Vierschanzentournee 2023/24

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Die prestigeträchtige Vierschanzentournee findet 2021/22 zum 70. Mal statt – wieder unter Corona-Bedingungen. Ab dem 28. Dezember kämpfen die Skispringer um den Titel. Wer sind die Favoriten und wann kann man die Springen im TV sehen? Wir klären die wichtigsten Fragen.

Wo findet die Vierschanzentournee 2021/2022 statt? Orte, Termine und Zeitplan im Überblick​


Die Reihenfolge der Wettkampforte ist bei der Vierschanzentournee traditionell jedes Jahr die selbe. Sie findet in Deutschland und Österreich auf jeweils zwei Skisprungschanzen statt.


  • Auftaktspringen in Oberstdorf (Deutschland) am 28. und 29. Dezember 2021: Am Dienstag, 28. Dezember 2021, beginnt in Oberstdorf um 16.30 Uhr die Qualifikation auf der Schattenbergschanze. Am Mittwoch, 29. Dezember startet dort dann um 16.30 Uhr das Auftaktspringen der Vierschanzentournee.
  • Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen (Deutschland) am 31. Dezember 2021 und 1. Januar 2022: Auf Oberstdorf folgt das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen. Dort findet an Silvester, 31. Dezember 2021, um 14 Uhr die Qualifikation statt. An Neujahr, 1. Januar 2022, steigt dann ab 14 Uhr der Wettkampf. Danach geht es für die Skispringer und den Tourneetross nach Österreich.

  • Bergiselspringen in Innsbruck (Österreich) am 3. und 4. Januar 2022: Auf der Bergiselschanze in Innsbruck findet das dritte Springen der Vierschanzentournee 2021/22 statt. Die Qualifikation erfolgt am Montag, 3. Januar 2022, ab 13.30 Uhr. Das Bergiselspringen starte am Dienstag, 4. Januar um 13.30 Uhr.
  • Dreikönigsspringen in Bischofshofen (Österreich) am 5. und 6. Januar 2022: Das Finale der Vierschanzentournee steigt in Bischofshofen am 5. und 6. Januar 2022. Die Qualifikation startet am Mittwoch, 5. Januar um 17.15 Uhr. Das Dreikönigsspringen, nach dem dann der Vierschanzentourneesieger feststeht, beginnt am Donnerstag um 17.30 Uhr bei Flutlichtatmosphäre.

Wer sind die Favoriten auf den Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee 2021/22?​


In den ersten Weltcupspringen 2021 haben sich gleich mehrere Springer hervorgetan: Karl Geiger gewann direkt den Auftakt in NischniTagil und landete bei den folgenden drei Weltcups auf dem Podest. Auch Markus Eisenbichler konnte bei den ersten vier Weltcupstationen bereits zwei Podestplätze verbuchen. Schied bei den letzen beiden Weltcup-Wochenende vor der Tournee aber im ersten Durchgang aus und scheint sein gutes Gefühl für die Sprünge aktuell etwas verloren zu haben.

Der Norweger Halvor Egner Granerud und der Japaner Ryoyu Kobayashi, der allerdings eine Weltcupstation wegen einer Corona-Infektion auslassen musste, präsentierten sich bisher ebenfalls stark. Neben Geiger, Kobayashi und Granerud konnten auch der Slowene Anže Lanišek sowie die Österreicher Jan Hörl und Stefan Kraft an den ersten vier Weltcup-Wochenenden Siege einfahren. Während die deutschen Skispringer am 11. und 12. Dezember beim Heimweltcup in Klingenthal enttäuschten, stieg vor allem bei den Norwegern die Formkurve deutlich. Neben Granerud dürfte bei der Vierschanzentournee auch mit Marius Lindvik, Zweiter in der Tourneewertung 2019/20, zu rechnen sein. Daniel-André Tande sprang in Klingenthal nur acht Monate nach seinem schweren Sturz beim Skifliegen in Planica erstmals wieder auf das Podest. Tande lag im März mehrere Tage im Koma. Noch sind seine Leistungen nicht konstant genug, um als Topfavorit bei der Vierschanzentournee zu gelten, aber der Norweger könnte überraschen.

Die Österreicher um Stefan Kraft, Vierschanzentourneesieger von 2014/15, kommen immer besser in Form, je näher die Tournee rückt. Mit Kraft ist ebenso zu rechnen wie mit dem dreimaligen Vierschanzentournee-Sieger und aktuellen Titelverteidiger Kamil Stoch aus Polen. Topfavoriten sind nach der Tournee-Generalprobe in Engelberg aber Geiger und Kobayashi.


Wer sind die deutschen Hoffnungen bei der Vierschanzentournee?​


Im deutschen Team gesetzt sind Karl Geiger und sein Kollege Markus Eisenbichler. Auf ihnen ruhen die Hoffnungen, dass ein deutscher Springer endlich den ersten deutschen Vierschanzentournee-Gesamtsieg seit Sven Hannawald 2002 holt. Hier das komplette deutsche Team:



  • Markus Eisenbichler (TSV Siegsdorf)
  • Severin Freund (WSV DJK Rastbüchl)
  • Karl Geiger (SC Oberstdorf)
  • Stephan Leyhe (SC Willingen)
  • Pius Paschke (WSV Kiefersfelden)
  • Constantin Schmid (WSV Oberaudorf)
  • Andreas Wellinger (SC Ruhpolding)

Wo wird die Vierschanzentournee im TV übertragen?


Eurosport überträgt alle Qualifikationen und Wettbewerbe der Vierschanzentournee. Zudem übertragen die öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF abwechselnd die Vierschanzentournee live. Das Auftaktspringen und die Qualifikation in Oberstdorf sowie das Tournee-Finale 2021 samt Qualifikation in Bischofshofen zeigt das Erste live. Das ZDF überträgt das Neujahrsspringen und die Quali in Garmisch-Partenkirchen sowie die Wettbewerbe in Innsbruck. In Österreich werden alle vier Tournee-Springen von ORF Eins übertragen.

Wo können Sie die Vierschanzentournee im Live-Stream sehen?


Sowohl ARD und ZDF übertragen die Vierschanzentournee auch in ihren Mediatheken im Live-Stream.

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Werderforever

Bekanntes Mitglied
Was ist dann der Grund dafür, dass sie zuletzt so oft weit hinter den Erwartungen und Möglichkeiten zurückblieben?
Ganz weit weg von dem, worauf man hoffen konnte waren sie in den letzten Jahren ja nicht, nur der große Wurf hat gefehlt, obwohl er möglich war.Letztes Jahr hat es Geiger in Insbruck vergeigert, ähnlich erging es Granerud.
 

StrolchoDulle

"Fanlager-Auszeit" - Gesperrt
Was ist dann der Grund dafür, dass sie zuletzt so oft weit hinter den Erwartungen und Möglichkeiten zurückblieben?
Weil sie vielleicht nicht die Form hatten? Und wer bestimmt denn die Erwartungen? Was ist mit den Ösis? In den letzten 5 Jahren hat es kein einziger Österreicher in der Gesamtwertung unter die ersten drei geschafft. Nervenflattern? Deutschland hat in den letzten 4 Jahren 5 Podestplätze in der Gesamtwertung erreicht. Wenn Geiger in diesem Jahr nicht unter die Top 5 kommt, wäre das eine Enttäuschung, aber auch da müsste man dann genau hinschauen ob es wirklich Nervenflattern war.
 

Gute Fee

Feenstaub
Weil sie vielleicht nicht die Form hatten? Und wer bestimmt denn die Erwartungen? Was ist mit den Ösis? In den letzten 5 Jahren hat es kein einziger Österreicher in der Gesamtwertung unter die ersten drei geschafft. Nervenflattern? Deutschland hat in den letzten 4 Jahren 5 Podestplätze in der Gesamtwertung erreicht. Wenn Geiger in diesem Jahr nicht unter die Top 5 kommt, wäre das eine Enttäuschung, aber auch da müsste man dann genau hinschauen ob es wirklich Nervenflattern war.
Eine vernünftige und realistische Antwort. Die deutsche Erwartungshaltung ist auch immer sehr hoch, oft zu hoch. Und Skispringen ist keine Konstante die man fest berechnen kann. Dafür gibt es viel zu viele unabwägbare Faktoren, ist es viel zu oft eine Lotterie, ein Glücksspiel.
 

Werderforever

Bekanntes Mitglied
Eine vernünftige und realistische Antwort. Die deutsche Erwartungshaltung ist auch immer sehr hoch, oft zu hoch. Und Skispringen ist keine Konstante die man fest berechnen kann. Dafür gibt es viel zu viele unabwägbare Faktoren, ist es viel zu oft eine Lotterie, ein Glücksspiel.
Das ist nun auch ziemlich übertrieben formuliert. Es gibt sehr windanfällige Schanzen, die Tourneeschanzen gehören (außer Garmisch ab und an) eher nicht dazu.
 
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