Zum letzten Mal Bayern-BVB in der BL

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Celtic_Championees

Mayor of Pussytown
Wird das Duell der beiden Rivalen am kommenden Wochenende das auf lange Zeit letzte Mal in der Bundesliga?

Wie seht Ihr die Chancen, dass der BVB auch nächste Saison noch in der BL vertreten sein wird?

Meiner Meinung nach darf der Verein keine Lizenz bekommen. Mit Liquidität hat das nicht mehr viel zu tun.
Diese Meinung hat nicht mit meiner Antipathie gegen über der Borussia zu tun. Ich wäre falls es mal Bayern München betreffen sollte der gleichen Meinung.

Ich möchte jetzt beim besten Willen nicht mit den Anhängern des BVB tauschen. Ich glaub viel beschissener kann man sich als Fussballfan nicht fühlen. Um die Fans tuts mir leid - um den Verein und dessen Führungsgremium überhaupt nicht.
 

WFreak

Ivan der Schreckliche
Jau das wird sicher ein gutes Spiel aber ich denke nicht das es das letzte ist weil der BvB auf jedenfall die Lizenz bekommt .
 

derMoralapostel

Bekanntes Mitglied
SPIEGEL ONLINE - 17. Februar 2005, 08:14
URL: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,342213,00.html
Clubkrise

Borussia Dortmund steht kurz vor dem Kollaps

Die Lage von Borussia Dortmund wird zusehends dramatisch. Wie der einzige deutsche börsennotierte Fußballclub erklärte, hat die Finanzsituation Existenz bedrohende Züge angenommen. Der Kurs der BVB-Aktie bricht ein.




Frankfurt am Main/Dortmund - Der von hohen Schulden belastete Fußballbundesligist Borussia Dortmund (BVB) befindet sich nach eigenen Angaben in einer existenzbedrohenden Ertrags- und Finanzsituation.

Da keine Investoren für den Rückkauf des Westfalenstadions gefunden worden seien, stünden die Mittel zur Bedienung teilweise bereits fälliger Verpflichtungen und zur Abdeckung notwendiger Investitionen bis Jahresmitte nicht zur Verfügung, erklärte der BVB. Allein für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2004/2005 sei mit einem operativen Verlust von 27,2 Millionen Euro zu rechnen, erklärte das Unternehmen am Donnerstag in einer Pflichtmitteilung.

Ohne Sanierungsmaßnahmen sei per 30. Juni 2005 ein Gesamtfehlbetrag von 68,8 Millionen Euro zu erwarten. Damit sei unter Berücksichtigung der Verluste aus Vorjahren rund 79 Prozent des eingezahlten Kapitals der Aktionäre aufgezehrt. Zugleich gebe es bis Ende Juni 2005 Verpflichtungen in Höhe von 29,7 Millionen Euro, "die derzeit nicht zur Verfügung stehen".

Böse Überraschung für Aktionäre

Der Kurs der Borussia-Aktie brach nach der Erklärung ein. Die Titel fielen um 23,40 Prozent auf 2,03 Euro. "Der Verlust von 27,2 Millionen Euro ist sehr enttäuschend. Ein Sanierungsfortschritt ist nicht zu erkennen", sagte Carsten Heise, Geschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz, gegenüber SPIEGEL ONLINE. "Die Frage ist jetzt: Wer soll in Borussia Dortmund investieren? Das alles ist sehr Besorgnis erregend", erklärte der Aktionärsschützer.

BVB-Großaktionär Florian Homm zeigte sich vom Ausmaß der Krise überrascht. Auch er habe nicht erwartet, dass sich die Situation des Vereins derart dramatisch zuspitzen würde, sagte Homm gegenüber manager-magazin.de. Er schloss nicht aus, weiteres Geld in den klammen Verein zu stecken. Allerdings werde er zusätzliche Finanzspritzen an "härteste Bedingungen" knüpfen, sagte der Investor.

Im Dialog mit den Gläubigern

Die Gesellschaft befinde sich in einem konstruktiven Dialog mit den Gläubigern, teilte Borussia Dortmund weiter mit. In diesem Zusammenhang habe die Gesellschaft von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rölfs Partner ein Sanierungskonzept erstellen lassen, das nunmehr vorliege. Unter anderem sieht der Plan Mietstundungen für das Westfalenstadion vor. Auch Zins- und Tilgungsmoratorien bis zum Geschäftsjahr 2006/2007 werden erwähnt.

Voraussetzung für die Umsetzung dieses Konzeptes sei aber die Zustimmung aller Finanzgläubiger. "Deren überwiegende Mehrheit hat die Zustimmung bereits zugesagt", versicherte die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA. "Mit lediglich drei Finanzgläubigern werden gegenwärtig noch weiterführende Verhandlungen geführt."

Finanziers wenden sich ab

Der Börsengang im Oktober 2000 hatte Borussia 130 Millionen Euro in die Vereinskassen gespült. Die Dortmunder hatten damit in Deutschland eine Vorreiterrolle eingenommen. Heute aber belasten den Verein knapp 120 Millionen Euro Schulden. Schon in der vergangenen Saison hatte die Borussia, die auch durch eine unerwartete sportliche Talfahrt finanziell ins Trudeln geraten war, 73,3 Millionen Euro Miese angehäuft.

Die Bereitschaft von Investoren, für den Club einzuspringen, hat in den vergangenen Wochen deutlich abgenommen. Der Londoner Anleihespezialist Schechter, der unter anderem auch bei Schalke 04 engagiert ist, hat laut "Handelsblatt" seine Verhandlungen mit dem BvB abgebrochen.

"Es gibt keine Beziehung mehr zu Borussia Dortmund", wird der Investment-Banker in dem Blatt zitiert. Der Grund sei ein Vertrauensbruch des Dortmunder Präsidiums, hieß es. Der Club sei bislang Aufforderungen nicht nachgekommen, ihm Finanzinformationen zu geben.

Zwischenzeitlich hieß es auch, die WestLB könne einsteigen. Eine Finanzspritze in dreistelliger Millionenhöhe von der Landesbank ist jedoch vorerst ebenfalls nicht in Sicht. Trotz Drucks der Düsseldorfer Landesregierung wolle WestLB-Chef Thomas Fischer kein Kapital bereitstellen. Ein Engagement bei der Borussia passe nicht zur Strategie der WestLB. Außerdem sei der Kunde Borussia Dortmund für einen Kredit in dieser Größenordnung nicht solvent genug.

Die Krise bei dem Club hatte bereits personelle Konsequenzen nach sich gezogen. Vor gut einer Woche hatte Gerd Niebaum sein Amt als Geschäftsführer der Kommanditgesellschaft auf Aktien niedergelegt. Vor drei Monaten war er bereits als Präsident des Bundesligisten zurückgetreten. Sein Nachfolger als Präsident des westfälischen Traditionsvereins ist Reinhard Rauball.
hört sich sehr stark nach ausgehenden Lichtern an :frown:
 

WFreak

Ivan der Schreckliche
Na ich denke nicht das der DFB bzw. die DFL den BvB in der zweiten bzw dritten Liga sehen will da er doch ein Verein ist der ihnen auch Kohle bringt sonst wäre er schonlange weg siehe Dresden und co da ging es um viel weniger Kohle .
 

Celtic_Championees

Mayor of Pussytown
WFreak schrieb:
Na ich denke nicht das der DFB bzw. die DFL den BvB in der zweiten bzw dritten Liga sehen will da er doch ein Verein ist der ihnen auch Kohle bringt sonst wäre er schonlange weg siehe Dresden und co da ging es um viel weniger Kohle .

naja was heisst kohle bringen...
ich hab das gefühl, dass der bvb nahe an der zahlungsunfähigkeit steht
das heisst in naher zukunft wird der BVB evtl den spielbetrieb hinten und vorne nicht mehr finanzieren können

bei einer lizenzerteilung läuft die DFL gefahr, dass der bvb während der saison dicht machen muss. ob man sich das leiten kann ist die andere frage
 

WFreak

Ivan der Schreckliche
aber darauf wird es hinauslaufen.
Da der BvB einfach zu gross ist um ihn einfach abzuschiessen es wäre auch schade für die Fans und dem tollen Stadion aber naja wenn es so kommt kann man aber auch nichts machen .Vielleicht hab ich ja dann das Glück den bvB in Wilhelmshaven kicken zu sehen *scherz*
 

Kerpinho

Schau mir in die Augen!
Teammitglied
Ich hoffe einfach einmal, dass der Verein Borussia Dortmund auch weiterhin der Bundesliga erhalten bleibt. Das Stadion und die Fans gehören einfach zum Besten was Deutschland zu bieten hat. Ein Lizenzentzug - so berechtigt er auch erscheinen mag -wäre ein herber Verlust für die Bundesliga.
Und wenn ich sehe, was für Vereine im Ausland mit weitaus mehr Schulden schon seit Jahren ungestraft fortbestehen, dann sollte und müsste es eigentlich auch für den BVB eine Lösung für die derzeit fast ausweglos erscheinende Situation geben.

MFG!
 

hans-wurst

@sitzplatzjubler
die vereine finden aber auch immer banken oder privatpersonen die geld hineinpumpen oder es ihnen leihen - der bvb im moment nicht...

wurst
 

Vatreni

Hrvatska u srcu!
Kerpinho schrieb:
Ich hoffe einfach einmal, dass der Verein Borussia Dortmund auch weiterhin der Bundesliga erhalten bleibt. Das Stadion und die Fans gehören einfach zum Besten was Deutschland zu bieten hat. Ein Lizenzentzug - so berechtigt er auch erscheinen mag -wäre ein herber Verlust für die Bundesliga.
Und wenn ich sehe, was für Vereine im Ausland mit weitaus mehr Schulden schon seit Jahren ungestraft fortbestehen, dann sollte und müsste es eigentlich auch für den BVB eine Lösung für die derzeit fast ausweglos erscheinende Situation geben.

MFG!
Aber im Gegensatz zum BVB haben diese hochverschuldeten Vereine anscheinend kompetente Leute in der Führung sitzen und auch noch Geldgeber bzw. wenn sie keine hatten haben sie wenigstens das "Tafelsilber" verscherbelt um Schulden abzubauen. Das vermiss ich einfach beim BVB. Man hat weder Koller, noch Rosicky, Dede oder sonstwen verkauft sondern hat sogar noch Spieler geholt. Sehr schizophren meiner Ansicht nach. Man hat das Gefühl das das Credo ist/war: "Sparen ja, aber bitte auch auf allen Hochzeiten mittanzen" und das geht einfach nicht. Deshalb seh ich nicht ein warum man an einem Erhalt des BVB in der Liga unbedingt festhalten sollte. :mahnen:
 

Schabbab

in Therapie
Wenn es nach sachlichen Kriterien geht, dann dürfte Dortmund sicher keine Lizenz für nächste Jahr mehr bekommen. Dennoch bin ich überzeugt, dass der DFB zumindest dieses Mal noch eine Ausnahme machen wird und dem BVB mit einer "Causa Dortmund" die Lizenz unter enormen Auflagen erteilen wird. Sollte sich aber auch 05/06 nichts ändern, dann dürfte es das gewesen sein...
 

Sandmann

Europas Thron!!!
Wenn es nach sachlichen Kriterien geht hätte der BVB auch diese Saison bereits keine Lizenz erhalten dürfen, man hat sich nur irgendwie vorbeigeschmuggelt mit Bilanztricks und blinden Augen bei der DFL...!
 
D

downie

Guest
Wen interessiert denn die Lizenz? Die können dem BVB noch 10 * die Lizenz hinterherschmeissen, wenn der Laden überschuldet ist. Dann greift nicht die DFL sondern das HGB.....

Und das wäre dann gleichzeitig auch die engültige Enttarnung des ach so tollen und super vorbildlichen "deutschen Lizenzsystems".


BWRG

downie
 
Quelle: dpa

BVB-Großaktionär Homm: «Dann heißt der Verein künftig eben FC Dortmund


Borussia Dortmunds Großaktionär Florian Homm
wäre im Notfall bereit, dem börsennotierten Fußballclub auch mit Geld
aus der Finanzkrise zu helfen. «Es geht ums wirtschaftliche
Überleben», sagt Homm dem Wirtschaftsmagazin «Capital». «Im Falle
einer möglichen Illiquidität ist Geld vorhanden - aber nur unter
härtesten Bedingungen.» Der Vertrag, in dem Markenrechte des Vereins
an den Gerling-Konzern verpfändet wurden, stört Homm nicht. Er will
den Traditionsclub im Notfall umbenennen. «Dann heißt der Verein
künftig eben FC Dortmund», sagte Homm, der 26 Prozent der BVB-Aktien
besitzt.
 

Vatreni

Hrvatska u srcu!
kriggebächler schrieb:
Quelle: dpa

BVB-Großaktionär Homm: «Dann heißt der Verein künftig eben FC Dortmund


Borussia Dortmunds Großaktionär Florian Homm
wäre im Notfall bereit, dem börsennotierten Fußballclub auch mit Geld
aus der Finanzkrise zu helfen. «Es geht ums wirtschaftliche
Überleben», sagt Homm dem Wirtschaftsmagazin «Capital». «Im Falle
einer möglichen Illiquidität ist Geld vorhanden - aber nur unter
härtesten Bedingungen.» Der Vertrag, in dem Markenrechte des Vereins
an den Gerling-Konzern verpfändet wurden, stört Homm nicht. Er will
den Traditionsclub im Notfall umbenennen. «Dann heißt der Verein
künftig eben FC Dortmund», sagte Homm, der 26 Prozent der BVB-Aktien
besitzt.
Dann gibt es also bald wirklich nur noch eine Borussia :zahn:
 

hans-wurst

@sitzplatzjubler
geht das so einfach? gehrling hat doch bestimmt für sowas ne sperre eingebaut, wie, dass sie die rechte für einen gleichwertigen Dortmunder Bundesligaverein ebenso halten, oder nicht?

wurst
 

drunkenbruno

Keyser Söze
hans-wurst schrieb:
geht das so einfach? gehrling hat doch bestimmt für sowas ne sperre eingebaut, wie, dass sie die rechte für einen gleichwertigen Dortmunder Bundesligaverein ebenso halten, oder nicht?

wurst

Die haben mit ihrem Quasi-Kredit von 20 Mio € genug Sorgen, den momentan zurück zu bekommen..... deswegen werden die ein Auge zudrücken...

Es geht hier einfach nur um die nackte Existenz... sollten bis zum Ende des Geschäftsjahres keine Geldgeber gefunden werden, so ist der BVB pleite.... dann gibt es den BVB in der jetzigen Form nicht mehr. :mahnen:
 
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