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Verletzungssynonym Streller

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zariz

Bekanntes Mitglied
Der VfB Stuttgart muss voraussichtlich noch bis zum Beginn der Rückrunde auf Marco Streller verzichten, der länger als zunächst vermutet an seinen im Mai erlittenenen Brüchen des linken Schien- und Wadenbeins laboriert.

Streller hatte sich die schwere Verletzung bei einem Zusammenprall mit einem Mitspieler im Trainingslager der Schweizer Nationalmannschaft im Vorfeld der Europameisterschaft in Portugal zugezogen.

Der Angreifer war in der vergangenen Saison in der Winterpause vom FC Basel zum VfB gewechselt und hatte in 13 Rückrundenpartien drei Treffer für die Stuttgarter erzielt. In dieser Spielzeit konnte der Schweizer bislang noch kein Spiel für die Schwaben absolvieren.

Streller hatte auf ein Comeback im November gehofft. Nach einer Untersuchung in Basel erklärte der 23-Jährige nun jedoch: "Vermutlich kann ich erst wieder ab Januar spielen."

VfB-Coach Matthias Sammer muss neben Streller auch nach wie vor auf die Leistungsträger Kevin Kuranyi (Anriss des Sydesmosebandes), Fernando Meira (Kreuzbandanriss) und Boris Zivkovic Patellasehnen-Entzündung) verzichten.
 

regelbert

Der, wo ebbes woiß
mel schrieb:
Schade, aber war irgendwie abzusehen, daß das so schnell nix wird.
Warum? Gabs da Kompikationen - ich dachte der läuft schon wieder :suspekt:
Ich hoffe mal, dass die Verzögerung durch ein verlängertes Aufbautraining zustande kommt und nicht durch irgendwelche Entzündungen oder ähnlichem.

Kaba ist ja gut drauf - aber auf die Dauer sollte doch noch ein weiterer treffsicherer Stürmer wieder in den Kader zurückkommen.
 

zariz

Bekanntes Mitglied
Erneuter Rückschlag für Stürmer Marco Streller vom Bundesligisten VfB Stuttgart. Der Schweizer Nationalspieler hat erneut Probleme mit seinem im Mai operierten linken Bein. Die operierte Stelles seines Schien- und Wadenbeinbruches ist entzündet.

Somit verzögert sich das Comeback des Eidgenossen, das vor der Winterpause bereits geglückt schien. Im UEFA-Cup-Spiel gegen Dinamo Zagreb hatte der 23-Jährige bereits wieder für einige Minuten mitgewirkt. Auch in einem Testspiel am vergangenen Samstag gegen den Oberligisten SSV Reutlingen lief Streller auf, erzielte ein Tor, musste sich jedoch bereits nach wenigen Minuten wieder auswechseln lassen.

Derzeit absolviert der Stürmer (13 Bundesliga-Spiele, drei Tore) im VfB-Wintertrainingslager in Marbella lediglich Laufeinheiten. Ein weiterer Eingriff am operierten Bein droht. Marco Streller hatte sich die Fraktur bei einem unglücklichen Zwischenfall während der Vorbereitung mit der Schweizer Nationalmannschaft auf die EURO in Portugal zugezogen. Damals war er mit seinem Teamkollegen Marco Zwyssig zusammengeprallt, beide Spieler trugen keine Schienbeinschoner.

kicker.de
 

die bunte Kuh

unbefleckte Erkenntnis
Interview mit M.Streller über das Comeback

"Ich will das Vertrauen unbedingt zurückgeben"

Marco, am heutigen Dienstag hatte Deine Leidenszeit ein Ende. Erstmals nach langer Zeit hast Du wieder einmal das komplette Programm absolviert. Wie war es denn?
Marco Streller: "Super. Es lief alles gut. Und es hat richtig Spaß gemacht, mal wieder einen Ball am Fuß zu haben und mit den Jungs zu trainieren."

Hattest Du noch Schmerzen?
Marco Streller: "Nein, zum Glück nicht. Klar spüre ich die Belastung, da ich ja ewig nicht mehr mit der Mannschaft gearbeitet habe und ein individuelles Training einfach etwas ganz anderes ist. Aber Schmerzen hatte ich zu keiner Zeit. Wenn jetzt noch die Sicherheit dazu kommt, dann bin ich fast schon wieder der Alte."

Deine Verletzung liegt nun über ein Dreivierteljahr zurück. Gib uns doch mal einen kleinen Einblick in Deine neunmonatige Leidenszeit.
Marco Streller: "Oje, das wird eine lange Geschichte. Also, Ende Mai habe ich mir im Training mit der Nationalmannschaft das Bein gebrochen. In den ersten paar Wochen nach der Operation ging praktisch gar nichts. Dann folgte das Reha-Programm und anfangs war ich trotz kleinerer Rückschläge, die bei einer so schweren Verletzung durchaus normal sind, optimistisch, dass ich es in einem halben Jahr zurück schaffen kann. Ende des vergangenen Jahres sah es dann auch ganz gut aus und ich habe gegen Zagreb im UEFA-Cup dann auch schon wieder ein paar Minuten gespielt. Beim Trainingsstart im neuen Jahr kam aber ein Rückschlag. Nach dem Testspiel in Reutlingen hatte ich starke Schmerzen, ließ mich deshalb noch einmal untersuchen und hatte gehofft, um eine weitere Operation herumzukommen. Nachdem die Schmerzen aber nicht nachgelassen haben, wurde ich dann erneut operiert. Danach folgte wieder die Reha und nun eben das Comeback."

Gab es während Deiner Verletzungspause auch positive Momente, die Dich in irgendeiner Form weitergebracht haben?
Marco Streller: "Ja, auf alle Fälle. Die wichtigste Erkenntnis war für mich, dass alle im Verein und in meinem unmittelbaren Umfeld bedingungslos hinter mir gestanden sind. Mir wurde von allen Seiten Mut zugesprochen. Das hat mir sehr geholfen. Von Vorteil war sicher auch, dass der VfB einer Reha in meiner Heimat in Basel zugestimmt hat. Dort konnte ich in einem bekannten Umfeld mit meinem Physiotherapeuten Christoph Schmeitzky, dem ich blind vertraue und zu dem ich ein ausgesprochen gutes Verhältnis habe, optimal arbeiten. Dafür bin ich dem VfB sehr dankbar und dieses Vertrauen will ich nun unbedingt in Form von Toren wieder zurückgeben."

Kam das versuchte Comeback im Dezember mit Deinem Kurzeinsatz im UEFA-Cup-Spiel gegen Dinamo Zagreb zu früh?
Marco Streller: "Nein, das glaube ich nicht. Ich habe mich damals gut gefühlt, war im Prinzip schmerzfrei und hatte nicht wirklich Probleme. Wenn ich mich noch einmal entscheiden müsste, würde ich es wieder so machen. Denn schließlich haben auch die Ärzte damals grünes Licht gegeben. Dass es dann zu einem Rückschlag kommen würde, konnte niemand erahnen."

Und wann startest Du den nächsten, dann hoffentlich erfolgreichen Versuch einer Rückkehr?
Marco Streller: "Abwarten. Ich muss mich jetzt erst mal wieder in die Trainingseinheiten reinbeißen und hoffe, dass ich nicht wieder einen Rückschlag erlebe. Denn nach so langer Pause können dir muskuläre Verletzungen aufgrund der nicht mehr gewohnten Belastungen oftmals einen weiteren Strich durch die Rechnung machen. Aber ich bin ein positiv denkender Mensch und hoffe, davon verschont zu bleiben. Wenn dies der Fall ist und ich weiter ohne Schmerzen trainieren kann, will ich so schnell wie möglich zurückkehren."

Also kommt das Spiel am Sonntag in Dortmund noch zu früh?
Marco Streller: "Ja, davon gehe ich aus. Aber ich setze mir jetzt auch kein Spiel zum Ziel. Denn wenn es dann nicht reicht, ist die Enttäuschung danach umso größer. Ich lasse alles auf mich zukommen und hoffe auf das Beste."

Dabei wird Dein Comeback schon richtiggehend ersehnt. Manch einer wollte zuletzt eine Sturmkrise beim VfB ausgemacht haben. Gibt es die?
Marco Streller: "So ein Quatsch. Cacau hat elfmal getroffen und Kevin neunmal. Dazu kommen noch vier Treffer von Imre. Ich denke, dass dies eine ordentliche Quote ist. Außerdem haben wir den drittbesten Sturm der Liga. Insofern erübrigt sich eine solche Diskussion von vorne herein."

Aber Kevin Kuranyi trifft fast nur noch in der Nationalmannschaft. Hast Du dafür eine Erklärung?
Marco Streller: "Ich weiß nicht, ob man dies erklären kann oder muss. Es gibt immer mal Phasen, in denen es im Verein nicht und in der Nationalmannschaft gut läuft. Auch umgekehrte Fälle hat es schon gegeben. Im Fußball geht es nicht immer nur logisch zu. Ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass Kevin auch bald schon wieder Tore für den VfB schießen wird."

Auch Cacau ging es zuletzt nicht allzu gut. Er wurde für sein Tor zum 2:0-Zwischenstand gegen die Arminia zum Teil heftig kritisiert. Wie hast Du diese Szene gesehen?
Marco Streller: "Ich kann den Ärger der Bielefelder schon verstehen, muss aber auch sagen, dass Cacau nichts Schlimmes getan hat. Ihm jetzt einen Vorwurf zu machen, weil er dieses Tor geschossen hat, finde ich nicht okay. Wahrscheinlich wäre das Tor gar nicht gefallen, wenn der Torhüter der Arminia in seinem Kasten geblieben wäre. Aber seine Aktion war ja geradezu eine Einladung zu einem Versuch, ein Tor zu schießen."

Es sind noch zehn Spieltage bis zum Saisonende. Was ist für Dich bzw. für den VfB noch drin?
Marco Streller: "Es ist noch alles drin. Wir müssen jetzt einfach weiter konstant punkten wie in den letzten drei Spielen. Wenn uns das gelingt, werden wir am Ende unser Ziel, einen Platz im internationalen Geschäft, auch erreichen. Dazu will ich nach Möglichkeit noch oft einen Teil dazu beitragen."

Und wo landet der VfB am Saisonende?
Marco Streller: "Auf jeden Fall unter den ersten fünf Teams."
08.03.2005 VfB-HP
Hoffentlich passiert diesmal nichts mehr.

MfG
 

zariz

Bekanntes Mitglied
Zerrung bei Streller

Eine Oberschenkelzerrung zwingt Angreifer Marco Streller vom Bundesligisten VfB Stuttgart zu einer Pause. Der Schweizer fällt voraussichtlich auch für das Testspiel der Trapattoni-Elf am Donnerstag beim schwäbischen Ex-Bundesligisten SSV Ulm 1846 (19.30 Uhr) aus.

Streller, der in der vergangenen Saison wegen eines Schien- und Wadenbeinbruches fast komplett ausfiel, absolviert nun mit seinem Sturmkollegen Mario Gomez (erholt sich von einem Bänderriss im Knie) lediglich Reha-Maßnahmen.

Quelle: Kicker.de
 
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