das komplett ausschöpfen, die gesamte Zeit. Werden das Spiel am Samstag auch noch einmal einfließen lassen, in gewisse Entscheidungen. Es ist natürlich auch klar: Wen nimmt der Trainer? Wen setzt er ein? Wer sitzt auf der Bank? Wer ist nicht im Kader? Das sind alles wichtige Dinge? Auch in der gesamten Findung. Wir sind da auf Hochtouren am Arbeiten. Das ist definitiv so. Und, ja: Also, ich freu mich drauf. Kann man ein paar Dinge vielleicht noch einmal setzen, ein paar Häkchen, aber: Wir werden es sehen.

mv: Herr Schröder, Sie haben es gerade angesprochen: Zuletzt saßen immer wieder Spieler auf der Tribüne und waren nicht im Kader. Ist der aktuelle Kader noch zu groß und wenn ja: Um wieviele Spieler ist er noch zu groß?

rs: Ja, jetzt mit Zahlen ist es ja immer ... das haben wir ja auch immer schon gehabt. Das Thema ist einfach, das wir einfach unheimlich gut arbeiten und wenige Verletzte haben. Das darf man nicht vergessen. Wenn Du dann ein / zwei angeschlagene hast, die dann vielleicht mal zwei / drei Wochen ausfallen, was wir uns ja nicht wünschen, dann sind vielleicht diese beiden, die jetzt nicht im Kader sind, sind dann im Kader und haben auch wieder eine andere Wahrnehmung in dem Ganzen. Aber natürlich ist es auch so, dass man immer auch feinjustiert, das haben wir ja auch öfters gelesen, dass wir auch mal dran sind. Gerade in der Kaderplanung ist es ja nicht so, immer alle Schäfchen bei sich zu halten und zu sagen: Ach wie schön ist es auf Schalke. Sondern auch da dem Spieler auch klar zu machen: So, die Einsatzzeiten, die halt da sind, sind halt geringer, das heißt auch für Dich und für Deine Entwicklung ist es wichtig, auch Fußball zu spielen. Aber: einfach so, um zu transferieren, das ist relativ einfach: Das Netzwerk reicht dann schon auch und das Miteinander auf dem Markt, um einen Spieler zu transferieren. Nur es muss ja auch Sinn machen. Um irgendeinen Spieler zu verleihen oder abzugeben, nur um den Kader möglichst klein zu halten, ne, seh ich nicht so. Da muss auch eine gewisse Qualität sein, beim annehmenden Verein. Von daher fühlen wir uns mit einem gewissen Kader wohl. Wir haben wenig Verletzte, das ist dann auch eine Luxus-Situation, heißt aber auch Konkurrenzkampf. Darf sich keiner ausruhen. Man kann das ja Für und Wider. Aber es ist schon richtig, dass wir natürlich trotzdem bemüht sind, wenn es passt, den Kader noch feinzujustieren, also kleiner zu machen.

"mv": Herr Kramer, Herr Schröder sagte gerade, dass der Samstag noch abgewartet würde und dass dann daraufhin auch möglicherweise noch die ein oder andere Entscheidung fällt. Jetzt stellen wir uns mal vor, der Malick Thiaw macht am Samstag ein richtig starkes Spiel, erneut. Können Sie sich vorstellen, dass Sie dann zu Herrn Schröder gehen und sagen: "Bitte lieber Rouven, wir dürfen den nicht verkaufen, weil wir uns dann dramatisch schwächen würden."

fk: Also erstmal gehen wir davon aus und hoffen, dass er ein richtig starkes Spiel macht. Das ist ja mal grundsätzlich im Leistungssport so, dass wir natürlich alle bestrebt sind, die bestmögliche Leistung auf den Platz zu bringen und ich glaube, er hat es auch zuletzt einfach richtig gut gemacht. Er ist ein Spieler von uns, wir wissen das alle, dass natürlich so ein junger Spieler dann auch Begehrlichkeiten weckt, aber da nehme ich dann mal wieder Union Berlin so ein kleines Bisschen als Vorbild: Kollektiv, wir sitzen soch alle in einem Boot, genauso bei Union Berlin, wenn man das sieht, wie geräuschlos und harmonisch ein Urs Fischer und ein Oliver Ruhnert und alle anderen Beteiligten da vor gehen, ohne großen Schnickschnack - hab ich jetzt schon ein paar mal gesagt - ohne großes Tamtam, aber wirklich sehr zielgerichtet und gemeinsam, genauso ist es bei uns auch. Also erstmal, das allerwichtigste ist erstmal: Keiner ist größer als der Verein! Das ist das alles Entscheidende. Egal, ob es ein Spieler ist, ob es ein Trainer ist oder wer es sonst ist. Es ist niemand größer als der Verein. Und das Wohl des Vereins steht über allem. Und alles andere muss dann entschieden werden, wenn es spruckreif auf dem Tisch liegt. Da vorab jetzt irgendwie irgendwelche Szenarien aufzumalen, finde ich nicht gut. Wir beschäftigen uns, konzentrieren uns auf Union Berlin, was wir da zu tun haben. Und da wollen wir einfach eine richtig gute, intensive Leistung bringen und da hoffen wir dann, dass alle Spieler inkl. Malick diesen Weg mitgehen und wir erfolgreich bestehen können. Weil das ist das Ziel: dass wir das Spiel gewinnen.

mv: Herr Kramer, wie verhält sich den Amine Harit im Mannschaftskreis? Hat sich da irgendwas geändert? Weil für ihn rückt der Tag des Abschieds ja unzweifelhaft näher. Oder verhält er sich so wie immer auch?

fk: Amine geht ganz hervorragend mit der Situation um, verhält sich tadellos innerhalb der Mannschaft, liefert wirklich gute Leistungen im Training ab. Nichts vorzuwerfen! Geht alles mit. Blöde Situation für ihn. Mus man auch sagen. Das wissen wir auch alle. Da hat sich nichts getan. Und nochmal: Wir alle miteinander im Kollektiv hoffen, dass es für den Amine die bestmögliche und auch verdiente Lösung gibt, weil der Junge ist einfach gut und verhält sich einwandfrei und deshalb wünscht man ihm einfach nur das Beste.

mv: Rouven, Du sagtest eben, ihr seid geduldig und auch gut vorbereitet. Interpretiere ich das dann richtig, dass ihr gut vorbereitet seid, für den Fall, dass zB. Malick dann geht und ihr dann einen neuen Innenverteidiger recht schnell auch engagieren könnt. Müsstet ihr ja dann, wenn ihr noch einen weiteren Innenverteidiger verlieren solltet. Würde ich jetzt mal behaupten.

rs: Da sind wir ja schon einen Schritt weiter wieder. Aber das ist ja ein ganz normales Pflicht-Procedere: Das man natürlich auch da gewisse Dinge durchspielt und sagt, pass auf, bis zum Schluss kannst Du transferieren, was das Budget hergibt und wenn es eine Möglichkeit geben könnte, dass ... können ... wenn und aber ... Wir müssen vorbereitet sein. Ist doch klar, dass wir immer wieder Profile spielen, dass wir in allen Mannschaftsteilen bis zum Schluss uns dann nichts vorwerfen können. Das ist, glaube ich, das allerwichtigste. Dafür machst du den Job und ... oh, Herr Ernst hat dadurch eine Frage schon erkannt ... nein ... Es ist ja klar, dass wir uns vorbereiten müssen. Unabhängig von der Position. Kann ja genausogut sein, das wollen wir nicht hoffen, toi toi toi, das sich am Samstag ein Spieler verletzt, was wir alle nicht hoffen wollen und dann musst du ja auch wieder vorbereitet sein. Wir möchten ja bestmöglich aufgestellt sein.

pk: Andi Ernst nochmal. (fk: Ich hab gewusst, dass jetzt der Transferticker anfängt, zu laufen.)

mv: Ich hab doch noch eine Frage: Gibt es den, Herr Schröder, worst-case-scenario, wenn Schalke kein Angebot, passendes, für Harit bekommt, dass er vielleicht doch bleibt und Herr Kramer den einsetzen kann, Anfang September?

rs: Beschäftige ich mich nicht mit. - Wenn der Strich irgendwann drunter ist, dann geht es weiter. Aber der ist ja nicht drunter.



pk: (Abschiedsworte)
 

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In Stichworten:

PK im Hagedorn-Ausweich-Quartier, weil PK-Raum durch andere Veranstaltung belegt

Begrüßung vor dem Spiel in Lev durch PK.

Frage: Verletzte, v.a. Brunner?

Kramer: Kaminski, Cissé, Van den Berg, Zalazar fallen aus, Brunner wird voraussichtlich fit sein.

Frage: Niederlage, Verletzungen: Nackenschläge. Stimmung: Schock?

Kramer:

Ja, Nackenschläge. Haben die Spieler und das Trainerteam aus den Kleidern geschüttelt.

Wir müssen die Ärmel jetzt noch ein Stück höher krempeln und für die Fehlenden mitarbeiten.

Frage: Trainerwechsel Leverkusen. Dadurch Vorbereitung erschwert?

Kramer: Trainer ein anderer, Spieler die gleichen. Wir bleiben bei uns.

Frage: Was kann Alonso in zwei Tagen überhaupt bewirken?

Kramer: Andere Ansprache. Es wird nicht alles auf links gedreht, sondern Kleinigkeiten angepasst.

Frage: Ist Greiml jetzt Startelf-IV und wer ist erster Ersatz (U23)?

Kramer:

Greiml war richtig gut, hat sich die Startelf verdient. Hat eine Menge Energie.

Backup-Möglichkeiten: Matriciani Král.

Frage: David Lelle aus der U23 war beim Training. Wird er im Kader stehen?

Kramer:

Normalerweise nicht.

Wir wollten beim Training 11 gegen 11 einen Innenverteidiger haben. Er ist ein toller Junge. Die Zeit in der U23, die er braucht, die geben wir ihm.

Frage: Doppelspitze hatte Ihnen gefallen. Auch in Lev eine Option?

Kramer: Eine Option! Beide haben sich und der Mannschaft Chancen erarbeitet, Terodde hat getroffen.


Frage: Herr Schröder, es wird davon geredet, die Führungsspieler würden sich über den Trainer beschweren. haben Sie Dissonanzen in der Kabine erlebt:

Schröder:

Ich kann in keinster Weise erkennen, dass es Dissonanzen gibt.

Wir sind ein Team in guten wie in schlechten Zeiten.

Die Verletzungssorgen schweißen uns eher weiter zusammen.

Wir puschen uns gegenseitig.

Leo Greiml ist kein Nobody.

Ich bin mit den Führungsspielern sehr zufrieden.

Frage: Wie zufrieden sind Sie mit Punkte, Leistung und Entwicklung.

Schröder:

Da man jedes Spiel gewinnen will, sind wir natürlich nicht zufrieden, wenn wir nicht gewinnen.

Es ist klar, dass es auf Schalke pulsiert. Wir haben 166000 Mitglieder.

Wir müssen Fehler abstellen.

Wir müssen immer am Limit spielen, um unsere Punkte zu holen.

Frage: Herr Schröder, haben Sie bis zur Winterpause, 7+1-Spiele Block, ein Ziel von Punktzahl X?

Schröder:

Ziel ist, auch nach dem Block auf Platz 15 oder höher zu stehen.

Wir bearbeiten intern zweigleisig: Tagesgeschäft Leverkusenspiel und Kaderplanung.

Bei verletzungsbedingten Ausfällen fragen wir uns, ob wir noch einen Spieler dazu nehmen.

Frage: Herr Kramer, die öffentliche Kritik an Ihnen hat zugenommen. Wie gehen Sie damit um?

Kramer:

Wenn man verliert, wird man nicht gelobt. Das nimmt man zur Kenntnis, bleibt dann bei sich, bei dem, was man ändern kann und das ist die Arbeit mit der Mannschaft.

Darauf liegt der volle Fokus. Alles andere interessiert mich nicht.

Frage: Zalazar fällt aus. Journalisten fragen oft nach Mollet. Rückt der in den 20er Kader?

Kramer: Mollet gibt Gas im Training. Also ist er ein Kandidat für den 20er-Kader.
 

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In Stichworten: MV - Medienvertreter, FK - Frank Kramer, RS - Rouven Schröder

PK: Begrüßung.

"MV": Verletzte?

FK: Kaminski Cissé, VdBerg, Zalazar fallen aus. Mohr war krank. Kleinere Wehwehchen wahrscheinlich bis zum Spiel überwunden.

MV: Testverteidiger Kolo?

FK: Solider, sachlicher Eindruck.

RS: Seriös, erfahren. Wir testen in Ruhe. Wir müssen entscheiden ob wir jetzt handeln oder zur Winterpause, nach den 7+1 Spielen.

MV: Was bringt die Dreierkette?

FK: Besser verteidigen, wenn kompakter besetzt. Wir schließen diese Version nicht aus.

MV: Woher Hoffnung auf Wende nach 3 Niederlagen?

FK: Wir haben besprochen, dass wir eine andere Haltung zeigen wollten als in Lev. Außer gg UB 2.Hz und in Lev haben wir es schon mal besser gemacht. Wir wollen mit der Haltung rangehen: Wir wollen punkten.

MV: Was bringt Dreierkette für die Offensive?

FK: Vorteile durch höher stehende Außen und je nach Anlaufen der Gegner Überzahl weiter vorne.

"MV": Trubel um Kramer.

FK: Man ist Mensch, so spüre ich das auch. Das ist für mich aber kein Thema. Und ist auch nicht zielführend. Wir haben uns von Tag 1 darauf eingeschworen, dass wir um den Klassenerhalt kämpfen. Wir stehen genau da, wo auch Sie das vor der Saison erwartet haben.

MV: Spüren Sie Endspieldruck?

FK: Ist nicht mein Thema. 6. Spieltag war schon ein Entlassico, so die Bild. Das haben wir schon einmal durchgestanden. Der Fokus ist auf unserem Ziel: Klassenerhalt. Mit etwas anderem befasse ich mich nicht.

MV: Befasst sich Schröder mit Kramer-Entlassung?

RS: Das letzte Spiel hat uns alle enttäuscht. Wir waren mit der Haltung in Leverkusen nicht einverstanden. Das haben wir angesprochen. Wir wollen ein anderes Gesicht zeigen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass es morgen anders sein wird. Da geht es nicht um den Chef-Trainer, sondern um die Haltung der Spieler.

MV: Wie wollen Sie dem Fußball der TSG entgegentreten, die ja auch sehr schnell sind?

FK: Hfm hat eine gewachsene Mannschaft, die einen spielerischen Ansatz für den Aufbau hat. Sie bauen im 31 mit einer Abwehrraute auf und sind da sehr beweglich. Da geht es drum, das zu bearbeiten. Und das Zutrauen zu haben, uns zeigen zu wollen, dass jeder auch dabei ist, wenn es nach vorne geht. Den spielerischen Ansatz bekämpfen und unsere eigene Lösungen zeigen und selber Tore erzielen.

MV: Wie haben sie die Mannschaft wahrgenommen?

FK: Wir haben uns in den verschiedenen Konstellationen damit befasst, was schief gelaufen ist. Die Mannschaft ist gefragt, eine Glaubwürdigkeit ins Stadion zu bringen. Jeder einzelne muss zeigen, dass er hier richtig ist. Wir müssen ein anderes Gesicht zeigen und das hat mir auch die Mannschaft so demonstriert.

"MV": Rouven Schröder, beschäftigen Sie sich mit einem Kramer-Nachfolger?

RS: Ich hab auch in Ihrem Blatt da schon einiges gelesen. Wir beschäftigen uns im hier und jetzt. Mit Frank Kramer. Unser Fokus liegt auf dem Spiel gg. Hfm.

MV: Karaman Mollet bisher wenig Chancen. Welche Rollen spielen die?

FK Haltung in Lev nicht ok. Also Änderungen sinnvoll. Auch andere Spieler möglich. Wir mussten die neuen Spieler gut vorbereiten. Wir überlegen, die von der Leine zu lassen. Ich verrate jetzt aber nicht, wen ich da an den Start bringe. Wir schließen aber nichts aus. Alle sind gefordert.

MV: Herr Kramer. Wenn Haltung wieder nicht stimmen wird, gehen Sie dann von selber?

FK: Was nach dem Spiel ist, interessiert mich vor dem Spiel nicht. Mein Fokus liegt auf der Leistung. Dass die Fans nach Hause gehen und sehen, die Mannschaft hat alles gegeben. Und wir wollen punkten.
 

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Grand Prix Hitchcock Bassprediger
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MV:Medienvertreter FK: Frank Kramer

MV: Wie ist die Personallage?

FK: Wegen kurzer Woche einige zur Belastungssteuerung aus dem Training rausgenommen, dennoch guter Hoffnung, alle an den Start zu bekommen.

MV: Nachfrage zu einem beim Training vermissten Spieler.

FK: Den haben wir heute draußen gelassen, hoffen aber auf eine Punktlandung.

MV: Kommt es für Sie in frage, aufgrund der Belastung, etwas rein- und rauszurotieren?

FK: Natürlich ist es eine Überlegung, auch die ein oder andere Änderung vorzunehmen, das hat damit zu tun, wie die Jungs beieinander sind. Da auch Frische gefragt ist, ist das sehr wichtig. Aber wir würfeln jetzt nicht. Jeder der Im Kader steht, hat auch den Anspruch, zu spielen und sich zeigen zu dürfen. Wie man es nimmt, das ist das Entscheidende. Den einen oder anderen müssen wir ein bisschen steuern.

MV: Es heißt die Bundesliga sei das Kerngeschäft, jetzt steht am Wochenende das Spiel gegen Berlin an. Sonntag kommts drauf an, morgen ist nur Pokal. Spielt das auch eine Rolle bei der Aufstellung. Oder denken Sie an sowas nicht?

FK: Das kommt auf den Spieler an, wie die Lage ist. Insgesamt denke ich an das Spiel morgen. Ist doch klar. Pokal ist ein geiler Wettbewerb. Und wenn man da die Möglichkeit hat, eine Runde weiterzukommen, dann werden wir alls dafür tun, eine Rund weiter kommen, egal in welcher Konstellation.

MV: Können Sie aus dem ersten Spiel gegen Hoffenheim Lehren ziehen, die Ihnen vielleicht das zweite ...

FK: Klar ist, dass viele Möglichkeiten, die Hoffenheim hatte, aus Ballverlusten von uns entstanden sind, wo sie dann einfach richtig gut umschalten. Das ist natürlich auch deren Stärke, die sie haben. Klar sit auch, dass das, was wir uns vorgenommen haben, wenn wir das durchspielen, und wenn wir das mit aller Konsequenz machen und auch die Zweikämpfe mit Konsequenz führen, dann haben wir unsere Möglichkeitn. Dann kriegen wir auch gegn eine gute Mannschat wie Hoffenheim unsere Möglichkeitn und das ist die Lehre, die wir daraus ziehen müssen: Dass wir immer sortiert sein müssen, dass wir griffig sein müssen und bei eigenem Ballbesitz eben die Hoffenheimer nicht dazu einladen, dass sie umschalten.

MV: Sie haben gegen Hoffenheim aus meiner Sicht einen etwas spielerischen Ansatz gewählt als vorher. Wie bewerten Sie das? Wie hat Ihnen das trotz der Niedrlage gefallen?

FK: Ja, ich denke, wir hatten einfach unsere Möglichkeiten und wir hatten Phasen im Spiel, wo wir das Gefühl hatten, das was geht. Dass wir auch im Ballbesitz dem Gegner weh tun können. Augsburg war ein völlig anderes Spiel, das ist auch eine andere Mannschaft. In allen anderen Spielen versuchen wir natürlich schon auch, unsere Möglichkeiten - die zeigen wir auch auf - mit Konsequenz durchzuspielen. Ich denke, dass wir gezeigt haben, dass das möglich ist. Das müssen wir weiter verfeinern, dranbleiben, so dass sich jeder zeigt und entsprechend auch mit Ball Akzente setzen.

MV: Was fehlt denn gerade ganz vorne in der Chancenverwertung` Eigentlich ist Simon Terodde ja einer, der genau dafür steht?

FK: Mir wär recht, der Pfosten würde fehlen, dann würd er nicht dagegn gehen und der Ball wieder raus. Wenn man zweimal den Pfosten trifft, hat das auch was mit dem Quäntchen Glück zu tun, dass man da braucht, in solchen Situationen. Ansonsten wollen wir unsere offensiven Leute immer wieder da hin bekommen und dafür müssen wir an der Präzision arbeiten, dass wir da mit der nötigen Wucht und trotzdem mit der nötigen Präzision vorgehen, Und die Jungs entsprechen in die Position bringen.

MV: Molle und Král waren auffällig. Wie haben Sie beide gesehen?

FK: Fussballerisch haben die das gut gemacht. Haben alles an Energie reingehauen, wie die anderen auch, und haben gezeigt, warum sie gute Spieler sind und die Berechtigung haben, der Mannschaft auch zu helfen und zu spielen.

MV: Warum durften Sie nicht schon vorher spielen? Gerade Florant Mollet, der ja nicht mal auf der Bank saß. Sie sprechen immer wieder von Anpassungsproblemen. Aber funktioniert so eine Integration nicht am besten auf dem Fußballplatz?

FK: Kranke Spieler setze ich grundsätzlich nicht ein. Wenn ein Spieler mal eine Woche fehlt, dann fehlt ihm natürlich auch etwas an Physis. Und das andere haben Sie schon genannt: Anpassungsdinge, die wir auch berücksichtigen müssen, dass wir den Jungs auch die entsprechende Sicherheit geben, indem wir sie in die Abläufe reinholen und in die Intensität des deutschen Fußballs in der Bundesliga.

MV: Sie haben jetzt 24 Gegentore. Die schlechteste Defensive in der Bundesliga. Und Sie haben personell nicht mehr viele Alternativen in der letzten Reihe. Was können Sie da tun, um die Defensive zu stärken?

FK: Wir haben da Probleme. Das wissen wir auch, das ist natürlich auch schon hart, wenn Du drei von fünf Innenverteidigern gar nicht zur Verfügung hast über einen langen Zeitraum und einer aus einer Kreuzbandverletzung kommt. Das ist nicht ideal und da müssen wir mit umgehen. Wir müssen das Defensiv-Verhalten in der kompletten Mannschaft verbessern, so dass wir auch im Mittelfeld besser zurückarbeiten und unterstützen, wenn der Gegner den Ball hat und es darum geht, unser Tor zu verteidigen. Ich glaube, dass wir da in allen Bereichen noch Luft haben. Bei sieben Neuen - das soll keine Entschuldigung sein - aber es ist auch klar, dass da erstmal jeder reinkommen muss und dann entsprechent wissen muss, wie gehen wir gemeinschaftlich vor, weil, wenn es personell ein bisschen eng wird, dann musst Du es als Gemeinschft hinbekommen.

MV: Ein bisschen in der Kritik steht Yoshida. Vor allem wegen seiner Geschwindigkeit. Hatten Sie sich da mehr erhofft?

FK: Da auch: Wenn wir gut zusammenhalten und den Spieler nicht alleine lassen, dann fällt alles ein bisschen leichter.

MV: Der Spieler Kolo? Wie ist da der Stand? Trainiert der weiter hier?

FK: Kolo trainiert hier. Jetzt haben wir natürlich auch eine kurze Woche. Im Training 11 gegen 11 passiert da jetzt nicht ganz so viel, wo man ein Auge drauf haben kann. Der Kolo ist weiter mit am Start. Und der wird jetzt herangeführt. Dann schauen wir, ob wir das umsetzen.

MV: Sie haben von Rouven Schröder, dem Vorstand und Aufsichtsrat das Vertrauen ausgesprochen bekommen. Hat Sie das besonders gefreut oder überrascht?

FK: Ich hab ja vorher schon gesagt, dass ich mich mit all den möglichen Szenarien, mit denen Sie sich verständlicherweise beschäftigen, nicht beschäftige. Es ist immer gut, wenn man den Rücken gestärkt bekommt, Das ist ganz klar, das ist bei jedem Menschen so. Jetzt gilt es Ärmel hoch krempeln und weitergehen

MV: Wie ist Ihr Austausch nach dem Hoffenheim-Spiel gewesen? Gab es da gewisse Erwartungen für diese Woche?

FK: Der Austausch ist so gewesen, wie wir das immer pflegen: Nämlich ganz eng, sachlich und direkt. Da haben wir uns darüber unterhalten, was wir gemacht haben, wie wir das gemacht haben und jetzt gehen wir gemeinsam ins nächste Spiel.

MV: Also, Sie fühlen sich jetzt nicht unter Druck gesetzt? Dass Sie sagen: Boar, wenn ich jetzt beide Spiele verliere, da kam jetzt nichts von der Vereinsführung?

FK: Da kam nichts. Und ich kann nur nochmal betonen: Ich beschäftige mich nicht damit. Ich beschäftige mich einzig und allein, und das ist ja auch mein Thema, wie ich die Mannschaft bestmöglich auf das nächste Spiel vorbereiten kann. Und da fasse ich jetzt nicht zwei Spiele zusammen, sondern das nächste Spiel und das ist morgen in Hoffenheim.

MV: Wie sind Ihre Chancen morgen dann?

FK: Das Spiel das wollen wir natürlich gewinnen. Das ist ein Pokal-Spiel, ein KO-Spiel. Da fahren wir hin, um eine Runde weiter zu kommen. Wir wissen und das haben wir auch am Freitag gesehen, dass Hoffenheim einfah eine gute Mannschaft hat. Da müssenb wir alles dafür tun, dass wir sie erwischen und besiegen können.

MV: Sind Ihre besonderen Hoffenheimkenntnisse von Vorteil?

FK: Man kennt den Gegner ein bisschen mehr und weiß, worauf man gehen kann, um sie dann zu bekommen. Aber heutzutage ist ja auch nicht mehr allzuviel verborgen. Wir analysieren den Gegner ja immer sehr detailliert, welche Möglichkeiten sich bieten. So haben wir das auch gmacht, aber klar, das ist alles noch einmal sehr frisch.

MV: Pokalspiele bieten die Gelegenheit, den Ersatztorhüter mal zu bringen. Ist das bei Ihnen morgen auch so?

FK: Das sehen wir morgen bei der Aufstellung.

MV: Elfmeter trainiert?

FK. (lacht) Nein. Wurden nicht trainiert. Weil die Jungs haben schon oft in ihrem Leben Elfmeter geschossen. Da weiß man schon, wer die Dinger versenkt und wer nicht.

PK: Danke.

FK: Danke. Schönen Tag.
 

Kymbrium

Grand Prix Hitchcock Bassprediger
Teammitglied
Lässt vermuten, dass wir weiterhin unter Kramer keine Besserung sehen werden. Wäre auch überraschend gewesen, wenn’s mal ums Fußball spielen ginge und nicht um Ärmel hochkrempeln, eng zusammen stehen, und das Quäntchen Glück gegen eine gute Mannschaft zu haben weil man den Pfosten getroffen hat. Es nervt einfach nur. Und zwar richtig. Und genauso nervt es, dass die sportliche Leitung das scheinbar genauso sieht und deshalb nicht schon längst überfällig endlich diesen unfähigen Trainer freizustellen und mal ne Herangehensweise in Betracht zieht, die was mit selbst Fußballspielen zu tun hat. Hab jetzt schon wieder kein Bock mehr, jedes Interview dieselbe unerträgliche Leier.
 

Kymbrium

Grand Prix Hitchcock Bassprediger
Teammitglied
Sehr sympathisch der Kreutzer. Ich hatte da schon ein paar Ideen, jetzt mit Kolo, noch ein paar mehr,
wie man das bei dem Hertha Spiel angehen kann.
Sehr lange nicht mehr gehört, ich habe da ein paar Ideen.
Bisher war das ja eher Ideenlos.
Im Gegensatz zu Kramer, strahlt Kreutzer Überzeugung aus.
Bin beeindruckt.
Das Auftreten von Kreutzer und Kramer, wie schwarz und weiß.
Ich glaub Kreutzer ist ein echter Fußballfachmann und ein Top Co-Trainer. Man merkt dass er Ahnung hat, aber auch dass er kein Mann für die erste Reihe ist. Er hat übrigens auch selbst in der PK gesagt, dass er einen Cheftrainerposten für sich eigentlich ausschließt. Find ich umso sympathischer, dass er selber genau weiß was er kann und was nicht. Für wenige Spiele als Interimstrainer finde ich ihn eine sehr gute Lösung.

Er wirkt deplatziert, aber fand seine Aussagen gut. Defensiv viel zu anfällig, offensiv nicht zwingend, das muss umgedreht werden.
Erstmal besser, als wir hatten ab der 70 Min unsere Chancen.
Sind erst mal nur Worte, aber man hat den Eindruck, dass man gewillt ist sich zu wehren.
 

Kymbrium

Grand Prix Hitchcock Bassprediger
Teammitglied
Wer für die knapp 22min keine Zeit hat, hier eine Zusammenfassung.


Personal:

Tom Krauß zur Verfügung, leichte Blessur an Lippe, Schlag war heftiger, deswegen Schwindel und Vorsichtsmaßnahme Auswechslung

Zalazar: komplettes Training absolviert

Kral: auch auf einem sehr guten Weg

Ouwejan: steht auch kurz davor, hat auch komplettes Training absolviert, Kader füllt sich, schön, das so mitzuerleben.

+ Spieltagskader von letzter Woche zur Verfügung.


Erwartungen an das Spiel gegen Köln

Beide ersten Spiele waren nicht einfach, das war uns klar. Erwartung gegen Köln, anders aufzutreten. Gegen Leipzig zumindest 20-25 Minuten gezeigt, wie man ein Tor verteidigen muss, erwarte das über 90 Minuten, nicht nur das Verteidigen, sondern auch Mut gezeigt in der Offensive und mit einem Tor belohnt. Das müssen wir über 90 Minuten zeigen. Spiel gegen Köln wird intensiv, Köln sehr laufstarke Mannschaft, spielen sehr intensiven Fußball, erzielen momentan gute Ergebnisse, wird ein hartes Stück Arbeit, erwarte ein anderes Auftreten.

Habe dem Team klargemacht, bei aller Wertschätzung für Leipzig, dass da einige Aktionen waren, bei denen man das Publikum auf seine Seite hätte ziehen können, da waren Zweikämpfe, die man gewinnen kann, gewinnen muss und dann wäre auch eine andere Stimmung zustande gekommen. Da müssen wir unbedingt eine Schüppe draufpacken.

Ich weiß nicht, ob den Spielern die Situation nicht bewusst ist, wir können ja alle lesen, wir haben am Dienstag ein sehr schwaches Spiel gemacht, den Druck hast du dir ja selbst aufgebaut, im Endeffekt musst du auch nicht auf die Tabelle schauen, weil wichtig ist, Gas zu geben, ein anderes Gesicht zu zeigen und Punkte zu holen. Das wird auch gegen Köln nicht einfach. Die Hinrunde ist vorbei, mit 9 Punkten sieht es nicht rosig aus, trotzdem müssen wir viele Dinge besser machen, wir wissen, dass wir viele Punkte holen müssen, und die Art von Fußball zeigen, wie wir sie eigentlich gegen Frankfurrt gezeigt haben, so Spiele gegen Leipzig können wir uns nicht erlauben, auch wenn es ein starkes Team ist.

Natürlich war ich sehr enttäuscht, wenn man sich so präsentiert. Wenn man alles reingehauen hätte, die Leistungen abgerufen hättest, dann verlierst du das Spiel in Leipzig vielleicht mit 2 Toren Unterschied, wir haben wenig abgerufen, dann verlierst du höher. Haben gemerkt, dass das Publikum sehr still war am Schluss, ich habe den Spielern dann noch mal die Tore gezeigt, um zu zeigen, wie man da besser verteidigt, da waren Situationen, wo du Zweikämpfe gewinnen kannst, damit der Funke zum Publikum überspringt.

Viele Mannschaften haben eine höhere individuelle Qualität, das ist ja auch nichts schlimmes, du musst dann eine große Mentalität haben, spreche der Mannschaft nicht ab, das sie nicht wollte, haben die entscheidenen Zweikämpfe verloren, die du gewinnen musst. Zeichen setzen, das ist nicht gelungen. Jeder Spieler ist verantwortlich, auf Mentalität zu schieben ist mir zu billig. Ich habe die Verantwortung auf dem Platz und wenn ich weiß, der Gegner ist besser, dann muss ich schmutziger sein als der Gegner. Diese Dinge haben mir gefehlt. Du kannst Spiele verlieren, wenn der Gegner eine höhere individuelle Qualität hat, dann musst du alles abrufe, wir haben fast nichts abgerufen und dann verlierst du. Das will ich nicht wieder sehen.

Abwehrprobleme:

Schauen, ob Jenz am Sonntag spielt. Hat gestern und heute trainiert, sieht gut aus. Bringt Dinge mit, die der Mannschaft gut tun, kann sein, dass er am Sonntag spielt. Hat viel Erfahrung, kennt Spiele in emotionalen Stadien, auch wenn das hier noch mal eine andere Sache ist, geringe Eingewöhnung. Bringt internationale Erfahrung, gutes Tempo, gute Zweikampfhärte mit, kann auch offensiv verteidigen, davon verspreche ich mir viel und hoffe, die bringt er schnell ein.

Gab Unsicherheiten bei einigen Spielern, wann sie zurückkehren, bei Greiml sind wir froh, dass alles so gut hält, Rückkehrzeitpunkt war aber nicht absehbar, van den Bergh wird noch länger fehlen, wollten uns da absichern und die sportliche Situation, deswegen Verpflichtungen: Wollten ein bisschen Tempo reinbekommen, aggressives Verhalten, van den Bergh kann ich gar nicht beurteilen, da er nicht unter mir trainiert hat. Operierter Fuß macht immer noch Probleme.

Unantastbar ist keiner, Spieler müssen Leistung abrufen (auf Frage, ob Yoshida rausgenommen werden könnte), haben uns im Kader personell verändert, kann sein, dass einige, die viel gespielt haben, das nicht mehr so tun. Geht um Leistung im Training und um die Spiele, daraus Schlüsse ziehen und das beste Team aufstellen. Natürlich haben Fans und Journalisten immer auch eigene Meinungen, ich bewerte die Leistungen im Training.

Transfers:

Bin glücklicher als vorher, hätte die Spieler gerne früher gehabt, Transfermarkt ist eng und noch ein Weilchen offen. Mit Skarke habe ich einen schnellen Spieler bekommen, was ja auch mein Wunsch war Variation im Tempo zu bekommen, im hinteren Bereich auch verstärkt. Deswegen Hoffnung, dass wir, so lange es rechnerisch geht, dabei sind. Bis zum 31.1. ist Transfermarkt offen, will nichts ausschließen, wenn man jetzt sagt, dass keiner mehr kommt, stehe ich im Fall der Fälle doof da.

Von Skarke kann man Tempo erwarten, wir wollen in die Tiefe kommen, wollen Laufwege in die Tiefe, muss sich natürlich unsere Spielweise aneignen, ein paar taktische Dinge, wo noch nicht alles 100% laufen wird, aber wir haben mehr Tempo, was dem Gegner auch mehr Respekt einflößen wird.

Freut sich darauf, dass er wahrscheinlich mehr Spielzeit bekommt, hat sich schon früh für uns entschieden, hätte ihn früher integrieren wollen, Erwartungshaltung ist hoch an ihm, da muss er durch, wenn er vom Kopf frei ist und alles abruft, dann klappt das. Union hat einen sehr guten Kader, da ist es schwierig Spielzeit zu bekommen, wir haben gesagt, dass wir als Schalke SPieler bekommen, die woanders nicht so funktionieren, haben Erwartung, dass er hier funktioniert und dem Gegner wehtut.

Auf beiden Seiten nichts ausschließen - Ab- und Zugänge

Aydin:

Hat sich im Training sehr gut präsentiert, geht sehr aggressiv zu Werke, hat mit rechtem Fuß als LV fungiert, Einsatz hat er sich verdient, wenn die Leistungen so bleiben, hat man auf jedem Fall einen, den man immer reinwerfen kann.

Zalazar:

Macht sehr guten Eindruck im Training, weiß wo der Ball hinmuss, hat gute Zweikampfführung, auch wenn er noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist, allein, wenn wir ihm im Kader haben, ist es für die Fans ein Hallowach-Effekt. Hebt einfach die Qualität an, kann selbst TOre schießen, den Mitspieler einsetzen, hat gute Zweikampfführung. Erhöht Optionen für den Kader und fürs Spiel. Wissen ja, wie wichtig er für den Aufstieg war.

Froh, dass er und Kral zurück sind, jetzt sehen, dass sie möglichst schnell wettkampffit sind.

Wenn ein Spieler im Kader steht, dann ist er bereit BL zu spielen. Bin froh, dass Zalazar im Kader steht, gehe davon aus, dass er nicht von Anfang an spielt. Aber wenn du so einen Spieler nachlegen kannst, noch mal neue Impulse setzen kannst, dann gibt mir das Hoffnung, weil wir gute Qualität nachbekommen haben.

Rotation:

Wenn du so eine Klatsche bekommst und zwei Spiele verlierst, dann schaust du dir nicht nur eine Position an, sondern alle Positionen durch, um zu schauen, wer ist mannsgenug seinen Mann zu stehen, alles durchleuchten, eine Mannschaft formen, die alles entgegensetzen kann gegen eine intensive Mannschaft wie Köln. Wenn wir alles geben, dann haben wir das Publikum wieder hinter uns, haben gemerkt, wie enttäuscht sie waren. Und nachvollziehbar. Schauen, ob der eine oder andere Neue kommt. Wenn ich von Unbekümmertheit rede, da habe ich Kozuki gemeint, der gute Leistung abruft und ein Lichtblick war, jetzt geht es auch zusätzlich darum seinen Mann zu stehen.

Larsson hat schon Fähigkeiten, sonst hätten wir ihn nicht geholt, wirkt blockiert im Kopf, Zweikämpfe nicht so rigoros bestreitet, hat natürlich auch andere Fähigkeiten, die er einbringen sollen, die offensiven Läufe, ist nicht jeder der Zweikampfstärkste, was genau da lost ist, ist schwer zu analysieren, spreche natürlich auch mit den Spielern, um herauszufinden, was mit ihnen los ist, schwer herauszufiltern, muss aber auf jeden Fall die Zweikämpfe energischer bestreiten.

Öffentliches Training

Haben das Training extra verlegt für die Einweihung des Fluchtlichtmastes, ist eine tolle Sache, der eine hohe symbolische Wert hat, auch wie das zustande gekommen ist, suchen Möglichkeit, das gemeinsam einzuweihen, haben vorher den RRstart dafür festgelegt, das die Spiele jetzt so gelaufen sind, ist unglücklich. Aber generell gut für den Schulterschluss von Fans und Team.
 

Kymbrium

Grand Prix Hitchcock Bassprediger
Teammitglied
Wer für die 16min keine Zeit hat, eine kleine Zusammenfassung (Sinngemäß)


Höhepunkt der "Steht auf!" Woche, Sondertrikots und spezielle Einlaufshirts. Vor dem Spiel wird die Ernst Alexander Auszeichnung vergeben.

Personal:

Latza
und Kaminski fehlen weiterhin, van den Berg Teile des Trainings absolviert, hoffen, dass es da schneller geht als bisher. Wir wissen, dass das Stadion Zalazar gerne sieht, ich sehe ihn auch gerne, ob das morgen schon der Fall sein wird, werden wir sehen.

Van den Berg: wird noch dauern, war noch unterwegs, da wir mit den Ärzten von Liverpool im Austausch stehen, konnte diese Woche wieder etwas mehr machen im Training, hoffen, dass wir das weiter steigern können, bisher keine Beschwerden nach dem Training, müssen schauen, wie schnell wir ihn heranführen können, ist ähnlich lange raus wie Zalazar, ist im selben Spiel passiert, Zalazar ist zum Glück jetzt schon früher zurückgekehrt, muss man abwarten, schwer zu sagen, ob das in 2 oder 3 Wochen ist, hoffe er bleibt schmerzfrei und kann dann zum Team stoßen.

Ouwejan: ist eine Woche weiter, Konkurrenz verschärft sich

Umstellungen (wegen Rückkehr von Ouwejan):

spricht nichts gegen die selbe Formation wie gegen Gladbach, weil wir stabil gestanden haben und unsere Umschaltmomente hatten, die wir leider, was weiterhin unser Thema ist, nicht in Tore umsetzen konnten. Es geht nur Stück für Stück, ich weiß, dass das für viele zu langsam ist. Wenn man das alles in Blöcken sieht, dann war es am Anfang meiner Zeit hier so so, dass wir viele Gegentore bekommen haben und keine Tore geschossen haben, die letzten zwei Spiele bekommen wir keine Gegentore und schießen keine Tore, und jetzt den nächsten Schritt gehen, stabil stehen und vorne Tore schießen. Damit die Mannschaft sich richtig belohnt, die Fans sehnen sich nach einem 3er, das wollen wir morgen einfahren.

Wolfsburg:

Respekt vor jedem Gegner, man darf natürlich nicht mit Kötteln in der Buchse auflaufen, haben Heimspiel, haben in den Heimspielen, gerade gegen Köln gezeigt, dass sich da etwas entwickelt, Wolfsburg hat ein sprintstarkes Team, wo die Außenverteidiger immer wieder hinterlaufen, um selbst zum Abschluss zu kommen, starkes Flügelspiel, haben auch gegen Bayern ein ordentliches Spiel gemacht, trotzdem wollen wir 3 Punkte, das, was in den letzten Spielen gut geklappt hat, das Ekelhafte, das Aggressive, muss weiter bestehen, müssen aber auch Tore schießen und uns mit 3 Punkten belohnen.

Sturm:

Immer die Woche beurteilen, wie das Training abgelaufen ist. In der Offensive liegt es nicht nur an den Stürmern, hätte auch nichts dagegen, wenn ein Abwehrspieler nach einer Ecke oder Krauß per Kopf trifft, Stürmer werden logischerweise an den eigenen Toren gemessen und da haben beide Luft nach oben. Sind selbst damit unzufrieden, aber wichtig, dass sie nicht verkrampfen, haben nicht speziell Torschusstraining gemacht, haben viele Umschaltmomente kreiert im Training, weil du auch unter Druck Lösungen finden musst, so dass wir auch viele Torabschlüsse hatten. Wichtig ist, dass Kopf frei ist, müssen uns einfach belohnen. Man könnte wechseln im Sturm, um neue Impulse zu setzen, kann aber auch die gleiche 11 wie gegen Gladbach sein. Habe schon so 1, 2 Dinge im Kopf, wie das Team aussehen könnte.

(zur Frage, ob Frey und Terodde eine Lösung sein könnte, oder keiner von beiden und stattdessen einen Zalazar vorne reinzustellen...)

Es gibt immer verschiedene Ideen, wir wollen schnell über Außen spielen und ich spiele mit 2 zentralen Spitzen, wollen irgendwann eine 10er Position mit Zalazar haben als freischaffender Künstler, dann muss ich etwas ändern, wenn ich Zalazar spielen lassen würde, müsste ich einen aus dem stabilen Mittelfeld opfern, um uns noch etwas offensiver aufzustellen. Überlegungen gibt es immer, wir schlagen mittlerweile mehr Flanken, wenn ich dann mit zwei zentralen Stürmern spiele, dann ist die Frage, wie ich diese in Position bekomme, wie ist das Anlaufverhalten, wie halte ich die Defensive stabil, weil unser Spiel hat sich so gut entwickelt, dass wir stabil stehen, das Team zeigt, dass sie Fußball spielen kann, wir kreieren die Umschaltmomente, gegen Gladbach war es Wahnsinn, wie wiele Umschaltmomente wir hatten, aber dann fehlt leider die Effizienz. Da müssen wir ansetzen. Gehen Stück für Stück, sind kleine Schritte, Team kann sich nicht in beide Richtungen gleichzeitig entwickeln, haben jetzt Stabilität, jetzt Entwicklung vorne vorantreiben.

Klar spielt es eine Rolle, dass die Spiele weniger werden (zum Thema Zeit davonlaufen), aber bringt ja nichts alles über das Knie zu brechen. Leider entwickeln wir uns in der Offensive langsamer, haben jetzt zweimal hinten zu null gespielt, nur über Stabilität kannst du den Mut bekommen, erfolgreich nach vorne zu spielen. Wolfsburg ist toller und starker Gegner, aber müssen dann entsprechend liefern. Haben aber die fantastischen Fans im Rücken, in Gladbach hatten wir die letzten 20 Minuten ein Heimspiel. Tolle Erfahrung. Kann ausschlaggebend für den Auftritt der Mannschaft sein, das wir ein Bollwerk haben, kann der letzte Push für die Effizienz sein. Haben den 16. Platz weiter im Blick, vielleicht morgen der Tag, wo wir den einen oder anderen Gegner unter Druck setzen können. Wollen wir ausnutzen.

Team hat seine eigene Kabine, tauche da nur sehr selten auf, da das Team sich auch mal ohne Trainer austauschen muss. Aber natürlich beschäftigt die Torflaute jeden Spieler, lesen ja auch Zeitung. Terodde hat ja letzte Saison viel getroffen, in der 1. Liga ist es jetzt schwieriger, mussten uns erst finden von der Spielweise, weiter mutig sein und nicht verkrampfen, bekommt seine Chancen, auch wenn es weniger sind als in Liga 2, Knoten muss platzen, dann schauen, was passiert.

Verbindungen zu Wolfsburg:

Verbindung immer geblieben, habe eine lockere Art, arbeite gerne mit Menschen zusammen, Umgang ist sehr respektvoll, war auch so in Wolfsburg, hatte viel mit Marcel Schäfer zu tun in meiner Zeit in Wolfsburg, hat sich sehr für den Nachwuchs interessiert, war das Bindeglied. Aber auch Trainerkollegen habe ich noch Kontakte, Zeit war schön und lehrreich und hat mir sehr geholfen, mich auf den Profifußball als trainer vorzubereiten. Mit Sebastian Schindzielorz habe ich in Bochum sehr erfolgreich gearbeitet, hat mir das Vertrauen gegeben, Freundschaft ruht natürlich für das Spiel. Danach wünsche ich ihnen alles Gute, aber nicht für das Spiel.

Zalazar:

Wenn er morgen spielt, erwarte ich, dass er auch mit nach hinten arbeiten kann. Jeder Spieler hat seine Qualitäten, Zalazar hat riesige Qualitäten in der Offensive, die wollen wir auch auf den Platz bringen. Gibt aber auch immer Situationen, wo die Spieler nach hinten arbeiten müssen. Ich möchte, dass die Offensivspieler möglichst wenig nach hinten laufen müssen, wenn wir gut organisiert sind, gutes Pressing einleiten, wenn ich weiß, was ich zu tun habe, kann man den Gegner stellen, ohne hinten in der eigenen Box verteidigen zu müssen, das ist das Ziel, das haben wir bisher gut hinbekommen, wollen Akzente nach vorne setzen, dafür ist Zalazar prädestiniert, aber hat auch Art, wo ich sage, er kann verteidigen, möchte seine Qualität und Kräfte aber vorne einsetzen.
 

Kymbrium

Grand Prix Hitchcock Bassprediger
Teammitglied
Wer für die knapp 16min keine Zeit hat, eine kleine Zusammenfassung (Sinngemäß)

Personal:
Erfreuliche Nachrichten bei Jenz, hat alles so mit der Geburt geklappt, dass er am nächsten Tag wieder am Training teilnehmen konnte.
Latza, Kaminski, Tauer haben trainiert, sind wieder zum Team gestoßen, Einsatz kommt aber zu früh.
Skarke hat weiterhin Probleme, müssen da abwarten. Es wird wahrscheinlich wie prognostiziert, sehr sehr eng.

Außer den Langzeitverletzen habe ich dann hoffentlich niemanden vergessen.

Kozuki: (ob er durchhängen würde und eine Pause braucht) Ich weiß nicht, ob ich den Eindruck im Training vermittelt habe, dass ich unzufrieden mit ihm bin, ich versuche jeden Spieler voranzubringen, bei Kozuki hat man die Messlatte schon sehr hoch gelegt, er hat sehr befreit bisher gespielt, was er auch noch immer tut, gibt trotzdem auch immer Situationen, wo man versucht ihn besser zu machen. Bin nicht unzufrieden mit ihm momentan, natürlich hat er bis jetzt viel Spielzeit generiert, spricht aber auch nichts gegen weitere Spielzeit.

Jetzt haben wir die unangenehme Situation, dass Skarke wahrscheinlich ausfällt, da hätte man ihm eine Pause gönnen können, aber wir haben auch noch Drexler, der die Situation spielen kann. Im Moment spricht aber nichts dagegen, dass Kozuki spielt, der Junge macht Spaß.

Die längere Vorbereitungszeit und Pause im Vergleich zu Union:

Natürlich hatte Union ein schwieriges Spiel in Amsterdam, was sie bravorös gemeistert haben, aber Union ist ein gewachsenes Team, gefestigtes Team, Urs Fischer macht seit Jahren großartige Arbeit, jeder Spieler weiß, was er zu tun hat, das zeigt sich auch in der Spielweise, sehr einfach strukturiert, das machen sie famos, sie haben wenig Ballbesitz, statistisch gesehen den wenigsten Ballbesitz in der Liga und trotzdem sind sie sehr erfolgreich, weil sie sehr gute Verteidigung haben, den Gegner immer wieder zu Fehlern zwingen und brutales Umschalten. Natürlich können die Kräfte irgendwann für uns sprechen, aber sie haben genug frische Spieler, könnte mir vorstellen, dass es 1-2 Wechsel in der Startelf gibt, ist eine Mannschaft, die sehr gut unterwegs ist.

Effektivität bei Union, wie verteidigen

Nicht einladen zum Kontern, Fehlerquote im Mittelfeld niedrig halten, decken brutal durch, haben starke Struktur, wie sie die Außenspieler von uns aufnehmen, dass der IV, weil sie mit 3 spielen, immer wieder durchschiebt, das ist schon eine Maßnahme, die man selbst einhalten sollte, um sie nicht einzuladen, trotzdem gibt es immer wieder Räume, wenn du Räume freiziehst, musst du die bespielen, in diese Räume reinlaufen, diesen Plan haben wahrscheinlich viele Mannschaften gegen Union, Union zieht ihre Spielweise durch, lassen sich nicht durch den Gegner beeinflussen, wenn man das Leipzigspiel sieht, wo siehen Stiefel runterspielen und der Gegner versucht, was anders zu machen. Wenn man einfach bleibt, wenn wir bei unserer Spielweise bleibt, unsere Struktur durchsetzt, nicht alles auf den Gegner fokussieren, dann haben wir Chance zu punkten.

Jetzt könnte ich sagen, Standards vermeiden (auf die Frage, was gegen Unions Standardstärke tun), aber meistens ist es so, wenn man eine Mannschaft zu stark auf etwas vorbereitet und sagt, vermeidet Standards, dann gehe ich davon aus, in den ersten zwei Minuten passiert ein Standard, also, wir wissen schon, dass sie da unheimlich gefährlich sind, wenn man viele Standards zulässt, ist die Gefahr groß, dass man dann mal ein Standard bekommt, und trotzdem haben wir eine Art, wie wir das verteidigen wollen. Sie haben klare Zielräume, die sie bespielen, das Wichtigste, was ich anprangere ist, dass sie die Bälle nicht in die Räume bekommen, wo sie sie haben wollen. Klar wollen wir Standards vermeiden, aber zu sagen, wir wollen alle vermeiden, kann auch in die Hose gehen. Wenn ein Standard kommt, darfst du nicht in Ehrfurcht erstarren, sondern musst den mit aller Macht verteidigen. Finde auch, dass wir die Standards zuletzt gut verteidigt haben.

Mittelfeldüberlegungen

Bei Zalazar war es gegen Gladbach zu früh, ihn von Anfang an zu bringen, gegen Wolfsburg war es der Fall, weil wir zu hause noch einmal einen Akzent setzen wollten. Jetzt ist er wieder eine Woche weiter, das sind natürlich jetzt die Überlegungen, die ich habe. Wie läuft das Training ab, welche Möglichkeiten habe ich, was macht der Gegner?

Der Gegner spielt sehr klar strukturiert, sie haben zwei 8er Positionen, die immer wieder in die Tiefe gehen, da musst du drauf vorbereitet sein, dass du sie nicht laufen lässt, und trotzdem kannst du sagen, wir wollen da punkten, auch wenn uns das viele vielleicht nicht zutrauen, wir fahren zu dem Spiel und wollen gewinnen. Ob das letztendlich passiert, da müssen die 90 Minuten gespielt sein. Da hinfahren und sagen, wir wollen nur verteidigen, wir wollen einen Punkt, das ist nicht meine Welt, das kann auch nicht die Welt von Schalke sein, trotz der sportlichen Situation. Das sind die Überlegungen, im Mittelfeld heißt es, aus vier mach drei und dann werden wir die beste Formation am WE auf den Rasen schicken.

Zalazar

Ich weiß nicht, ob seine Zukunft geklärt ist, ich lese da auch gewisse Dinge, aber das ist mir eigentlich gerade egal, Zalazar ist Spieler von Schalke in dieser Saison, er soll helfen die Liga zu halten, das ist das primäre Ziel, bin froh, dass er fit ist, weitere Trainingseinheiten machen konnte, ist immer noch nicht bei 100%, da geht noch mehr, ob es wichtig für den Spieler ist, dass seine Zukunft geklärt ist, müssen sie den Spieler fragen.

Test gegen Verl

Sorgen macht mir das Testspiel nicht, es ist wichtig, dass die Spieler 90 Minuten spielen, man hat es bei Ouwejan gesehen, wir haben heute noch mal gesprochen, ich habe ihn gefragt, wann er das letzte Mal 90 Minuten gespielt hat, sagt er, vor drei Monaten, genau für diesen Spieler allein war das Spiel schon unheimlich wichtig. Natürlich möchte man Spiele auch gewinnen, gut spielen, aber zu sagen, dass dieses Spiel war, um Tore zu schießen, das hätten wir gerne gemacht, aber Spiel war schon hilfreich, wenn wir anderes Personal am Sonntag ins Rennen schicken müssen, das Spielpraxis da ist. Mit ein paar Dingen war nicht einverstanden, das habe ich dem Team auch gesagt, das Team war ja auch selbst mit einigen Sachen unzufrieden, da gab es ein paar Frustmomente, aber lieber in so einem Spiel unzufrieden als in einem BL-Spiel, wo man dann eine unnötige Karte kassiert oder eine gelb-rote. Wir haben das aufgearbeitet, spielt aber keine Rolle für Sonntag.

Spielglück

Wäre super, wenn sie mir die Nummer vom Fußballgott geben könnten, dann würde ich da auch noch mal ein gutes Wort einlegen. Wir versuchen immer Gas zu geben, das ist das Wichtigste. Glück musst du dir erarbeiten. Das, was die Mannschaft sich in den letzten drei Spielen erarbeitet hat war ok., weil sie die null gehalten haben, die hat man nicht mit Mauern gehalten, sondern mit aktivem verteidigen, und sich ein paar Torchancen erarbeitet. Uns fehlt das letzte Quentchen, diese mal war der VAR auch involviert, wir haben ja Tore geschossen, waren leider Abseitstore, trotzdem kommst du immer näher ran. Die letzte Situation war auch bitter, da uns eine gute Möglichkeit genommen wurde, aber du musst dann einfach weitermachen, nicht aufgeben, weiter das Glück erzwingen. habe eine Mannschaft gesehen, die alles dafür gibt. Am Sonntag weitermachen, dann wirst du dich belohnen. Wollen uns natürlich schon am Sonntag belohnen, weil es jetzt dreimal nicht geklappt hat, haben jetzt dreimal gezeigt, dass es schwer ist, uns zu schlagen, daran anknüpfen und am Sonntag belohnen, dann wird diese Serie auch positiv gesehen.

Terodde

Ist immer sehr ehrgeizig, will auch in der Liga1 beweisen, dass er viele Tore schießt, momentan leichte Blockade drin, schauen, wie man ihn wieder auf den ersten Pfosten bekommt, weil er sich sehr häufig absetzt. Darüber reden wir auch, machen ja jetzt mehr Flanken, müssen auch auf gute Boxbesetzung achten. Mir ist lieber ein Spieler, der frustriert ist, der mit aller Macht versucht, den Bock umzustoßen, darf nicht verkrampfen, versuchen im alle zu helfen, da er wichtig für uns ist. Müssen sehen, dass wir die Stürmer gut einsetzen.
Aufgabe ist, Liga zu halten, über Vertragsverlängerung von Terodde denke ich nicht nach. Genug zu tun, Schalke auf Union vorzubereiten.

schwarze Auswärtsbilanz

Sieg gegen Union würde bedeuten, dass eine neue Serie startet und ihr euch was neues ausdenken müsstet, worüber ihr schreibt. Wenn du zu einem Verein kommst, der so eine Serie mitschleppt, dann erbst du die quasi mit, bin jetzt auch für drei Auswärtsspiele verantwortlich gewesen, also trage ich auch Verantwortung für diese Serie. Mir liegt auch daran, diese Serie zu beenden. Weiß gar nicht, ob ein Spieler die ganze Misere miterlebt hat, vielleicht Ralle, ohne in allen Spielen gespielt zu haben. Liegt in unser Hand das zu ändern, wir wollen gewinnen, die drei Punkte sind wichtig, wollen natürlich die Serie beenden, weil das drei Punkte bedeuten würde.

Bülter

Wenn Skarke ausfällt, könnte Bülter spielen. Hat ja auch Unioner Vergangenheit, rechtfertigt natürlich nicht automatisch, dass er spielt, hat im Training aber auch Gas gegeben, jetzt könnte man auch wieder sagen, jetzt spricht der Trainer wieder mit ihm, er war einfach nicht in der Verfassung bzw. konnte die Leistungen nicht abrufen, zuletzt ist er dann von der Bank gekommen, das schmeckt auch nicht jedem Spieler, wenn du den Kader gut verstärkst, so dass sich keiner ausruhen kann. Wenn jemand mal eine Pause bekommt, aus verschiedensten Gründen und dann wiederkommt, kann das nur hilfreich sein. Fällt Skarke aus, ist Bülter in den Überlegungen sehr weit vorne.
 
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