Für viele Probleme zwischen Fußball und Fans gibt es keine Lösung. Aber es gibt Möglichkeiten der Linderung.
Ein Verein der Bundesliga verhält sich dabei vorbildlich.
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Doch die organisierten Fans beschränken sich nicht auf ihre Rolle als Stimmungskanonen. Mit einem Selbstbewusstsein, das gar nicht selten die Grenzen zur Selbstüberschätzung und Selbstherrlichkeit überschreitet, vertreten sie ihre speziellen Ansichten über den Einsatz von Pyrotechnik, über den Umgang mit gegnerischen Fans, über die Zersplitterung von Anstoßzeiten oder über die 50+1-Regel. Und stören dabei manchmal Frieden und Ordnung. Für viele Probleme gibt es keine Lösungen. Wer Pyrotechnik ins Stadion schmuggeln will, dem wird es gelingen, keine angemessene Kontrolle vermag das offenbar zu verhindern.
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In diesem Punkt verhält sich Hannover 96 vorbildlich. Der Klub, namentlich Vorstand Martin Kind, zeigt sich rigoros gegenüber den Ultras und lässt sich auch durch einen Stimmungsboykott nicht erpressen. Am Samstag erhob sich zum ersten Mal auf der Haupttribüne ein massenhafter Gegenprotest: „Ultras raus“. Sicher keine ganzheitliche Lösung. Abgesehen davon, dass die Verbannung einer Fangruppe kaum in die Praxis umzusetzen wäre – die Mitglieder könnten sich unter anderem Namen neu formieren. Und wer sich an die Regeln hält, hat ohnehin ein Recht auf Fußball. Es geht um die Auswüchse. Doch leider besteht keine große Hoffnung, dass die schwarzen Schafe aussterben werden. Der Fußball kann durch die richtigen Maßnahmen nur die Zahl gering halten.
Wie die Fußball-Bundesliga ihr Fan-Problem begrenzen kann