Stefan Malz Vertragsauflösung

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bernieNW

Viva Zappata
Veröffentlicht am 16.12.2004 um 11:54 Uhr
Quelle: dpa

1. FC Kaiserslautern löst Vertrag mit Stefan Malz


Fußball-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern
hat sich mit sofortiger Wirkung von Stefan Malz getrennt. Die Pfälzer
lösten am Donnerstag den noch bis zum 30. Juni 2005 laufenden Vertrag
mit dem Mittelfeldspieler im beiderseitigen Einvernehmen auf. Malz
war im Sommer 2001 von Arsenal London nach Kaiserslautern gekommen,
wo er von Trainer Kurt Jara in dieser Saison nicht mehr
berücksichtigt wurde.

Tja, wieder einer weniger, auch wenn's mir ein wenig leid tut....
 
>Tja, wieder einer weniger, auch wenn's mir ein wenig leid tut....<
mir net, warum auch. wenn ich meinem vorgesetzten als ahnungslosen idiot bezeichne, könnte ich auch meine papiere abholen.
 

Hazuki

Bayern-Fan
wenn er eh keine Rolle mehr gespielt hat, ist es wohl besser wenn er geht (auch für ihn) wobei ich bezweifle, ob er so schnell einen neuen (oberklassigen) Verein finden wird.
 

bernieNW

Viva Zappata
zickzack schrieb:
>Tja, wieder einer weniger, auch wenn's mir ein wenig leid tut....<
mir net, warum auch. wenn ich meinem vorgesetzten als ahnungslosen idiot bezeichne, könnte ich auch meine papiere abholen.

Hat er das so gesagt ?
 

FCK-Fan-Simone

in Elternzeit
Malz bringt uns im Moment echt nicht weiter.
Aber ich werde auch nicht vergessen wie er das 1:0 gegen die Hessen schoss, in der 93.Minute im schlechtesten Spiel das ich je gesehn hab.
Oder wie er toll spielte beim 5:1 gegen St.Pauli.
Ich wünsche ihm dass er einen gescheiten neuen Verein findet
 
josch, woher willst du das wissen?

Mündige Fußballer sind ja auch schön und gut, aber sie müssen dazu auch erst mal selbst Leistungsträger sein
 
kriggebächler schrieb:
leider werden mündige fussballer heutzutage nicht mehr gebraucht.

malz hat nur dass laut ausgesprochen, was 2/3 der mannschaft von jara denkt.
:spitze:
das merkt man ja in jedem spielerinterview, daß jara bei der mannschaft unbeliebt ist. und der vorfall mit malz war vor dem heimspiel gegen stuttgart oder leverkusen, was das mit vollmundig zu tun hat, wird mir jetzt nicht ganz klar. daß malz den typ neben mir nach diesem vorfall gleich angerufen hat, hab ich mir auch nicht aus den fingern gesaugt, warum sollte ich.
 

bernieNW

Viva Zappata
Moin,

alles frisch ?


Kann ich mir gut vorstellen, dass der Malz so gestrickt ist. Hab den mal auf Treffpunkt Betze gesehen. Ihn als "kauzig" zu beschreiben, wär schon untertrieben...
 
bernieNW schrieb:
Moin,

alles frisch ?


Kann ich mir gut vorstellen, dass der Malz so gestrickt ist. Hab den mal auf Treffpunkt Betze gesehen. Ihn als "kauzig" zu beschreiben, wär schon untertrieben...
ist er ohne zweifel und daran ist ja auch nix auszusetzen, aber welcher chef kann es sich ohne autoritätsverlust gefallen lassen, daß ein untergebener ihn im beissein aller mitarbeiter einen volldepp nennt?daß allerdings besonders hartnäckige gegner jara's dies anders sehen, ist auch nachzuvollziehen, aber nichtsdestoweniger bar jeder realität. war das jetzt vollmundig genug, josh?
 

FCK-Fan-Simone

in Elternzeit
bernieNW schrieb:
Kann ich mir gut vorstellen, dass der Malz so gestrickt ist. Hab den mal auf Treffpunkt Betze gesehen. Ihn als "kauzig" zu beschreiben, wär schon untertrieben...

Oh ja, das war ein Auftritt. Was der über seinen Sohn, über seinen Extrainer usw. gesagt hat war nicht ohne :floet:
 
zickzack schrieb:
ist er ohne zweifel und daran ist ja auch nix auszusetzen, aber welcher chef kann es sich ohne autoritätsverlust gefallen lassen, daß ein untergebener ihn im beissein aller mitarbeiter einen volldepp nennt?daß allerdings besonders hartnäckige gegner jara's dies anders sehen, ist auch nachzuvollziehen, aber nichtsdestoweniger bar jeder realität. war das jetzt vollmundig genug, josh?


du kannst mir lange erzählen, dass deine "kontakte" dir internas über die malz`schen auswüchse erzählen. ob ich dir die ganzen zusammengeschusterten halbwahrheiten auch abnehme steht auf einem andern blatt. :suspekt:
 
Ein Typ mit Ecken und Kanten
FUSSBALL: Stefan Malz löst seinen Vertrag beim 1. FCK vorzeitig auf

KAISERSLAUTERN (cka). Die Torwartfrage bleibt vorerst offen, die Leidensgeschichte von Stefan Malz ist beendet. In beiderseitigem Einvernehmen haben sich Fußball-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern und der Ludwigshafener Profi getrennt und den bis 30. Juni 2005 laufenden Vertrag mit sofortiger Wirkung aufgelöst.


„Es ging halt einfach nicht mehr weiter. Es ist das Beste so, für beide Seiten", kommentierte Malz die vorgezogene Trennung von seinem Traumverein. Die „Scheidung" war abzusehen. Seit Saisonbeginn hatte der eigenwillige Allrounder bei Trainer Kurt Jara schlechte Karten. Und die hatte sich der 32-Jährige selbst gegeben. Malz hatte das Training und die Taktik des Österreichers kritisiert, der hat sich geärgert. Und von da an gab es keinen Weg mehr zurück für den Linksfuß, dessen sportliche Laufbahn jetzt mit einer Unterschrift so sang- und klanglos zu Ende gegangen ist. Ende Oktober war Malz wegen „Perspektivlosigkeit" zu den Amateuren aussortiert worden, denen er wegen eines Fußbruchs zuletzt fehlte.


FCK-Vorstandsvorsitzender René C. Jäggi zählt zu den Fans des eher verschlossen wirkenden Malz. Chancen, die beiden Parteien wieder an einem Tisch zu bekommen, hat der Schweizer, der heute seinen 56. Geburtstag feiert, keine gesehen. „Es ging auch nicht - von ihm aus, ... das ist Malz pur", weiß er zu gut, dass der Profi ein Sturkopf ist. Allerdings ein liebenswerter. Jäggi adelt Malz: „Er ist einer der ganz wenigen, die Profil haben. Er hat Ecken und Kanten, da stößt man auch mal an. Er ist ein Typ, und Typen wie er sind selten."


Der Ludwigshafener mit den stahlblauen Augen, dessen Markenzeichen die langen dunkelblonden Haare sind, hat ein bewegtes Fußballerleben hinter sich. Seine Stationen heißen SV Pfingstweide, BW Oppau, Südwest Ludwigshafen, Darmstadt 98, VfR Mannheim, 1860 München, Arsenal London und 1. FCK. Der letzte Pflichtspiel-Einsatz war am 22. Mai diesen Jahres beim Bundesliga-„Finale" der vergangenen Saison, als Malz beim 1:1 gegen Borussia Dortmund gegen Ende der Partie eingewechselt worden war. In Erinnerung wird Malz den Fans im Fritz-Walter-Stadion als derjenige bleiben, der in der gleichen Saison in der Schlussminute das Siegtor gegen Eintracht Frankfurt erzielte - und dann auf dem Platz umherirrte. Malz: „Ich wusste nicht, was ich machen sollte."


Im Sommer 2001 war der Arsenal-Reservist mit großen Hoffnungen in die Pfalz gekommen. Nach dreieinhalb Jahren fällt seine Bilanz - nicht nur bei den „Roten Teufeln" - eher ernüchternd aus. Der Techniker mit dem feinen Humor kann mit der Frage, ob er bedauere, dass seine Karriere so zu Ende gehe, nicht viel anfangen. „Karriere ist was Anderes", meint „Malle" trocken. Was denn? „Karriere ist, wenn man was erreicht. Ich habe ja nichts erreicht. Dafür gibt"s 1000 Gründe. Ich mache mir aber keinen Kopf. Es ist jetzt vorbei und das ist auch gut so." Der Abschied soll nicht unbedingt für immer sein. „In den VIP-Raum werde ich nie wieder gehen", meinte Malz, der sich aber gut vorstellen kann, einmal in der Westkurve aufzutauchen - als Fan.


Beruflich hat der mitunter unbequeme Profi die Weichen längst gestellt. Als Trainer des Landesligisten Arminia Ludwigshafen steuert Malz dem Verbandsliga-Aufstieg entgegen: „Fußball macht ja Spaß. Und bei der Arminia ist es nichts Anderes wie im Profibereich, nur die Bedingungen sind andere."

ron.de
 
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