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The Beatles Get Back

Jaeger

Aktives Mitglied
Hallo FL Community,

schaut hier jemand die Get Back Doku von den Beatles? Für alle die nich wissen was das für eine Doku ist. Es geht um das zustandekommen des letzten Albums Let it be. Dabei handelt es sich jedoch um keine Nacherzählung sondern um eine Wiedergabe der damaligen Ereignisse wie Sie waren. Peter Jackson konnte dabei auf über 50 Stunden Videomaterial zurückgreifen. Zu dem damaligen Plan gehört neben einem neuen Album und einer Liveshow eine Dokumentation. Der Film Let it Be zeigte damals ein düsteres Bild der Beatles. Knapp 50 Jahre später entsteht ein ganz anderes Bild der Fab Four.

 
Zuletzt bearbeitet:

Adi Preißler

Zweitnick
Hallo FL Community,

schaut hier jemand die Get Back Doku von den Beatles?
Ja, klar, ich habe mir das alles komplett angesehen.

Ein sensationelles kulturhistorisches Dokument. Nicht nur, dass man hier dabei ist, wie aus rudimentärsten Fragmenten geniale Tracks entstanden sind (Get Back), auch zeigen sich hier die unterschiedlichen Charaktere, deren Haltung zur Musik und vor allem die unterschiedlichen Ambitionen der Fab Four in Verbindung mit der Band. Ringo, der einfach gern mit den anderen zusammen war. George, der massenhaft Songs im Gepäck hatte, aber fast keiner fertig arrangiert und sich selbst immer so unsicher war, wie er den Song dann am Ende haben wollte. John, der Bock hatte, rumzualbern, ein bisschen zu jammen, aber nicht so gern planen wollte und vor allem nicht so gern für längere Zeit verplant werden wollte. Und Paul, der so viel mehr vorhatte, der am liebsten mindestens 14 Songs komplett eingeprobt hätte und ein richtiges großes Konzert mit Publikum und keinen Rooftop Gig wollte. Mehrfach merkt man, wie er damit hadert, dass die anderen seine Ambitionen und seine Motivation nicht teilen. Teilweise geradezu tragisch.

Aber ja, trotzdem ist das natürlich großartige Musik und auch das, was wir letztlich bekommen haben, also das Album und die die Tracks die auf den 45s gelandet sind, sind toll. Aber es wäre wohl auch noch mehr gegangen. Genau das sahen die Fabs selbst ja auch so, weshalb sie dann einige Monate später nochmal "richtig" ins Studio gingen, um dort "Abbey Road" aufzunehmen.

Tja, schade dass sie nicht zusammengeblieben sind.
 

Dosamma

Modellierer
Ja, klar, ich habe mir das alles komplett angesehen.

Ein sensationelles kulturhistorisches Dokument. Nicht nur, dass man hier dabei ist, wie aus rudimentärsten Fragmenten geniale Tracks entstanden sind (Get Back), auch zeigen sich hier die unterschiedlichen Charaktere, deren Haltung zur Musik und vor allem die unterschiedlichen Ambitionen der Fab Four in Verbindung mit der Band. Ringo, der einfach gern mit den anderen zusammen war. George, der massenhaft Songs im Gepäck hatte, aber fast keiner fertig arrangiert und sich selbst immer so unsicher war, wie er den Song dann am Ende haben wollte. John, der Bock hatte, rumzualbern, ein bisschen zu jammen, aber nicht so gern planen wollte und vor allem nicht so gern für längere Zeit verplant werden wollte. Und Paul, der so viel mehr vorhatte, der am liebsten mindestens 14 Songs komplett eingeprobt hätte und ein richtiges großes Konzert mit Publikum und keinen Rooftop Gig wollte. Mehrfach merkt man, wie er damit hadert, dass die anderen seine Ambitionen und seine Motivation nicht teilen. Teilweise geradezu tragisch.

Aber ja, trotzdem ist das natürlich großartige Musik und auch das, was wir letztlich bekommen haben, also das Album und die die Tracks die auf den 45s gelandet sind, sind toll. Aber es wäre wohl auch noch mehr gegangen. Genau das sahen die Fabs selbst ja auch so, weshalb sie dann einige Monate später nochmal "richtig" ins Studio gingen, um dort "Abbey Road" aufzunehmen.

Tja, schade dass sie nicht zusammengeblieben sind.

Wie wird der Film in Deutschland gezeigt? Mit Untertiteln?
 

Adi Preißler

Zweitnick
Wie wird der Film in Deutschland gezeigt? Mit Untertiteln?
Deutsche Untertitel kann man zusätzlich einblenden lassen, englischsprachige Untertitel sind von vornherein bei den Passagen dabei, wo die Sprache nicht so gut zu verstehen ist. Viele Bemerkungen und Gespräche konnte man auf den Ursprungsbändern bisher nicht hören, Peter Jackson hat diese erst durch aufwändige Bearbeitungen hörbar gemacht, trotzdem sind sie teils schwer verständlich. Aber teilweise höchst interessant.

Für mich ist das alles unglaublich, müssen doch tatsächlich Teile der bisherigen Common-Sense-Beatles-Historie umgeschrieben werden. Übrigens nicht erst seit diesem Film, eigentlich schon spätestens seit Veröffentlichung umfangreicher Session-aufnahmen zum Weißen Album 2018. Großartig, ganz ganz großartig. Ich bin Beatles-Fan seit 1977 und kenne sämtliches Material als hätte ich es selbst eingespielt. Da öffnen sich seit ein paar Türen, von denen man nie geglaubt hätte, dass es sie überhaupt gibt. Gute Zeiten für Beatles-Aficionados.
 

Dosamma

Modellierer
Deutsche Untertitel kann man zusätzlich einblenden lassen, englischsprachige Untertitel sind von vornherein bei den Passagen dabei, wo die Sprache nicht so gut zu verstehen ist. Viele Bemerkungen und Gespräche konnte man auf den Ursprungsbändern bisher nicht hören, Peter Jackson hat diese erst durch aufwändige Bearbeitungen hörbar gemacht, trotzdem sind sie teils schwer verständlich. Aber teilweise höchst interessant.

Für mich ist das alles unglaublich, müssen doch tatsächlich Teile der bisherigen Common-Sense-Beatles-Historie umgeschrieben werden. Übrigens nicht erst seit diesem Film, eigentlich schon spätestens seit Veröffentlichung umfangreicher Session-aufnahmen zum Weißen Album 2018. Großartig, ganz ganz großartig. Ich bin Beatles-Fan seit 1977 und kenne sämtliches Material als hätte ich es selbst eingespielt. Da öffnen sich seit ein paar Türen, von denen man nie geglaubt hätte, dass es sie überhaupt gibt. Gute Zeiten für Beatles-Aficionados.

Ach so, ich dachte das käme im Kino. Ups.

Ja, klingt interessant. Würde ich mir gerne ansehen.
 

Adi Preißler

Zweitnick
Ach so, ich dachte das käme im Kino. Ups.

Ja, klingt interessant. Würde ich mir gerne ansehen.
Ursprünglich war das Projekt als Kinofilm geplant und sollte im letzten Jahr ins Kino kommen. Hier war die Pandemie aber tatsächlich mal von Vorteil, der Film wurde erst verschoben und dann überredete Peter Jackson den Beatles-Clan, lieber eine mehrteilige TV-Produktion zu entwickeln. Und bekommen haben wir jetzt über 7 Stunden höchst interessantes Material. Gar nicht mal immer durchgehend hochspannend und sensationell, man ist auch dabei, wenn die Beatles bei der Entwicklung der Songs vor sich hinmäandern und nicht weiterkommen. Die Frauen und Freundinnen der Beatles kommen inst Studio, irgendwelche wichtigen Leute, irgendwelche unwichtigen Leute, Paul's Freundin Linda bringt ihre hinreißende Tochter Heather mit, Yoko kräht minutenlang ins Mikro - man ist mitten dabei und erlebt, wie zäh das teilweise auch war.

Ich werde mir das in den nächsten Tagen wohl nochmal komplett geben.
 

StrolchoDulle

"Fanlager-Auszeit" - Gesperrt
Ursprünglich war das Projekt als Kinofilm geplant und sollte im letzten Jahr ins Kino kommen. Hier war die Pandemie aber tatsächlich mal von Vorteil, der Film wurde erst verschoben und dann überredete Peter Jackson den Beatles-Clan, lieber eine mehrteilige TV-Produktion zu entwickeln. Und bekommen haben wir jetzt über 7 Stunden höchst interessantes Material. Gar nicht mal immer durchgehend hochspannend und sensationell, man ist auch dabei, wenn die Beatles bei der Entwicklung der Songs vor sich hinmäandern und nicht weiterkommen. Die Frauen und Freundinnen der Beatles kommen inst Studio, irgendwelche wichtigen Leute, irgendwelche unwichtigen Leute, Paul's Freundin Linda bringt ihre hinreißende Tochter Heather mit, Yoko kräht minutenlang ins Mikro - man ist mitten dabei und erlebt, wie zäh das teilweise auch war.

Ich werde mir das in den nächsten Tagen wohl nochmal komplett geben.
Yoko war die Pest.
 

Jaeger

Aktives Mitglied
Yoko war die Pest.
Wie kommst du darauf? Schau dir das Material mal an. Yoko ist immer bei den Sessions daber aber..
-Yoko hört nur zu
-Sie mischt sich weder in die Auswahl der Songs noch wie das TV Special auszusehen hat ein.
-Sie liest Zeitung, malt oder unterhält sich mit Linda.

Daher kann ich nicht verstehen, wie die Leute glauben, dass Yoko Schuld an der Trennung der Beatles hat.
Am meisten freut mich, dass in der Doku alles gezeigt was Disney in Ihren Werken nicht erlaubt.
 

StrolchoDulle

"Fanlager-Auszeit" - Gesperrt
Wie kommst du darauf? Schau dir das Material mal an. Yoko ist immer bei den Sessions daber aber..
-Yoko hört nur zu
-Sie mischt sich weder in die Auswahl der Songs noch wie das TV Special auszusehen hat ein.
-Sie liest Zeitung, malt oder unterhält sich mit Linda.

Daher kann ich nicht verstehen, wie die Leute glauben, dass Yoko Schuld an der Trennung der Beatles hat.
Am meisten freut mich, dass in der Doku alles gezeigt was Disney in Ihren Werken nicht erlaubt.
Das Gekrächze hast du nicht gehört? Und natürlich hat Yoko John die Chance genommen, die Truppe zusammenzuhalten.
 

Adi Preißler

Zweitnick
Man gibt natürlich gern Yoko die Schuld an vielen Dingen, vor allem an der Trennung der Fab Four, dann muss man das Idol John nicht beschädigen und nimmt ihn geschmeidig aus der Schusslinie.
 

Stan-Kowa

Leide an Islamintoleranz
Man gibt natürlich gern Yoko die Schuld an vielen Dingen, vor allem an der Trennung der Fab Four, dann muss man das Idol John nicht beschädigen und nimmt ihn geschmeidig aus der Schusslinie.
Also habe ich es einigermassen richtig in Erinnerung?!
Lennon soll doch sowieso ein schwieriger Charakter gewesen sein,um nicht zu sagen ...ein Kotzbrocken.
 

Adi Preißler

Zweitnick
Also habe ich es einigermassen richtig in Erinnerung?!
Lennon soll doch sowieso ein schwieriger Charakter gewesen sein,um nicht zu sagen ...ein Kotzbrocken.
Aus meiner Sicht ganz schwer einzuschätzen. Die Berichte der Zeitzeugen und auch der Bandmitglieder selbst widersprechen sich teilweise und haben sich im Laufe der Jahre auch verändert. Nicht wenigen gilt/galt z. B. Paul als extrem bossy und bevormundend. Er soll vor allem John und George mit seinem Perfektionismus im Studio ganz schön auf den Geist gegangen sein. John schienen die Beatles ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr ganz so wichtig gewesen, wie Paul und Ringo. Das fiel zeitlich tatsächlich auch ungefähr mit dem Beginn der der Beziehung zu Yoko an. Und auch George tendierte mehr und mehr dazu, Dinge allein oder mit anderen, neu dazu gewonnenen Freunden (Clapton, David Crosby, Ravi Shankar) machen zu wollen. Er hatte tonnenweise Songs auf Halde und bekam diese Songs irgendwie nicht richtig bei den Beatles unter. Oder vielleicht wollte er es auch nicht.

Trotzdem, die vier haben bis zum Schluss immer auch Spaß im Studio gehabt und zumindest phasenweise auch begeistert miteinander aufgenommen. Nach der Trennung haben George und Ringo bei vielen Sessions von John im Studio mitgeholfen, bei Ringos Alben waren sie sogar alle, wenn auch nicht gleichzeitig dabei. Nur bei Paul war meines Wissens lediglich Ringo als einziger Bandkollege auch bei Plattenaufnahmen dabei. Schwer zusagen, ob John und George keinen Bock mehr auf Paul hatten oder Paul keinen Bock auf die anderen beiden, denen er stundenlang alles erklären und vorsingen musste, was die beiden ja früher bei den Beatles nervte.

Sagen wir's so: 1980 schien genug Gras über die Sache gewachsen zu sein, dass die Jungs mehr oder weniger bereit für eine Reunion waren. Es gab tatsächlich konkrete Pläne für ein einmaliges Konzert. Aber dann kam dieses dumme Riesenarschloch Mark David Chapman...
 

Stan-Kowa

Leide an Islamintoleranz
Aus meiner Sicht ganz schwer einzuschätzen. Die Berichte der Zeitzeugen und auch der Bandmitglieder selbst widersprechen sich teilweise und haben sich im Laufe der Jahre auch verändert. Nicht wenigen gilt/galt z. B. Paul als extrem bossy und bevormundend. Er soll vor allem John und George mit seinem Perfektionismus im Studio ganz schön auf den Geist gegangen sein. John schienen die Beatles ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr ganz so wichtig gewesen, wie Paul und Ringo. Das fiel zeitlich tatsächlich auch ungefähr mit dem Beginn der der Beziehung zu Yoko an. Und auch George tendierte mehr und mehr dazu, Dinge allein oder mit anderen, neu dazu gewonnenen Freunden (Clapton, David Crosby, Ravi Shankar) machen zu wollen. Er hatte tonnenweise Songs auf Halde und bekam diese Songs irgendwie nicht richtig bei den Beatles unter. Oder vielleicht wollte er es auch nicht.

Trotzdem, die vier haben bis zum Schluss immer auch Spaß im Studio gehabt und zumindest phasenweise auch begeistert miteinander aufgenommen. Nach der Trennung haben George und Ringo bei vielen Sessions von John im Studio mitgeholfen, bei Ringos Alben waren sie sogar alle, wenn auch nicht gleichzeitig dabei. Nur bei Paul war meines Wissens lediglich Ringo als einziger Bandkollege auch bei Plattenaufnahmen dabei. Schwer zusagen, ob John und George keinen Bock mehr auf Paul hatten oder Paul keinen Bock auf die anderen beiden, denen er stundenlang alles erklären und vorsingen musste, was die beiden ja früher bei den Beatles nervte.

Sagen wir's so: 1980 schien genug Gras über die Sache gewachsen zu sein, dass die Jungs mehr oder weniger bereit für eine Reunion waren. Es gab tatsächlich konkrete Pläne für ein einmaliges Konzert. Aber dann kam dieses dumme Riesenarschloch Mark David Chapman...
Aber wir sind uns schon einig das eigentlich Jodie Foster schuld ist....?!
 
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