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Schalke-Finanzen: Befreiungsschlag nur in der Bundesliga möglich
Die finanzielle Lage des FC Schalke 04 ist nicht mehr dramatisch, aber immer noch angespannt. Ein Kommentar.
da stimmt bei der WAZ zumindest mal die Überschrift, dann gehts aber auch gleich im inhaltlichen Sturzflug weiter.Schalke-Finanzen: Befreiungsschlag nur in der Bundesliga möglich
Die finanzielle Lage des FC Schalke 04 ist nicht mehr dramatisch, aber immer noch angespannt.
Dte Definition von "nicht mehr dramatisch" hat der WAZ-Schreiberling exklusiv, zumal ohne Tricksereien nicht mal mehr die Lizensierungsauflagen erfüllt werden.
Das traditionelle Zweitrunden-Aus im DFB-Pokal spielt dem Verein auch nicht gerade in die Karten.
Das Anlagevermögen ist im vergangenem Geschäftsjahr erneut um 10 Prozent auf nun 61.642.613,61 Euro gesunken.
Und das ist der Richtwert für den "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag".
In einem weiteren Artikel schreibt die WAZ:
nein, das heisst es NICHT. Der Verein muss die Überschuldung um 5 Prozent senken, das ist ganz was anderes.Schalke: Transfer-Erlöse helfen wohl für Abwendung eines Punktabzugs
So sind die Schalker angewiesen, bis zum Stichtag am 31. Dezember 2025 das negative Eigenkapital um fünf Prozent zu reduzieren – gemessen am Wert zum Jahresbeginn. Heißt: Der Zweitligist müsste zum Stichtag einen Gewinn von rund 4,9 Millionen Euro ausweisen. Sollte das nicht gelingen, würde der Klub mit drei Minuspunkten in die Saison 2026/27 starten.
Genossenschaft hilft Schalke finanziell
Bei Bedarf kann die Genossenschaft Anteile am Stadion kaufen, das aktuell zu großen Teilen dem Verein gehört. Vereinfacht dargestellt erhöhen sich durch den Verkauf von Stadionanteilen an die Genossenschaft die stillen Reserven und somit auch das Eigenkapital des Vereins. Aufgrund von steuerlichen und organisatorischen Aspekten ist dieser Prozess zwar kompliziert, doch würde bilanziell helfen.
Schalke verkündet Millionen-Gewinn – so steht es um die EK-AuflageDie Schalker streben hier eine Punktlandung an, wollen nicht mehr als die rund 4,9 Millionen Euro als Gewinn ausweisen, um die DFL-Auflage zu erfüllen. Übrige Gewinne sollen ins nächste Jahr verlagert werden – wenn die Schalker erneut die Auflage erfüllen müssen.
Der Verein lebt mehr denn je von der Hand in den Mund und nun wird auch der "Plan B" von Rühl-Hamers offensichtlich:
Anders als die Arena wird die Genossenschaft (steuer-)rechtlich wohl nicht als Teil des Konzerns behandelt und kann zur Not sogar zukünftig zum Schuldenparken genutzt werden.
(je mehr ich mich mit den Schalker Finanzen beschäftige desto entsetzter bin ich über das deutsche Finanzrecht und dessen Schlupflöcher...)
So manövriert Rühl-Hamers den Verein im Schnusenberg-Stil durch rechtliche Grauzonen und macht den Verein immer unseriöser. Und ärmer.
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