RW Essen verbietet "DDR-Symbole"!

Günni 1848

Fiege-Holic
man hat jetzt genau erreicht was die Träger von diesen Symbolen wollen, mann spricht über sie.Ein Verbot halt ich für unsinnig denn mann stärkt jetzt die Leute die wirklich provozieren wollen.
Desweiteren find ichs albern weil es eine weitere massregelung ist.Bei Zaunfahnen,Doppelhaltern,Diggi cams und Schwenkern wird es ja in der Bundesliga schon viel zu oft vorgeschrieben.
 

jokie

Gesperrt - "Fanlager-Auszeit"
Mich wuerd mal interessieren ob die dann tatsaechlichen jeden strippen lassen, der ins Stadion will? So ein Shirt geht doch in jede Arschfalte :floet:
 

derMoralapostel

Bekanntes Mitglied
da schießen die Verantwortlichen von Essen wohl eindeutig übers Ziel hinaus. Andererseits ist die Begründung durchaus nachvollziehbar, wenn man mitbekommen hat, was sich Gästefans z.B. in Dresden bezüglich Ost/West anhören müssen.
 

gary

Bekanntes Mitglied
Vor allem provoziert RWE mit so einer Schwachsinns-Aktion erst Recht die Ost-/West-Abneigung.

Sollen die Ost-Fans doch ruhig DDR Symbole tragen, sie kommen nun mal aus der Ex-DDR.

Würde man z.b. bei Auswärtsspielen der Eisbären Berlin keine Fans mit DDR-Symbolen in die Eishallen lassen, dann würde der Gästeblock vermutlich komplett leer sein :zahn:
 

Icke

Altwürdiger Fraguser
garylineker schrieb:
Würde man z.b. bei Auswärtsspielen der Eisbären Berlin keine Fans mit DDR-Symbolen in die Eishallen lassen, dann würde der Gästeblock vermutlich komplett leer sein :zahn:

nanana, es gibt auch immer mehr Westberliner, die sich den Eisbären anschließen. Also 10 Leute dürftens schon werden :lachtot:
Aber Essen hat damit echt den Vogel abgeschossen. Zumal die Begründung mit der Provokation sowas von unsinn ist. Dann dürfte auch niemand mehr mit Trikot, Schal oder Fahne ins Stadion, da man damit ja den gegnerischen Fan womöglich provoziert :nachdenk:
 

The_Great_VfB

bite niecht närven Dancke
Also wird immer lustiger mit den deutschen, von was kommt das wohl? Ablenken von den wirklichen Problemen die uns beschäftigen? Mein stellen die Leutz sich an, DDR Symbole mit dem Nazi Regime vergleichen :suspekt: . Ich bitte euch, die EX DDR Bürger sind nun mal dort aufgewachsen, un weil es so ist denkt man gerne an die Vergagenheit, vor allem an die Jugend.

Ich bitte euch ! Anstatt sowas gutzuheissen was Essen jetzt macht müsstet alle dagegen poltern. Immerhin sind das auch Deutsche, genau wie Ihr !


cheers
 

Wuschel

Bekanntes Mitglied
derMoralapostel schrieb:
. Andererseits ist die Begründung durchaus nachvollziehbar, wenn man mitbekommen hat, was sich Gästefans z.B. in Dresden bezüglich Ost/West anhören müssen.

Was mussten die sich denn anhören falls ich fragen darf? Hast du da irgendwie ne Quelle? Danke! :hand:
 

Cashadin

Moderator
Teammitglied
Ich finde die Aktion reichlich daneben.

Viel mehr gibts dazu eigentlich nicht zu sagen. RWE Zeigt damit eigentlich nur, dass die berühmte Mauer in den Köpfen bei ihnen mit dem ganz festem Zement angerührt wurde, und auch kein Lichtlein mehr durchlässt.

Zur Ostalgie: Nicht jeder der das verspürt, oder solche Symbole trägt ist gleich ein böser böser Sozialist der gern die Mauer wieder aufbauen würde, und alle in Kerker werfen.

Könnte daran liegen, dass es tatsächlich auch ein paar Menschen gab die in der ehem. DDR einfach nur versucht haben zu leben - glücklich wurden, und sich um Staat und alles drum herum nicht einen Deut geschert haben. Wenn man denen jetzt erzählt:

"Du armer lebtest in einen Unrechtsstaat, und warst schrecklichem ausgesetzt!"

Denken die sich nunmal - hey was soll das? Es gab auch schöne Seiten, und ich kann mich über mein Leben nicht beschweren.

Dummerweise war es nunmal die Mehrzahl der Menschen, die sich mit der DDR arrangierte, und somit einfach den Staat aussen vor liess. Freiheit war das ganz sicher nicht. Bloss war es dennoch ein lebenswertes Leben, man konnte dennoch glücklich werden. Und deshalb gibts auch noch gute Gedanken daran.
 
Also ich finde die Aktion kleinkariert. Scheint RWEs letzter Hoffnungsschimmer zu sein, gegen den dritten Ostverein im dritten Heimspiel den ersten Sieg zu landen. Is' natürlich blöde, weil die Cottbuser sicher besser als Ost-RWE und Aue sind und insofern zumindest nicht verlieren werden.

Schlappes Vergleiche mit dem tausendjährigen Reich sind ganz toll, vor allem, weil er so unheimlich viel zu wissen scheint über die DDR. Sehr schön war auch die Einlassung mit den Maden im Speck des Sozialstaates. Danke dafür, was sind wir alle unnütz. Meinst Du, Schlappe, wenn ich mal nach Hadamar (Hessen) fahre und frage, ob die mich quasi als unwertes Leben entsorgen können, ob ich 'ne positive Antwort bekomme. Vielleicht hat ein alter Eugeniker überlebt. Soll ich meine Familie gleich mitnehmen? Bitte gib mir 'nen gescheiten Rat, als Ossi fällt mir das selbständige Denken immer so schwer und ich krieg dann Kopfschmerzen. (Frag' mich nur wieso, wenn ich doch gar kein Gehirn besitze).

ps: DDR-Symbole trage ich nicht und ich sehe auch keinen Grund, warum ich mir so'n Accesoire zulegen sollte.

pps: Das Fehlen von smileys ist beabsichtigt.
 
Cashadin schrieb:
Ich finde die Aktion reichlich daneben.

Viel mehr gibts dazu eigentlich nicht zu sagen. RWE Zeigt damit eigentlich nur, dass die berühmte Mauer in den Köpfen bei ihnen mit dem ganz festem Zement angerührt wurde, und auch kein Lichtlein mehr durchlässt.

Zur Ostalgie: Nicht jeder der das verspürt, oder solche Symbole trägt ist gleich ein böser böser Sozialist der gern die Mauer wieder aufbauen würde, und alle in Kerker werfen.

Könnte daran liegen, dass es tatsächlich auch ein paar Menschen gab die in der ehem. DDR einfach nur versucht haben zu leben - glücklich wurden, und sich um Staat und alles drum herum nicht einen Deut geschert haben. Wenn man denen jetzt erzählt:

"Du armer lebtest in einen Unrechtsstaat, und warst schrecklichem ausgesetzt!"

Denken die sich nunmal - hey was soll das? Es gab auch schöne Seiten, und ich kann mich über mein Leben nicht beschweren.

Dummerweise war es nunmal die Mehrzahl der Menschen, die sich mit der DDR arrangierte, und somit einfach den Staat aussen vor liess. Freiheit war das ganz sicher nicht. Bloss war es dennoch ein lebenswertes Leben, man konnte dennoch glücklich werden. Und deshalb gibts auch noch gute Gedanken daran.

:spitze: no further comment
 
Anlässlich dieser Diskussion und der (für mich absolut unverständlichen) Aktion seitens RW Essen, schlägt DisasterArea hiermit folgende Reform vor:

1. Sofortige Einführung von FKK-Tribünen, zwecks Vermeidung von jeglicher Art von Provokation

- Da die Verfassung vorsieht daß keiner wegen seiner Hautfarbe, Glauben, ergo Schniedel- oder Brustgröße verfolgt werden kann, sind somit Provokationen jeglicher Art ausgeschlossen.
- Da aber die Fans die Trikotfarben der jeweiligen Vereine als Provokation empfinden können....

2. Ebenso die Spieler mussen auf Trikot und jegliche Art von Bekleidung verzichten und im FKK-Modus antreten.

- Die bisherige Werbung auf den Trikots wird den Spielern eintätowiert oder mittels Brenn-Eisen eingebrannt.

Fazit:
- Durch FKK-Fußball wird dieses Problem gelöst
- Ebenso wird es keine "Striker" mehr geben die auf den Platz laufen (außer sie sind gekleidet, natürlich).

...Übrigens empfinde ich Kleidung bestimmter Marken....Haarschnitte mancher Art...und so vieles, vieles mehr....ebenso als...Provokation.... :lachtot:

Lächerlicher geht's net mehr....Danke RW Essen für diese lustige (da dumme) Einlage...

...Saludos aus Madrid...
 

Icke

Altwürdiger Fraguser
DisasterArea schrieb:
Anlässlich dieser Diskussion und der (für mich absolut unverständlichen) Aktion seitens RW Essen, schlägt DisasterArea hiermit folgende Reform vor:

1. Sofortige Einführung von FKK-Tribünen, zwecks Vermeidung von jeglicher Art von Provokation

- Da die Verfassung vorsieht daß keiner wegen seiner Hautfarbe, Glauben, ergo Schniedel- oder Brustgröße verfolgt werden kann, sind somit Provokationen jeglicher Art ausgeschlossen.
- Da aber die Fans die Trikotfarben der jeweiligen Vereine als Provokation empfinden können....

2. Ebenso die Spieler mussen auf Trikot und jegliche Art von Bekleidung verzichten und im FKK-Modus antreten.

- Die bisherige Werbung auf den Trikots wird den Spielern eintätowiert oder mittels Brenn-Eisen eingebrannt.

Fazit:
- Durch FKK-Fußball wird dieses Problem gelöst
- Ebenso wird es keine "Striker" mehr geben die auf den Platz laufen (außer sie sind gekleidet, natürlich).

...Saludos aus Madrid...
Damit würde auch gleich die blöde Regel mit dem Trikot ausziehen/über den Kopf ziehen ausser Kraft gesetzt :spitze: :lachtot:
 

Moonracker

Grenzwertig Biertrinkend
XRICKX84 schrieb:
Diese DDR Zeichen haben eindeutig NICHTS mit Fußball zu tun....und ICH finde es VOLLKOMMEN IN ORDNUNG was Essen macht....
den gerade bei RWE gibt es nicht gerade wenige Gewaltbereite Fußballfans.....und Cottbus ist auch kein unbeschriebenes Blatt.....
und da kann es leicht dazu kommen, dass sich RWE´ler provoziert fühlen oder provoziert werden.....gerade jetzt wo dieser scheiß mit "zieht die mauer wieder hoch" etc. wieder zum vorschein kommt .....

Also meiner Meinung nach VOLLKOMMEN RICHTIG die Entscheidung :laola:

Looool
Wasn das fürn Blödsinn ??
Die Essener kämen sich Provoziert vor weil Cottbusser DDR Symbola tragen und dann könnte es Ausschreitungen geben wegen dieser DDR Symbole ??
Wie bescheurt muss man sein um solch einen Blödsinn zu glauben ??
Fühlt IHR bremer euch Provoziert wenn WIR HSV fans das Hamburger Stadtwappen auf der Brust und auf Flaggen und Banner in Euer stadion tragen ??
 

Aimar

Frauensportbeauftragter
Die Fans von Fußball-Zweitligist Energie Cottbus
dürfen nun doch Kleidung mit DDR-Symbolen im Essener
Georg-Melches-Stadion tragen. Darauf einigten sich die Präsidenten
Dieter Krein (Cottbus) und Rolf Hempelmann (Essen) vor dem
Punktspiel beider Mannschaften am kommenden Sonntag (15.00 Uhr).
Ein Schreiben des Essener Sicherheitsbeauftragten Dieter
Uhlenbroich hatte am Dienstag für Ärger gesorgt. Uhlenbroich hatte
die Lausitzer darauf hingewiesen, dass Gäste-Fans mit DDR-Symbolen
keinen Zutritt zum Stadion erhielten, `um so eine mögliche
Provokation der RWE-Anhänger zu vermeiden".
In einer gemeinsamen Erklärung beider Klubs heißt es nun, man
sei sich einig, dass `die vielen Gemeinsamkeiten der großen
Energie-Städte eher Anlass für das Entstehen von Freundschaften
sind und nicht ein Grund für Auseinandersetzungen". Und weiter:
`Selbstverständlich werden am Sonntag im Georg-Melches-Stadion
Energie-Fans ihre DDR-Nostalgie-Shirts tragen können."
 

veltins_vom_fass

augmentiert
Wäre auch ziemlich bescheuert, den Leuten ihre DDR-Shirts zu verbieten. Jeder hat das Recht, sich so zu kleiden wie er will (bis auf wenige Ausnahmen, z.B. Hakenkreuzen oder gar nix) und wo er will (also sogar in Essen).

Mal was allgemeines zu der Sache: Natürlich ist nicht jeder Mensch im DDR-Retro-Shirt ein Kommunist. Und natürlich gab es in der ehemaligen DDR wahrscheinlich genügend angenehme Momente, die einem ein halbwegs beschwerdefreies Leben ermöglichten - für die meisten jedenfalls.
Mit Besorgnis sehe ich jedoch die allgemeine Verharmlosung des alten politischen Systems, speziell wenn ich mir anschaue, dass die PDS, der legitime Nachfolger der SED, deren Mitglieder Menschenrechte mit Füßen getreten haben, im Osten immer mehr zur zweitgrößten politischen Kraft wird; und das nur knapp 15 Jahre nach der Wende!
Also: Ne gewisse (N)Ostalgie ist in Ordnung (ich erinner mich ja auch mit wohligen Schauern an die gute alte Schulzeit in den 90ern), aber darüber sollte man das politische System nicht vergessen, deren Fortführung die PDS verkörpert.
 
Moonracker schrieb:
Looool
Fühlt IHR bremer euch Provoziert wenn WIR HSV fans das Hamburger Stadtwappen auf der Brust und auf Flaggen und Banner in Euer stadion tragen ??

Auf Mallorca habe ich mich provoziert gefühlt als 2 Typen am "Nchbarbalkon" ein riesiges HSV Banner ausgeroll haben..... :hammer:

tja.....pech gehabt......hatte die passende Antwort parat und hab meine werder fahne aufgehangen :spitze:

soviel zum thema provozieren :floet:

PS: Nein wir sind uns nicht an die Gurgel gesprungen.... :hammer:
sondern sind abends (also nach dem aufstehen :zwinker3: ) zusammen saufen gegangen :fress:
 

joe montana

HOBBY-Triathlet
Essen hat mitlerweile den "Salto rückwärts" gemacht und will die DDR Symbole nun doch zulassen (Quelle: ZDF VT).

Das ist sicher die richtige Entscheidung.

Trotzdem finde ich es ***doof, wenn, vor allem jungen Menschen, diese Sybole eines Staates tragen, der systematisch Leute ausspioniert, eingesperrt und belogen hat.
 
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