Tsunami Opfer überlebt 2 Wochen auf See

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Kurz-de-Borussia

Dortmunder.
Rund zwei Wochen nach der Flutkatastrophe in Südasien hat ein arabisches Containerschiff auf hoher See einen Überlebenden geborgen. Der Indonesier Ari Afrizal trieb seit dem 26. Dezember auf dem Indischen Ozean, berichtete die BBC. Er hatte sich auf ein Fischerfloß retten können und sich von alten Kokosnüssen ernährt, die er mit den Zähnen geknackt habe.

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Alle Hoffnung aufgegeben

Bevor das Frachtschiff auftauchte, habe er schon alle Hoffnung aufgegeben, berichtete Afrizal nach seiner Rettung. Schon mehrfach habe er zuvor vergeblich versucht, vorbeifahrende Schiffe auf sich aufmerksam zu machen. Und auch das arabische Containerschiff habe ihn zunächst nicht bemerkt. Aber dann sei es doch umgekehrt und die Mannschaft habe ihn aus dem Wasser gezogen.

Flut riss Afrizal ins Meer

Afrizal berichtete, er habe am Tag der Flutkatastrophe auf einer Baustelle in der indonesischen Provinz Aceh gearbeitet. Dann kam die Welle und spülte ihn zuerst ins Landesinnere. Als das Wasser zurück zum Meer strömte, wurde auch Afrizal mitgerissen. An Treibholz geklammert gelang es ihm, sich über Wasser zu halten. Dann entdeckte er ein beschädigtes Boot und schließlich ein großes Fischerfloß.


Gebete für die Familie
Der junge Mann sei bei seiner Rettung in erstaunlich guter Verfassung gewesen, berichtete der Kapitän des Frachters. Nur seine ausgedörrten Lippen zeigten die Qualen, die der 21-Jährige in 14 Tagen auf See durchstehen musste. Afrizal selbst beschäftigte nach seiner Ankunft in einer malaysischen Hafenstadt nur das Schicksal seiner Familie: Er bete, dass seine Angehörigen die Flut ebenfalls überlebt hätten.

:respekt: :spitze:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Baldrick

Póg mo thóin
Naja, daß er viel Zeit zum Nachdenken hatte, wundert mich weniger als die Tatsache, daß er noch am Leben ist... :zwinker3::floet:
 

Tricoli

rossonero e ferrarista
Baldrick schrieb:
Naja, daß er viel Zeit zum Nachdenken hatte, wundert mich weniger als die Tatsache, daß er noch am Leben ist... :zwinker3::floet:

:lachtot: (Hinweis: Überschrift ausbessern)


Sowas nennt man dann wohl Glück im Unglück :spitze:
 

Turbo

Thorsten
Wie knackt man denn Kokosnüsse mit den Zähnen? :eek:
Ich tue mich ja schon mit Hammer und Meißel schwer :zwinker3:

Irgendwie erinnert mich die ganzen Geschichte ein bischen an den Film Cast Away. Aber Respekt: 14 Tage auf See ohne irgendeinen Menschen zu sehen in totaler Einsamkeit (mal von den Fischen abgesehen) 14 Tage lang zu überleben ist schon Wahnsinn. :spitze:
 
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