"Wir wollen jetzt nicht mehr nur oben mitspielen,

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joe montana

HOBBY-Triathlet
sondern wir wollen aufsteigen."

Worte aus dem Mund, nicht wie vom Ex-Trainer "Großmaul" Hach oder einen leicht alkoholisierten Kleeblattfan, sondern von dem als zurückhaltend geltenden Benno Möhlmann.
Wer hätte das zu Saisonbeginn gedacht?
Auch als das Kleeblatt die "Pole Position" der Liga innehatte war das Wort Aufstieg ein Tabuwort. Verboten hatte es Möhlmann.
Von Seiten des Vereins gab es ja auch keinen Druck, hatte man letzte Saison gerade noch die Klasse gehalten. Ein weiteres "Aufbaujahr" war vorgesehen.

Aber was tut die Mannschaft: Sie gewinnt Spiel um Spiel.

Wo sind die Ursachen?
1. Der Kader spielte letzte Saison deutlich unter Wert. Die Verunsicherung der Mannschaft nach Abgängen von Leistungsträgern, wie Mamic, konnte erst Benno Möhlmann wieder in Sicherheit und Selbstvertrauen umwandeln.

2. Die Neuzugänge haben eingeschlagen.
Borut Mavric galt als zu alt und als auslandsunerfahren, zeigte aber dass er zurecht Sloweniens Nummer 1 ist. Auch in der Kicker Rangliste steht er zurecht vorne.
Der Shootingstar ist aber Roberto Hilbert (21), der einst schon in der Kleeblatt A-Jugend kickte und über Feucht wieder in der Ronhof kam. Der Kerl hat Zeug zu mehr! Das steht fest.

3. Überraschenderweise wurden die langen Verletzungen von Leistungträgern, wie Ruman, Votava und Fuchs aufgefangen. Denn trotz dieser Schwächung steht das Kleeblatt noch weit vorne in der Tabelle. Was wäre mit diesen Spielern möglich gewesen? Ich spekuliere mal und sage 4 Punkte wenigsten.

4. Die Heimstärke ist wieder da. Nur gegen Köln wurde unglücklich verloren. In der Fremde klappte es noch nicht. Das muss sich ändern, schließlich muss das Kleeblatt noch nach Frankfurt, Köln und Aachen.

Was ist möglich? Wie realistisch ist der Aufstieg?

Die Konkurrenz
ist mit Aachen, Köln und Duisburg auch Frankfurt groß. Diese Mannschaften, auch 1860 München sind nicht schlechter als das Kleeblatt. Die Zebras und die Geißböcke hatten aber auch viele Punkte eher glücklich erzielt. Nun man kann sie ihnen nicht mehr nehmen, aber was wenn das Glück auf einmal nicht mehr da ist?

Neuzugänge:
Mit Albertz und Timm wurden zwei deutsche, erfahrene Spieler geholt. Ob sie das Team wirklich weiterbringen, kann ich schlecht bewerten. Aber den Versuch ist es wert.
Ausgeliehen wurde Rundio an Siegen. Eigler und Heller stehen noch zur Debatte.

Verletzte:
Wie schon oben geschrieben, kehren Ruman, Votava und Fuchs zurück. Somit hat das Kleeblatt eigentlich 5 Neuzugänge.
Leider haben sich im Trainingslager wieder einmal Birk und auch Weber, Caillas und Mavric verletzt. Ersterer hat sowieso die Seuche. Die anderen sollten zum Saisonstart wieder fit sein.

Folgende Startelf könnte sich dann ergeben:
Mavric
Westermann, Kleine, Page, Weber
Hilbert, Alberts, Ruman, Caillas
Rösler, Feinbier

Ersatz
Neuhaus (Essig)
Krämer, Votava, Reichel, Dabac (Birk)
Schröck (Heller), Burkhardt (Karl), Surmann, Fuchs
Timm, Eigler

Eine Aufstiegsprognose mag ich nicht abgeben. Als "typischer Fürth Fan", neige ich nicht zur Euphorie, hoffe aber auf einen positiven Ausgang der Saison. Sprich den 3. Platz am vorletzten Spieltag zuhause gesichert.
 

Glavovic

Bekanntes Mitglied
alles andere,als den aufstieg anzustreben wäre ja auch lächerlich,und würde von niemandem ernst genommen werden.

ich denke,dass der aufstieg,nach den in der vorrunde gezeigten leistungen,auch völlig verdient wäre,und ich bin ziemlich sicher,dass greuther fürth das auch packt.

kann ja wohl nicht angehen,dass alle drei aufsteiger aus nordrhein-wandalien kommen.............ein bayerisches element(wenn auch "nur" ein fränkisches),sollte schon auch dabei sein.

ich würd mir zwar einen anderen bayerischen verein als aufsteiger wünschen(nein!....,ich meine damit NICHT haching oder burghausen!),aber nachdem das ja nicht mehr möglich ist,soll`s das kleeblatt schaffen!

viel glück dabei!
 

joe montana

HOBBY-Triathlet
Glavovic schrieb:
alles andere,als den aufstieg anzustreben wäre ja auch lächerlich,und würde von niemandem ernst genommen werden.

ich denke,dass der aufstieg,nach den in der vorrunde gezeigten leistungen,auch völlig verdient wäre,und ich bin ziemlich sicher,dass greuther fürth das auch packt.

kann ja wohl nicht angehen,dass alle drei aufsteiger aus nordrhein-wandalien kommen.............ein bayerisches element(wenn auch "nur" ein fränkisches),sollte schon auch dabei sein.

ich würd mir zwar einen anderen bayerischen verein als aufsteiger wünschen(nein!....,ich meine damit NICHT haching oder burghausen!),aber nachdem das ja nicht mehr möglich ist,soll`s das kleeblatt schaffen!

viel glück dabei!

Hi Glavo, wünschen würde ich mir das natürlich auch :spitze: . Meinetwegen könnte dann der andere fränkische Verein auch absteigen :zwinker3: .

mfg
 

Banana

Saufkumpane
Ich denke nicht das sie es packen, weil die Hinrunde eher ein Glücksfall war. Aber dennoch denke ich kann Fürth mit der gezeigten Leistung zufrieden sein.
 

Glavovic

Bekanntes Mitglied
joe montana schrieb:
.... Meinetwegen könnte dann der andere fränkische Verein auch absteigen :zwinker3: .

denk ich mir,dass dir das so passen würde... :floet: :zwinker3:

andererseits,DAS fränkische traditionsderby mal wieder unter erstligabedingungen.....das hätte schon was :spitze: ,und außerdem bin ich der ansicht,dass es in der buli garnicht genug bayerische(fränkische) vereine,und demzufolge auch derbys, geben kann........o.k.,vielleicht mit ausnahme der bobfahrer aus diesem oberbayerischen dorf! :zwinker3:
 

joe montana

HOBBY-Triathlet
Na, was ist den dass. Sport1.de hat gemerkt, dass es uns gibt!

Der Ronhof träumt von Liga eins

München - Eigentlich drehte sich in der jüngsten Fußball-Vergangenheit im Frankenland alles um den 1. FC Nürnberg. Das soll sich jetzt aber ändern.

Die Spielvereinigung Greuther Fürth rüstet sich zum Aufstieg in die Bundesliga. Die Hinrunde beendeten die Kleeblättler mit 33 Punkten schon auf einem Aufstiegsplatz, in der Winterpause wurden die Franken noch einmal auf dem Transfermarkt tätig.

Aus China, von Shanghai Shenhua, holten die Franken Jörg Albertz; vom 1. FC Kaiserslautern verpflichtete das Team vom Ronhof Christian Timm. Zwei namhafte Neuzugänge mit reichlich Bundesligaerfahrung. "Hammer-Ali" bringt es auf 150 Einsätze im Oberhaus - Timm immerhin auf 83.

"Bei uns herrscht Aufbruchstimmung. Mit Albertz und Timm wollten wir ein Ausrufezeichen - auch an unsere Konkurrenz - setzen", erklärt Fürths Pressesprecher Christian Riedle die Transfers im Gespräch mit Sport1.

Beide Neuzugänge sollen die ohnehin schon gut besetzte Offensivabteilung mit Sascha Rösler, Marcus Feinbier und Kapitän Petr Ruman weiter verstärken. "Um bei möglichen Ausfällen flexibler zu sein", so Riedle.

Dennoch birgt die Verpflichtung der beiden ehemaligen Bundesligaspieler auch Risiken. Sowohl Albertz als auch Timm erhielten in den letzten Monaten nur sporadisch Wettkampfpraxis.

Dass die Verpflichtung der beiden einem Griff in die Wundertüte gleichkommt, davon will man beim Tabellendritten aber nichts wissen. Im Gegenteil. Fürths Trainer Benno Möhlmann ist davon überzeugt, dass die beiden Neuzugänge einschlagen werden.

Möhlmann warnt

"Beide sind sympathische Typen und passen hundertprozentig zu uns. Timm kennt ja auch einige aus der U-21-Nationalmannschaft und um Jörg Albertz mache ich mir ohnehin keine Sorgen", sagt Benno Möhlmann.

"Aber man muss der Mannschaft und vor allem den Neuen auch Zeit geben, darf bestimmt keine Wunderdinge von uns erwarten", bittet der Fürth-Coach darum, beiden eine Eingewöhnungsphase zu zugestehen.

Schafft Timm endlich den Durchbruch?

Bei der Mannschaft hat Albertz beim Testspiel gegen Cadiz CF (0:0) schon einen bleibenden Eindruck hinterlassen. "Da spitzt man schon die Ohren, wenn der erzählt", meint Florian Heller.

Und Olivier Caillas empfindet die Verpflichtung des Linksfußes, den sie in Glasgow wegen seiner 82 Tore in 182 Ligaspielen als "The big german" rühmten, als "klaren Fingerzeig des Vereins".

Vom "ewigen Talent" Timm erhofft man sich ebenfalls eine Leistungssteigerung. Nach vielen Verletzungen will der Ex-Lauterer, der in Fürth die gleiche Rückennummer (23) wie zu seinen erfolgreichen Zeiten in Köln erhält, einen sportlichen Neuanfang wagen.

"Wir waren nicht die letzte Lösung, die er hatte. Er war auch bei Erstligisten begehrt", hebt Riedle hervor, dass Timms Entscheidung zu Gunsten der "Kleeblätter" eine sportliche und keine wirtschaftliche war.

Starker Kader

In der Offensive - Rösler, Feinbier, Ruman und dazu noch Albertz und Timm - sind die Franken nun exzellent besetzt. Das kann sich sehen lassen und hat den Konkurrenzkampf innerhalb des Teams geweckt.

Und auch in der Defensive sind die Fürther aufstiegsreif. Zwischen den Pfosten der überragende slowenische Nationalkeeper Borut Mavric. Davor Heiko Westermann, Mirko Reichel, Fredric Page und starke Roberto Hilpert.

Hleb derzeit kein Thema

Weitere namhafte Zugänge wird es bei den Fürthern, die sich noch bis zum 17. Januar im Trainingslager befinden, nicht geben. Auch der junge Weißrusse Vyacheslav Hleb ist derzeit kein Thema.

"Wir sind der Meinung, dass alle Positionen jetzt doppelt adäquat und qualitativ gut besetzt sind und wollen mit diesem Kader in der Rückrunde richtig angreifen", so Riedle.

Mit diesem starken und sehr ausgeglichenem Kader müssen sich die Fürther sicherlich auch zu den heißesten Aufstiegsaspiranten zählen lassen und das machen sie auch: "Benno Möllmann hat ja schon angekündigt, dass er keine drei Jahre in Fürth unterschrieben hat, um drei Jahre in der Zweiten Liga zu arbeiten."

Schon drei Mal Deutscher Meister



Bei den Fans soll das nun auch endlich die nötige Euphorie auslösen. Beim Trainingsauftakt empfingen immerhin schon 250 Kiebitze ihre Lieblinge - Vereinsrekord. Zur vierten Meisterschaft nach 1914, 1926 und 1929 wird es sicherlich noch nicht so bald reichen.

Das Ziel in dieser Saison ist klar dennoch definiert: Aufstieg! Ohne Wenn und Aber...

Frihtjof Bublitz/Birte-Susan Reinhard

Hurra! Und sie haben gemerkt, dass wir schon 3x deutscher Meister waren. Glückwunsch!
 
Also ich habe mir gerade die Kleeblätter in Offenbach angeschaut.
Sicherlich nicht in Bestbesetzung angetreten, aber ich fand sie eine Woche vor Rundenstart enttäuschend.

Aber einer misslungenen Generalprobe folgt ja häufig eine starke Premiere.

Endtstand:
Kickers Offenbach - Fürth 1:0 (0:0)

Tor: Akrapovic ca 85. Minute (Strafstoß nach Notbremse des Fürther TW gegen Fiorentino.)
 

joe montana

HOBBY-Triathlet
grieche schrieb:
Aber einer misslungenen Generalprobe folgt ja häufig eine starke Premiere.

Das will ich hoffen!
Wie Du schon geschrieben hast, sind die Fürther nur mit 2 echten Stammkräften von Beginn an angetreten.
Gegen Ahlen spielen andere und, vor allem bessere Spieler.
Und Offenbach ist ja auch kein leichter Gegner. Da gibt es in der 2. Liga einige schlechtere und der OFC will ja nächste Saison da auch mitmischen.
Viel Glück dabei!


Die SpVgg Greuther Fürth hat ihr letztes Vorbereitungsspiel 0:1 beim Regionalligaspitzenreiter Kickers Offenbach verloren.
Zum Einsatz kamen mit Thomas Kleine und Heiko Westermann anfangs nur zwei Stammkräfte der Hinrunde. Die Langzeitverletzten Danny Fuchs und Petr Ruman spielten durch, während Tomas Votava in der 55. Minute eingewechselt wurde.
Nach einer ersten halben Stunde, in der die SpVgg das Spiel kontrollierte, ohne jedoch eine zwingende Torchance zu besitzen, konnte Christian Eigler den Offenbacher Torwart Takidis vor dem Tor den Ball abnehmen. Im Anschluss foulte dieser den Kleeblatt-Stürmer elfmeterwürdig, der Pfiff von Schiedsrichter Trautmann blieb jedoch aus.
Das Highlight der ersten Hälfte vor 600 Zuschauern folgte sechs Minuten später. Eine Flanke von Christian Timm von rechts fand Danny Fuchs, dessen Schuss an die Querlatte hammerte. Kurz vor der Halbzeit hatte Christian Eigler wieder die Möglichkeit zum Führungstreffer, jedoch kam er bei einer Flanke von Danny Fuchs von links um wenige Zentimeter zu spät.
Zur Pause gab es keine Wechsel auf Fürther Seite, während die Heimmannschaft insgesamt neun neue Spieler aufs Feld schickte. Wieder war es Danny Fuchs, der von der rechten Strafraumgrenze abzog, aber das Tor knapp verfehlte. In den folgenden Minuten bemühte sich der Regionalligist und konnte ein paar mal vor das Tor von Sven Neuhaus kommen, der u.a. einen Schuß in der 51. Minute sicher klärte.
Danach übernahm wieder die SpVgg das Geschehen, konnte sich aber abermals keine wirklichen Großchancen erarbeiten. Der insgesamt glückliche Siegtreffer für die Hessen kam durch einen Elfmeter 10 Minuten vor Ende der Partie durch Akrapovic zustande. Sven Neuhaus konnte einen durchgelaufenen Offenbacher nur noch durch ein Foul bremsen und war beim Elfmeter machtlos.
Testspieler Barisic konnte sich auf der linken Abwehrseite nicht besonders in Szene setzen und wurde 10 Minuten nach Wiederanpfiff ausgewechselt.

Frank Kreuzer

SpVgg Greuther Fürth: Neuhaus - Barisic (55. Dabac), Kleine, Westermann (55. Votava), Heller (55. Karl) - Fuchs, Reichel (55. Caillas), Burkhardt, Timm - Eigler, Ruman
Tore: 1:0 Akrapovic (81., Foulelfmeter)
Schiedsrichter: Trautmann
Zuschauer: 600
Gelbe Karten: Burkhardt
Quelle: www.spvgg.de
 
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