Theo Zwanziger

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Jan

Nur der SFS!
Kann ich nicht beurteilen, bin kein Journalist. Kenne auch kein seriöses Blatt, in dem der Fall nach dem Anfangsbohei irgendwo hoch gehandelt würde.
So funktionieren Medien. Ein Thema wird so lange hoch gehandelt, bis ein anderes eine höhere Auflage verspricht. Zu dem Thema ist inhaltlich alles gesagt und geschrieben worden. Ein "Sechsnull" verkauft sich nun mal nicht mehr so gut, wenn man schon über die ersten fünf Tore berichtet hat. Dass der Fall aber so hoch gehandelt wurde, verdeutlicht die journalistische Bedeutung.

Journalistisch ist der Rechtsstreit auch deshalb wertvoll, weil investigativer Journalismus mit aller Vorliebe unterdrückt wird. In diesem Fall funktioniert es aber nicht.

PR für sich selber versucht er ja zu machen. Immerhin reicht's zu 'nem Blog auf der eigenen Homepage. Viel mehr wird da auch nicht rauskommen.
Der DFB hat in Sachen PR sowieso 'nen miesen Ruf, da juckt die Bagatelle nicht weiter.
PR macht er für sich selbst, um nicht in den finanziellen Ruin zu stürtzen.

Wenn so ne Bagatelle nicht weiter mehr juckt, braucht man es auch gar nicht erwähnen. Sollen die Kommunikationsherrscher eben ohne Widerspruch ihren Mist verzapfen. Wenn das Dein Wunsch ist, okay ...

Welche Stellung? Blogs haben in D noch keine Stellung. Und bis es soweit ist, ist der Typ schon lange wieder vergessen.

Interssiert die Öffentlickeit nur nicht.
Beweist die Tatsache, dass über 1000 Menschen seinen Rechtsstreit finanziell unterstützen, nicht das Gegenteil?

Dass Blogs generell aber nur eine geringe Stellung haben, ist sicherlich richtig.
 

die bunte Kuh

unbefleckte Erkenntnis
Journalistisch ist der Rechtsstreit auch deshalb wertvoll, weil investigativer Journalismus mit aller Vorliebe unterdrückt wird. In diesem Fall funktioniert es aber nicht.
Genau das hab' ich mit hochstilisiert gemeint. Hier geht es doch nicht um Unterdrückung von investigativem Journalismus, sondern darum, dass sich Zwanziger durch eine seinen Begriffen nach ehrabschneidende Äußerung angegriffen gefühlt hat und deswegen klagt. Das fällt m.E. eher in die Kategorie "frisch auf's Land gezogener Stadtbewohner verklagt Nachbarn, weil der Hahn morgens kräht". Zwanziger hat das Recht, sich dagegen vor Gericht zu wehren und das Recht, sich damit lächerlich zu machen, so gut er kann, hat er auch.


PR macht er für sich selbst, um nicht in den finanziellen Ruin zu stürtzen.
Das ist sein gutes Recht, das nächste Mal sollte er allerdings 'ne Rechtschutzversicherung abschließen...

Wenn so ne Bagatelle nicht weiter mehr juckt, braucht man es auch gar nicht erwähnen. Sollen die Kommunikationsherrscher eben ohne Widerspruch ihren Mist verzapfen. Wenn das Dein Wunsch ist, okay ...
Widerspruch wurde von Zwanziger eingelegt, nicht von dem Journalisten.:zwinker3:
Wie oben schon erwähnt, das hängst du meiner Meinung nach viel zu hoch. Hier geht's um Kindergartenbeleidigungen, nicht um die Pressefreiheit.



Beweist die Tatsache, dass über 1000 Menschen seinen Rechtsstreit finanziell unterstützen, nicht das Gegenteil?
Nö. Weniger als 1/80 000 der Bevölkerung quer über die Republik verstreut sind in meinen Augen keine Öffentlichkeit. Jeder Bettler in 'ner Großstadt hat 'ne größere Klientel.
 

Jan

Nur der SFS!
Genau das hab' ich mit hochstilisiert gemeint. Hier geht es doch nicht um Unterdrückung von investigativem Journalismus, sondern darum, dass sich Zwanziger durch eine seinen Begriffen nach ehrabschneidende Äußerung angegriffen gefühlt hat und deswegen klagt. Das fällt m.E. eher in die Kategorie "frisch auf's Land gezogener Stadtbewohner verklagt Nachbarn, weil der Hahn morgens kräht". Zwanziger hat das Recht, sich dagegen vor Gericht zu wehren und das Recht, sich damit lächerlich zu machen, so gut er kann, hat er auch.
Letzten Endes geht es um nichts anderes, als investigativen Journalismus zu unterdrücken. Der DFB führt diese Strategie doch seit ner Ewigkeit. Hier geht es um Weinreich vs. DFB, nicht Weinreich vs. Zwanziger, allerspätestens seit der skandalösen Pressemitteilung. Dass dafür noch keine Köpfe gerollt sind, drückt die Perversität ein Stück weit aus.
Widerspruch wurde von Zwanziger eingelegt, nicht von dem Journalisten.:zwinker3:
Wie oben schon erwähnt, das hängst du meiner Meinung nach viel zu hoch. Hier geht's um Kindergartenbeleidigungen, nicht um die Pressefreiheit.
Als Einzelfall meinetwegen, Du siehst das meines Erachtens zu eng.
Nö. Weniger als 1/80 000 der Bevölkerung quer über die Republik verstreut sind in meinen Augen keine Öffentlichkeit. Jeder Bettler in 'ner Großstadt hat 'ne größere Klientel.
Du verwechselt die Zahl der Leute, die Weinreichs Meinung sind, mit der, die für ihn gespendet haben. Das ist ein gewaltiger Unterschied.
 

lowi2000

Maailmanmestari
“Es ist vorbei, und das ist auch gut so”, hat mir mal ein berühmter Fußballfunktionär gesagt. Womit ich schon beim Thema wäre: Es wird keine weiteren Gerichtsgänge mit dem DFB und seinem Präsidenten geben. Dazu fehlen mir Kraft und Willen, die Lösung erscheint mir vernünftig. Was mich bewegt und vor allem: was mich hemmt, habe ich in diesem Fall immer und kürzlich ausführlich in meinem Spendenaufruf dargelegt.

DFB ./. Weinreich: das Finale : jens weinreich
 

gary

Bekanntes Mitglied
Na, wer glaubt im Ernst, dass sich Wingenbach das durch Leistung verdient hat

Anscheinend haben nicht nur du und Amarell Zweifel :zwinker3:

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„Ich stelle mir die Frage, ob er auch die ganze Wahrheit gesagt hat. Hat er auch gesagt, dass dieser Schiedsrichter nicht an erster Stelle stand? Er stand punktgleich an vierter Stelle mit einem weiteren Schiedsrichter, drei standen noch vor ihm. Es wurde ein Schiedsrichter nach oben katapultiert, der nicht an erster Stelle nach den Beobachtungskriterien stand. Da muss man auch sagen: Es haben andere Regeln gegolten, um den Mann nach oben zu bringen.“ Mit anderen Worten: Amerell wirft dem DFB-Präsidenten indirekt Amtsmissbrauch vor.

Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung entspricht es den Fakten, dass Schiedsrichter Wingenbach vom VfL Altendiez, als dessen stellvertretender Vorsitzender Theo Zwanziger agiert, noch im Sommer mit Hinweis auf das Leistungsprinzip nicht durchsetzbar gewesen war. Der DFB verweist auf einen Dreiklang aus Leistung, Perspektive und Regionalprinzip, der Wingenbach doch noch die Nominierung eingebracht habe. Auch in Bundesligakreisen ist aufmerksam registriert worden, wie engagiert Zwanziger die Karriere seines Klubkameraden angeblich schon länger begleitet.

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Deutscher Fußball-Bund: Goldene Zwanziger-Jahre sind vorbei - Fußball - Sport - FAZ.NET
 
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